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The Rudolf Steiner Archive

a project of Steiner Online Library, a public charity

Translations and Free Renderings from the Old and New Testaments
GA 41a

Translated by Steiner Online Library

Exodus

Exodus 20:2-17 (The Ten Commandments) NZ 3480 (1908)

1.) I am the Eternal Divine that you feel within yourself. I led you out of the land of Egypt, where you could not follow Me within yourself. From now on, you shall not place other gods above Me. You shall not recognize as higher gods what an image shows you of something that shines above in the sky, that works out of the earth, or between heaven and earth. You shall not worship what is below the divine within you. For I am the Eternal One within you, and I am a continuing Divine Being; if you do not recognize Me within you, I will disappear as your Divine Being from your children and grandchildren and great-grandchildren, and their bodies will become desolate; if you recognize Me within you, I will live on as you until the thousandth generation, and the bodies of your people will prosper.

2.) You shall not speak of Me in error within yourself; for every error about the “I” within you will corrupt your body.

3.) You shall separate the workday from the holiday, that your existence may be a reflection of My existence. For that which lives as I in you formed the world in six days, and lived in itself on the seventh day. Therefore, your deeds, and the deeds of your son, and the deeds of your daughter, and the deeds of your servants, and the deeds of your cattle, and the deeds of all that is with you, shall be directed toward the outside world for only six days; but on the seventh day, your gaze shall seek Me within you.

4.) Continue to work in the spirit of your father and mother, so that you may inherit the property they have acquired through the power I have formed in them.

5.) Do not murder.

6.) Do not commit adultery.

7.) Do not steal.

8.) Do not disparage your fellow man by saying untrue things about him.

9.) Do not look with envy upon what your fellow man possesses as his property.

10.) Do not covet your neighbor's wife, nor his manservant, nor his maidservant, nor his ox, nor his ass, nor anything that is your neighbor's.


2. Moses 20:2-17 NB Marie Steiner No. 5 (November 1908)

The 10 Commandments.

I. I am the eternal divine that you feel within yourself. I led you out of the land of Egypt, where you could not follow Me within yourself. From now on, you shall not place other gods above Me. You shall not acknowledge as higher gods what an image shows you of something that shines above in the sky, that works out of the earth or between earth and sky. You shall not worship what is of all that is below the divine within you. For I am the eternal one within you, and I am a continuing divine being. If you do not recognize Me within you, I will disappear as your divine being from your children and grandchildren and great-grandchildren, and their bodies will become desolate. But if you recognize Me in you, I will live on as you until the thousandth generation, and the bodies of your people will flourish.

II. You shall not speak in error about Me in you, for every error about the “I” in you will corrupt your body.

III. You shall separate the workday from the holiday, so that your existence may become the image of My existence. For what lives as I in you formed the world in six days and lived in itself on the seventh day. Therefore, your work and your son's work, your daughter's work, your servants' work, your cattle's work, and the work of those who are with you, should be directed toward the outside world for only six days. But on the seventh day, your gaze should seek Me within you.

IV. Continue to work in the spirit of your father and mother, so that you may retain as your possession the property they acquired through the power I formed in them.

V. Do not murder! Do not interfere with the self of another.

VI. Do not break marriage. Do not interfere with the self of another, which in turn is connected to another human being, another self.

VII. Do not steal. Do not interfere with the property of another that he has acquired through the power of the self.

The next commandments point out how the self of another person can be harmed, because it is not only through deeds and actions that we can interfere in the sphere of our fellow human beings, in the sacred circle of their self, but also through words, thoughts, and feelings. Thoughts and feelings are realities.

VII. Do not belittle your fellow human beings by saying untrue things about them.

IX. Do not look with envy on what your fellow human beings possess as their property.

X. Do not look with envy on your fellow human beings' wives or their positions. Nor should you look with envy upon the assistants and other beings through whom he finds his way forward.

Explanation: We should have such esteem for the ego that we do not even say: I would like to have what my neighbor has acquired through the power of his ego.

2 Moses

2. Moses 20, 2-17 (Die zehn Gebote) NZ 3480 (1908)

1.) Ich bin das Ewig-Göttliche, das du in dir empfindest. Ich habe dich aus dem Lande Egypten geführt, wo du nicht Mir in dir folgen konntest. Fortan sollst du andere Götter nicht über Mich stellen. Du sollst nicht als höhere Götter anerkennen, was dir eine Abbildung zeigt von Etwas, das oben am Himmel scheint, das aus der Erde heraus, oder zwischen Himmel und Erde wirkt. Du sollst nicht anbeten, was von all dem unter dem göttlichen in dir ist. Denn Ich bin als das Ewige in dir, und bin ein fortwirkendes Göttliches; wenn du mich nicht in dir erkennst, werde ich als dein Göttliches verschwinden bei Kindern und Enkeln und Urenkeln, und deren Leib wird veröden; wenn du Mich in dir erkennst, werde Ich bis ins tausendste Geschlecht als du fortleben, und die Leiber deines Volkes werden gedeihen.

2.) Du sollst nicht im Irrtum von Mir in dir reden; denn jeder Irrtum über das “Ich” in dir wird deinen Leib verderben.

3.) Du sollst Werktag und Feiertag scheiden, auf dass dein Dasein Bild meines Daseins werde. Denn was als Ich in dir lebt, hat in sechs Tagen die Welt gebildet, und lebte in sich am siebenten Tage. Also soll dein Tun, und deines Sohnes Tun, und deiner Tochter Tun, und deiner Knechte Tun, und deines Viehes Tun, und dessen, der sonst bei dir ist, nur sechs Tage dem Äussern zugewandt sein; am siebenten Tage aber soll dein Blick Mich in dir suchen.

4.) Wirke fort im Sinne deines Vaters und deiner Mutter; damit dir als Besitztum verbleibt das Eigentum, das sie sich durch die Kraft erworben haben, die Ich in ihnen gebildet habe.

5.) Morde nicht.

6.) Brich nicht die Ehe.

7.) Stehle nicht.

8.) Setze den Wert deines Mitmenschen nicht herab, indem du unwahres von ihm sagst.

9.) Blicke nicht mißgönnend auf das, was dein Mitmensch besitzt als Eigentum.

10.) Blicke nicht mißgönnend auf das Weib deines Mitmenschen, und auch nicht auf die Gehülfen und die andern Wesen, durch die er sein Fortkommen findet.


2. Moses 20, 2-17 NB Marie Steiner Nr. 5 (November 1908)

Die 10 Gebote.

I. Ich bin das Ewig Göttliche, das du in dir empfindest. Ich habe dich aus dem Lande Agypten geführt, wo du nicht Mir-in dir folgen konntest. Fortan sollst du andere Götter nicht über mich stellen. Du sollst nicht als höhere Götter anerkennen, was dir eine Abbildung zeigt von etwas, das oben am Himmel scheint, das aus der Erde heraus oder zwischen Erde u. Himmel wirkt. Du sollst nicht anbeten, was von all dem Unter dem Göttlichen in dir ist. Denn Ich bin als das Ewige in dir u. Ich bin ein fortwirkendes Göttliches. Wenn du Mich nicht in dir erkennst, werde Ich als dein Göttliches verschwinden bei Kindern u. Enkeln u. Urenkeln, u. deren Leib wird veröden. Wenn du Mich aber in dir erkennst, werde ich bis ins tausendste Geschlecht als Du fortleben u. die Leiber deines Volkes werden gedeihen.

II. Du sollst nicht im Irrtum von Mir in Dir reden, denn jeder Irrtum über das „Ich“ in dir wird deinen Leib verderben.

III. Du sollst Werktag u. Feiertag scheiden, auf das dein Dasein Bild meines Daseins werde. Denn was als Ich in dir lebt, hat in 6 Tagen die Welt gebildet u. lebte in sich am siebenten Tage. Also soll dein Tun u. deines Sohnes Tun, u. deiner Tochter Tun u. deiner Knechte Tun u. deines Viehes Tun u. dessen der sonst bei dir ist, nur 6 Tage dem Aeusseren zugewandt sein. Am siebenten Tage aber soll dein Blick Mich in dir suchen.

IV. Wirke fort im Sinne deines Vaters u. deiner Mutter, damit dir als Besitztum verbleibe das Eigentum, das sie sich durch die Kraft erworben haben, die Ich in ihnen gebildet habe

V. Morde nicht! Greife nicht ein in das Ich eines Andern.

VI. Brich nicht die Ehe. Greife nicht ein in das Ich eines Andern, das wiederum verbunden ist mit einem andern Menschen, einem andern Ich.

VII. Stehle nicht. Greife nicht ein in das Eigentum eines Andern, das er erworben hat durch die Kraft des Ich.

In den nächsten Geboten wird noch darauf hingewiesen, wodurch das Ich des Andern geschädigt werden kann, denn nicht nur mit Taten u. Handlungen können wir eingreifen in die Sphäre unseres Mitmenschen in den heiligen Kreis seines Ich, auch mit Worten u. mit Gedanken u. Gefühlen. Gedanken u. Gefühle sind Wirklichkeiten.

VII. Setze den Wert deines Mitmenschen nicht herab, indem du Unwahres über ihn sagst.

IX. Blicke nicht misgönnend auf das was dein Mitmensch besitzt als Eigentum.

X. Blicke nicht misgönnend auf das Weib, auf das Amt deines Mitmenschen. Auch nicht auf die Gehilfen u. die anderen Wesen, durch die er sein Fortkommen findet.

Erkl. Wir sollen vor dem Ich eine solche Schätzung haben, dass wir nicht einmal sagen: Ich möchte das haben, was der Nächste sich mit Kraft seines Ich erworben hat.