Anthroposophical Guiding Principles
GA 26
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Anthroposophische Leitsätze, 12th revised ed. 2024
Die Stellung der Eurythmie in der Anthroposophischen Gesellschaft
Die Stellung der Eurythmie in der Anthroposophischen Gesellschaft
[ 1 ] In der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Juni absolviert Frau Marie Steiner mit den Eurythmisten des Goetheanums eine Eurythmiereise durch die Städte Ulm, Nürnberg, Eisenach, Erfurt, Naumburg, Hildesheim, Hannover, Halle, Breslau. Die Nachrichten, die ich hierher ins Goetheanum von dieser Reise erhalte, sprechen von einem tiefgehenden Interesse, das eine verhältnismäßig große Zuschauerschaft an der aus der anthroposophischen Bewegung hervorgegangenen Kunst nimmt. Dass da und dort ein paar Radaumacher Missklänge in die so befriedigende Aufnahme hineinbringen, kann den nicht befremden, der weiß, gegen welche Widerstände auf allen Lebensgebieten stets dasjenige zu kämpfen hat, das dem Gewohnten als etwas Neues entgegentritt.
[ 1 ] In der Zeit von Mitte Mai bis Mitte Juni absolviert Frau Marie Steiner mit den Eurythmisten des Goetheanums eine Eurythmiereise durch die Städte Ulm, Nürnberg, Eisenach, Erfurt, Naumburg, Hildesheim, Hannover, Halle, Breslau. Die Nachrichten, die ich hierher ins Goetheanum von dieser Reise erhalte, sprechen von einem tiefgehenden Interesse, das eine verhältnismäßig große Zuschauerschaft an der aus der anthroposophischen Bewegung hervorgegangenen Kunst nimmt. Dass da und dort ein paar Radaumacher Missklänge in die so befriedigende Aufnahme hineinbringen, kann den nicht befremden, der weiß, gegen welche Widerstände auf allen Lebensgebieten stets dasjenige zu kämpfen hat, das dem Gewohnten als etwas Neues entgegentritt.
[ 2 ] Von der Anthroposophischen Gesellschaft möchte man erwarten, dass sie den Bestrebungen, die in der eurythmischen Kunst wirken, volle Teilnahme entgegenbringt. Denn nur in einer solchen Teilnahme kann die Wärme unterhalten werden, die für diejenigen notwendig ist, die sich solchen Bestrebungen widmen.
[ 2 ] Von der Anthroposophischen Gesellschaft möchte man erwarten, dass sie den Bestrebungen, die in der eurythmischen Kunst wirken, volle Teilnahme entgegenbringt. Denn nur in einer solchen Teilnahme kann die Wärme unterhalten werden, die für diejenigen notwendig ist, die sich solchen Bestrebungen widmen.
[ 3 ] Man weiß nicht überall innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft, auf welchen Grundlagen sich solche Bestrebungen aufbauen. Am Goetheanum wird, unter der Leitung von Marie Steiner, unausgesetzt gearbeitet, um die Vorübungen für die Vorstellungen zu absolvieren. Bei diesen Arbeiten ist eine große Hingabe aller derer unerlässlich, die daran beteiligt sind. Und es ist von außen nicht immer ersichtlich, wie mühevoll es ist, für Künstlerisches ermüdende Reisen von Stadt zu Stadt zu machen, wie aufreibend, die künstlerische Stimmung zu entfalten innerhalb der ermüdenden Reisen. Um unter den nun einmal gegebenen Verhältnissen mit solchen Bestrebungen durchzukommen, ist eben viel Hingabe und eine reine Begeisterung für die Sache notwendig.
[ 3 ] Man weiß nicht überall innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft, auf welchen Grundlagen sich solche Bestrebungen aufbauen. Am Goetheanum wird, unter der Leitung von Marie Steiner, unausgesetzt gearbeitet, um die Vorübungen für die Vorstellungen zu absolvieren. Bei diesen Arbeiten ist eine große Hingabe aller derer unerlässlich, die daran beteiligt sind. Und es ist von außen nicht immer ersichtlich, wie mühevoll es ist, für Künstlerisches ermüdende Reisen von Stadt zu Stadt zu machen, wie aufreibend, die künstlerische Stimmung zu entfalten innerhalb der ermüdenden Reisen. Um unter den nun einmal gegebenen Verhältnissen mit solchen Bestrebungen durchzukommen, ist eben viel Hingabe und eine reine Begeisterung für die Sache notwendig.
[ 4 ] Die Eurythmie als Kunst ist eine Frucht der in der anthroposophischen Bewegung wirkenden geistigen Impulse. Was in der menschlichen Organisation als Seele und Geist lebt, kommt durch sie zur wahrnehmbaren Offenbarung. Ihre Wirkung bei den Zuschauern beruht auf der Empfindung, dass in den äußerlich sichtbaren Bewegungen von Menschen und Menschengruppen Scele und Geist sich in unmittelbarer Anschauung entfaltet. Man hat gewissermaßen das Menschen-Seelenwesen vor Augen.
[ 4 ] Die Eurythmie als Kunst ist eine Frucht der in der anthroposophischen Bewegung wirkenden geistigen Impulse. Was in der menschlichen Organisation als Seele und Geist lebt, kommt durch sie zur wahrnehmbaren Offenbarung. Ihre Wirkung bei den Zuschauern beruht auf der Empfindung, dass in den äußerlich sichtbaren Bewegungen von Menschen und Menschengruppen Scele und Geist sich in unmittelbarer Anschauung entfaltet. Man hat gewissermaßen das Menschen-Seelenwesen vor Augen.
[ 5 ] Und in dieses augenfällige Offenbaren des MenschenSeelenwesens tönen die rezitatorische und die musikalische Kunst hinein. Man kann sagen, die rezitatorische Kunst erlebt an den eurythmischen Bestrebungen die Bedingungen ihres Wesens. Sie ist ja zunächst an das Wort gebunden. Aber das Wort unterliegt leicht der Versuchung, vom Künstlerischen abzuirren. Es will Ausdruck des Verstandes- und Gefühls-/nhaltes sein. Künstlerisch wirksam kann aber nur die Gestaltung dieses Inhaltes sein. Wenn nun die Rezitation an die Seite der eurythmischen Bewegungskunst tritt, muss sie ihren gestaltenden Charakter in aller Reinheit entfalten. Sie muss zur Offenbarung bringen, was durch die Sprache bildnerisch und musikalisch wirken kann. Es war daher für die Eurythmie die Entwicklung der rezitatorischen Kunst in der Art notwendig, wie sie durch die Hingabe Marie Steiners für diesen Teil der anthroposophischen Bewegung ermöglicht worden ist. Man sollte innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft verfolgen, was seit dem Zeitpunkte, da 1914 in Berlin Marie Steiner mit einigen Eurythmistinnen die Arbeit begann, entstanden ist. Eurythmie konnte sich als sichtbare Sprachkunst nur entfalten an der Seite der künstlerisch erfassten, hörbaren Sprachkunst. Nur wer die künstlerische Erfassung dessen, was im hörbaren Wort liegt, hat, kann den rechten Sinn dafür entfalten, wie sich das Hörbare in der Eurythmie zum Sichtbaren umgestaltet. Vor der Öffentlichkeit kann ja nur von Interesse sein, was zuletzt an künstlerischem Werte zutage tritt. Bei den Mitgliedern der anthroposophischen Gesellschaft kommt die intime Anteilnahme an dem Werden einer solchen Bestrebung in Betracht. Denn diese ist ein Teil des anthroposophischen Lebens.
[ 5 ] Und in dieses augenfällige Offenbaren des MenschenSeelenwesens tönen die rezitatorische und die musikalische Kunst hinein. Man kann sagen, die rezitatorische Kunst erlebt an den eurythmischen Bestrebungen die Bedingungen ihres Wesens. Sie ist ja zunächst an das Wort gebunden. Aber das Wort unterliegt leicht der Versuchung, vom Künstlerischen abzuirren. Es will Ausdruck des Verstandes- und Gefühls-/nhaltes sein. Künstlerisch wirksam kann aber nur die Gestaltung dieses Inhaltes sein. Wenn nun die Rezitation an die Seite der eurythmischen Bewegungskunst tritt, muss sie ihren gestaltenden Charakter in aller Reinheit entfalten. Sie muss zur Offenbarung bringen, was durch die Sprache bildnerisch und musikalisch wirken kann. Es war daher für die Eurythmie die Entwicklung der rezitatorischen Kunst in der Art notwendig, wie sie durch die Hingabe Marie Steiners für diesen Teil der anthroposophischen Bewegung ermöglicht worden ist. Man sollte innerhalb der Anthroposophischen Gesellschaft verfolgen, was seit dem Zeitpunkte, da 1914 in Berlin Marie Steiner mit einigen Eurythmistinnen die Arbeit begann, entstanden ist. Eurythmie konnte sich als sichtbare Sprachkunst nur entfalten an der Seite der künstlerisch erfassten, hörbaren Sprachkunst. Nur wer die künstlerische Erfassung dessen, was im hörbaren Wort liegt, hat, kann den rechten Sinn dafür entfalten, wie sich das Hörbare in der Eurythmie zum Sichtbaren umgestaltet. Vor der Öffentlichkeit kann ja nur von Interesse sein, was zuletzt an künstlerischem Werte zutage tritt. Bei den Mitgliedern der anthroposophischen Gesellschaft kommt die intime Anteilnahme an dem Werden einer solchen Bestrebung in Betracht. Denn diese ist ein Teil des anthroposophischen Lebens.
[ 6 ] In einer solchen Anteilnahme wird sich edelstes Menschentum entwickeln können. Und in dessen Entwicklung liegt doch eine der vornehmsten Aufgaben der Anthroposophischen Gesellschaft.
[ 6 ] In einer solchen Anteilnahme wird sich edelstes Menschentum entwickeln können. Und in dessen Entwicklung liegt doch eine der vornehmsten Aufgaben der Anthroposophischen Gesellschaft.
[ 7 ] Unsere Musiker, die ihre künstlerischen Begabungen in den Dienst der Eurythmie stellen, bringen, nach meiner Überzeugung, durch die Art, wie sie dies tun, und durch den großen Enthusiasmus, der sie beseelt, gerade im Zusammenwirken mit der verwandten Kunst die Musik in einer ganz eigenartigen Richtung vorwärts. Ich glaube, dass der musikalische Sinn, der in ihnen lebt, gerade seine wahre Befreiung in dem Hineinstellen in den Zusammenhang findet. Jedenfalls lebt in der Betätigung unserer Musiker im Rahmen des eurythmischen Wirkens eine tief befriedigende Ausweitung des Musikalischen in das allgemein Künstlerische. Und die zeigt ihre Fruchtbarkeit wieder an dem schönen Zurückwirken auf das spezifisch Musikalische.
[ 7 ] Unsere Musiker, die ihre künstlerischen Begabungen in den Dienst der Eurythmie stellen, bringen, nach meiner Überzeugung, durch die Art, wie sie dies tun, und durch den großen Enthusiasmus, der sie beseelt, gerade im Zusammenwirken mit der verwandten Kunst die Musik in einer ganz eigenartigen Richtung vorwärts. Ich glaube, dass der musikalische Sinn, der in ihnen lebt, gerade seine wahre Befreiung in dem Hineinstellen in den Zusammenhang findet. Jedenfalls lebt in der Betätigung unserer Musiker im Rahmen des eurythmischen Wirkens eine tief befriedigende Ausweitung des Musikalischen in das allgemein Künstlerische. Und die zeigt ihre Fruchtbarkeit wieder an dem schönen Zurückwirken auf das spezifisch Musikalische.
[ 8 ] Marie Steiners Bestrebungen für das Eurythmische ist das Eurythmeum in Stuttgart entsprungen. Der Gedanke eines eurythmischen Konservatoriums liegt zugrunde. Eurythmie in allen ihren Verzweigungen wird gelehrt. Die Hilfsfächer, Poetik, Ästhetik, Kunstgeschichtliches, Musikwissenschaftliches und so weiter werden vorgetragen. Alles das in künstlerischer Auffassung in dem Lichte, in dem Eurythmie stehen muss. Was in dieser Art in Stuttgart entstanden ist, trägt in sich viele Möglichkeiten eines weiteren Ausbaues.
[ 8 ] Marie Steiners Bestrebungen für das Eurythmische ist das Eurythmeum in Stuttgart entsprungen. Der Gedanke eines eurythmischen Konservatoriums liegt zugrunde. Eurythmie in allen ihren Verzweigungen wird gelehrt. Die Hilfsfächer, Poetik, Ästhetik, Kunstgeschichtliches, Musikwissenschaftliches und so weiter werden vorgetragen. Alles das in künstlerischer Auffassung in dem Lichte, in dem Eurythmie stehen muss. Was in dieser Art in Stuttgart entstanden ist, trägt in sich viele Möglichkeiten eines weiteren Ausbaues.
[ 9 ] Alle solchen Bestrebungen kämpfen bei uns mit den schwersten äußern Existenzmöglichkeiten. Denn wir sind eine recht arme Gesellschaft. Man hat oft die Empfindung, was alles könnte noch getan werden, wenn wir nach dieser Richtung nicht so hart zu kämpfen hätten?
[ 9 ] Alle solchen Bestrebungen kämpfen bei uns mit den schwersten äußern Existenzmöglichkeiten. Denn wir sind eine recht arme Gesellschaft. Man hat oft die Empfindung, was alles könnte noch getan werden, wenn wir nach dieser Richtung nicht so hart zu kämpfen hätten?
[ 10 ] Wir hatten vor Kurzem eine Konferenz zur Besprechung des Lehrplanes des Stuttgarter Eurythmeums. Künstlerische Möglichkeiten von weittragender Bedeutung traten den Teilnehmern an dieser Konferenz vor die Seele.
[ 10 ] Wir hatten vor Kurzem eine Konferenz zur Besprechung des Lehrplanes des Stuttgarter Eurythmeums. Künstlerische Möglichkeiten von weittragender Bedeutung traten den Teilnehmern an dieser Konferenz vor die Seele.
[ 11 ] Es ist tiefbefriedigend, zu sehen, wie aus dem Schoße unserer Gesellschaft viele Mitglieder mit wärmster Anteilnahme sich der Förderung der eurythmischen Bestrebungen widmen. Diese Anteilnahme ist in einem erfreulichen Wachstum begriffen. Es ist dadurch in unsere Bewegung ein Zug hineingekommen, der durchaus zu ihren Lebensbedingungen gehört. Denn die Kunst steht mitten zwischen den Offenbarungen der Sinnenwelt und der geistigen Wirklichkeit. Anthroposophie will vor den Menschen die geistige Welt hinstellen. Kunst ist der Abglanz des Geistes in der Sinneswelt. Lebte sie auf anthroposophischem Boden nicht, so könnte dies nur von einem Mangel dieses Bodens selbst herrühren. Man hat in der letzten Zeit in anthroposophischen Kreisen dieses immer mehr eingesehen; hoffentlich reifen solche Einsichten auch weiterhin.
[ 11 ] Es ist tiefbefriedigend, zu sehen, wie aus dem Schoße unserer Gesellschaft viele Mitglieder mit wärmster Anteilnahme sich der Förderung der eurythmischen Bestrebungen widmen. Diese Anteilnahme ist in einem erfreulichen Wachstum begriffen. Es ist dadurch in unsere Bewegung ein Zug hineingekommen, der durchaus zu ihren Lebensbedingungen gehört. Denn die Kunst steht mitten zwischen den Offenbarungen der Sinnenwelt und der geistigen Wirklichkeit. Anthroposophie will vor den Menschen die geistige Welt hinstellen. Kunst ist der Abglanz des Geistes in der Sinneswelt. Lebte sie auf anthroposophischem Boden nicht, so könnte dies nur von einem Mangel dieses Bodens selbst herrühren. Man hat in der letzten Zeit in anthroposophischen Kreisen dieses immer mehr eingesehen; hoffentlich reifen solche Einsichten auch weiterhin.
Weitere Leitsätze, die für die Anthroposophische Gesellschaft vom Goetheanum ausgesendet werden
Weitere Leitsätze, die für die Anthroposophische Gesellschaft vom Goetheanum ausgesendet werden
[ 12 ] 47. Was in der Schicksalsgestaltung des Menschen Hegt, das tritt nur zum allerkleinsten Teile in das gewöhnliche Bewußtsein ein, sondern es waltet zumeist im Unbewußten. Aber gerade durch die Enthüllung des Schicksalsgemäßen wird ersichtlich, wie Unbewußtes zum Bewußtsein gebracht werden kann. Es haben eben diejenigen durchaus Unrecht, die von dem zeitweilig Unbewußten so sprechen, als ob es absolut im Gebiete des Unbekannten bleiben müßte und so eine Erkenntnisgrenze darstellte. Mit jedem Stück, das sich von seinem Schicksale dem Menschen enthüllt, hebt er ein vorher Unbewußtes in das Gebiet des Bewußtseins herauf.
[ 12 ] 47. Was in der Schicksalsgestaltung des Menschen Hegt, das tritt nur zum allerkleinsten Teile in das gewöhnliche Bewußtsein ein, sondern es waltet zumeist im Unbewußten. Aber gerade durch die Enthüllung des Schicksalsgemäßen wird ersichtlich, wie Unbewußtes zum Bewußtsein gebracht werden kann. Es haben eben diejenigen durchaus Unrecht, die von dem zeitweilig Unbewußten so sprechen, als ob es absolut im Gebiete des Unbekannten bleiben müßte und so eine Erkenntnisgrenze darstellte. Mit jedem Stück, das sich von seinem Schicksale dem Menschen enthüllt, hebt er ein vorher Unbewußtes in das Gebiet des Bewußtseins herauf.
[ 13 ] 48. Durch ein solches Herauf heben wird man gewahr, wie innerhalb des Lebens zwischen Geburt und Tod das Schicksalsgemäße nicht gewoben wird; man wird dadurch gerade an der Schicksalsfrage auf die Betrachtung des Lebens zwischen Tod und neuer Geburt gewiesen.
[ 13 ] 48. Durch ein solches Herauf heben wird man gewahr, wie innerhalb des Lebens zwischen Geburt und Tod das Schicksalsgemäße nicht gewoben wird; man wird dadurch gerade an der Schicksalsfrage auf die Betrachtung des Lebens zwischen Tod und neuer Geburt gewiesen.
[ 14 ] 49. In dem Besprechen dieses Hinausweisens des menschlichen Erlebens aus sich selbst an der Schicksalsfrage wird man ein wahres Gefühl entwickeln können für das Verhältnis des Sinnlichen und des Geistigen. Wer das Schicksal im Menschenwesen waltend schaut, der steht schon im Geistigen darinnen. Denn die Schicksalszusammenhänge haben gar nichts Naturhaftes an sich.
[ 14 ] 49. In dem Besprechen dieses Hinausweisens des menschlichen Erlebens aus sich selbst an der Schicksalsfrage wird man ein wahres Gefühl entwickeln können für das Verhältnis des Sinnlichen und des Geistigen. Wer das Schicksal im Menschenwesen waltend schaut, der steht schon im Geistigen darinnen. Denn die Schicksalszusammenhänge haben gar nichts Naturhaftes an sich.
