Nature and Spirit Beings
Their Influence on Our Visible World
GA 98
11 February 1908, Stuttgart
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Natur- und Geistwesen, 2nd ed.
14. Einflüsse aus anderen Welten auf die Erde
14. Einflüsse aus anderen Welten auf die Erde
[ 1 ] Am letzten Samstag haben wir einen Blick getan in entlegene Welten. Auch heute wird es uns obliegen, ein Ähnliches zu vollführen in einer etwas anderen Art, auch heute wollen wir uns ein wenig hineinvertiefen in geistige Welten. Wenn ich solche Vorträge, wie den heutigen und den. vom Samstag als «für die Vorgerückten bestimmt» bezeichne, meine ich weniger das, was man intellektuelles Verständnis nennt. Ich meine ein anderes Verständnis, das uns kommt, wenn wir uns mehr und mehr hineinleben in die geistigen Welten, wenn wir uns sozusagen Empfindungen und Gefühle angewöhnen, die es uns möglich machen, zu glauben, daß es wirklich in der Welt unmittelbar um uns so etwas gibt, wie das, was heute behandelt wird.
[ 1 ] Am letzten Samstag haben wir einen Blick getan in entlegene Welten. Auch heute wird es uns obliegen, ein Ähnliches zu vollführen in einer etwas anderen Art, auch heute wollen wir uns ein wenig hineinvertiefen in geistige Welten. Wenn ich solche Vorträge, wie den heutigen und den. vom Samstag als «für die Vorgerückten bestimmt» bezeichne, meine ich weniger das, was man intellektuelles Verständnis nennt. Ich meine ein anderes Verständnis, das uns kommt, wenn wir uns mehr und mehr hineinleben in die geistigen Welten, wenn wir uns sozusagen Empfindungen und Gefühle angewöhnen, die es uns möglich machen, zu glauben, daß es wirklich in der Welt unmittelbar um uns so etwas gibt, wie das, was heute behandelt wird.
[ 2 ] Die Beschäftigung mit der Theosophie bringt den Menschen dahin, eine Empfindung für geistige Welten zu bekommen. Geistige Welten, geistige Tatsachen sind um uns herum, das haben wir schon oft betont. Indem wir unseren Weg in der Welt gehen, durchqueren wir nicht nur die materielle Luft, sondern wir gehen fortwährend durch geistige Wesen und Tatsachen hindurch. Das erste, wozu sich der Mensch erhebt, wenn die Sehergabe in ihm aufdämmert, sind diejenigen geistigen Welten, welche irgendwie angeknüpft sind an das, was der Mensch mit den gewöhnlichen physischen Sinnen hier wahrnimmt, was also gewissermaßen an Handgreifliches anknüpft; alles, was die Sinne wahrnehmen, steht ja in Beziehung zu geistigen Welten. Wir wissen, daß unsere gesamte Tierwelt, wie sie äußerlich sich erweist, zugrunde liegen hat eine Summe von tierischen Gruppenseelen. Diese leben auf dem astralischen Plan, und derjenige, der sich die Sehergabe des astralischen Planes erwirbt, begegnet ihnen hier ebenso als abgeschlossenen Persönlichkeiten, wie der Mensch hier auf dem physischen Plan physischen Persönlichkeiten begegnet. Es sind wirklich begrenzte Persönlichkeiten. Und wenn man sich trivial ausdrücken will, kann man sagen, daß man auf dem astralischen Plan die Bekanntschaft der Gruppenseelen machen kann, wie hier die der Menschen. Allerdings unterscheiden sich in gewisser Beziehung diese Gruppenseelen von den Menschen hier. Sie sind, so sonderbar das klingen mag, weiser als die Menschen; ihre Taten sind die weisen Einrichtungen des tierischen Baues, aber auch alles dessen, was in der Zweckmäßigkeit der tierischen Lebensart liegt.
[ 2 ] Die Beschäftigung mit der Theosophie bringt den Menschen dahin, eine Empfindung für geistige Welten zu bekommen. Geistige Welten, geistige Tatsachen sind um uns herum, das haben wir schon oft betont. Indem wir unseren Weg in der Welt gehen, durchqueren wir nicht nur die materielle Luft, sondern wir gehen fortwährend durch geistige Wesen und Tatsachen hindurch. Das erste, wozu sich der Mensch erhebt, wenn die Sehergabe in ihm aufdämmert, sind diejenigen geistigen Welten, welche irgendwie angeknüpft sind an das, was der Mensch mit den gewöhnlichen physischen Sinnen hier wahrnimmt, was also gewissermaßen an Handgreifliches anknüpft; alles, was die Sinne wahrnehmen, steht ja in Beziehung zu geistigen Welten. Wir wissen, daß unsere gesamte Tierwelt, wie sie äußerlich sich erweist, zugrunde liegen hat eine Summe von tierischen Gruppenseelen. Diese leben auf dem astralischen Plan, und derjenige, der sich die Sehergabe des astralischen Planes erwirbt, begegnet ihnen hier ebenso als abgeschlossenen Persönlichkeiten, wie der Mensch hier auf dem physischen Plan physischen Persönlichkeiten begegnet. Es sind wirklich begrenzte Persönlichkeiten. Und wenn man sich trivial ausdrücken will, kann man sagen, daß man auf dem astralischen Plan die Bekanntschaft der Gruppenseelen machen kann, wie hier die der Menschen. Allerdings unterscheiden sich in gewisser Beziehung diese Gruppenseelen von den Menschen hier. Sie sind, so sonderbar das klingen mag, weiser als die Menschen; ihre Taten sind die weisen Einrichtungen des tierischen Baues, aber auch alles dessen, was in der Zweckmäßigkeit der tierischen Lebensart liegt.
[ 3 ] Eine zweite Art von Lebewesen lernt der Seher des Devachanplanes kennen, die an die Pflanzen anknüpfen. Die Pflanzen-Iche sind auf dem Devachanplan. Und in dem höheren Gebiete dieses Devachanplanes, das wir Arupa nennen, sind die Gruppen-Iche der Mineralien. Für alle diese Wesenheiten gibt es sozusagen Anknüpfungen auf dem physischen Plan. Um uns herum ist auch der Astral- und der Devachanplan, und um uns herum sind alle diese Gruppen-Iche. Sie haben also, man könnte sagen, handgreifliche Offenbarungen, Ausgestaltungen in der physischen Welt.
[ 3 ] Eine zweite Art von Lebewesen lernt der Seher des Devachanplanes kennen, die an die Pflanzen anknüpfen. Die Pflanzen-Iche sind auf dem Devachanplan. Und in dem höheren Gebiete dieses Devachanplanes, das wir Arupa nennen, sind die Gruppen-Iche der Mineralien. Für alle diese Wesenheiten gibt es sozusagen Anknüpfungen auf dem physischen Plan. Um uns herum ist auch der Astral- und der Devachanplan, und um uns herum sind alle diese Gruppen-Iche. Sie haben also, man könnte sagen, handgreifliche Offenbarungen, Ausgestaltungen in der physischen Welt.
[ 4 ] Wer aber einmal als Seher alle diese Welten kennenlernt, den Devachanplan, den Arupaplan, der lernt nicht nur diese Wesenheiten kennen, sondern ganz andere noch, die nicht in so offenbarer Art ihren physischen Ausdruck in der physischen Welt finden, die auch in einer gewissen Weise in das Schicksal hineingreifen, aber nicht so handgreiflich, wie es bei den anderen der Fall ist. Solche Wesenheiten ganz merkwürdiger Art finden wir auf dem astralischen Plan. Diese Wesenheiten verraten sich zunächst durch ihre Wirkungen, also nur dadurch, daß wir ihre Wirkungen erleben. Da zum Beispiel, wo der Somnambulismus auftritt, bei medialen Personen, bei allen Zuständen des herabgedämpften Bewußtseins, und namentlich auch ganz gewöhnlich in mondhellen Vollmondnächten, da wimmelt es um uns herum von solchen Wesen; aber wir nehmen nur ihre Wirkungen wahr. Es geht uns sonderbar, wenn wir hellseherisch diese Wesenheiten betrachten. Es ist, als ob sie von weit her ihre Hände hereinstrekken würden, so - um einen groben Vergleich zu wählen -, als ob Sie in Cannstatt wären und so lange Hände hätten, daß Sie damit in Stuttgart arbeiten könnten. Dann würden Sie hier in Stuttgart diese Hände sehen, die Wirkung der Arbeit; aber um die Menschen selbst zu sehen, müßten Sie nach Cannstatt gehen.
[ 4 ] Wer aber einmal als Seher alle diese Welten kennenlernt, den Devachanplan, den Arupaplan, der lernt nicht nur diese Wesenheiten kennen, sondern ganz andere noch, die nicht in so offenbarer Art ihren physischen Ausdruck in der physischen Welt finden, die auch in einer gewissen Weise in das Schicksal hineingreifen, aber nicht so handgreiflich, wie es bei den anderen der Fall ist. Solche Wesenheiten ganz merkwürdiger Art finden wir auf dem astralischen Plan. Diese Wesenheiten verraten sich zunächst durch ihre Wirkungen, also nur dadurch, daß wir ihre Wirkungen erleben. Da zum Beispiel, wo der Somnambulismus auftritt, bei medialen Personen, bei allen Zuständen des herabgedämpften Bewußtseins, und namentlich auch ganz gewöhnlich in mondhellen Vollmondnächten, da wimmelt es um uns herum von solchen Wesen; aber wir nehmen nur ihre Wirkungen wahr. Es geht uns sonderbar, wenn wir hellseherisch diese Wesenheiten betrachten. Es ist, als ob sie von weit her ihre Hände hereinstrekken würden, so - um einen groben Vergleich zu wählen -, als ob Sie in Cannstatt wären und so lange Hände hätten, daß Sie damit in Stuttgart arbeiten könnten. Dann würden Sie hier in Stuttgart diese Hände sehen, die Wirkung der Arbeit; aber um die Menschen selbst zu sehen, müßten Sie nach Cannstatt gehen.
[ 5 ] Physische Wesen solcher Art gibt es natürlich nicht, wohl aber astralische. Ihre Wirkungen entdecken wir auf der Erde; wenn wir sie aber selbst als abgeschlossene Persönlichkeiten kennenlernen wollen, dann müssen wir sie in ihrer eigentlichen Heimat aufsuchen, und das ist der Mond. Diese Wesenheiten haben dort sogar eine, allerdings sehr feine Körperlichkeit. Mit dem Mikroskop wären sie nicht wahrzunehmen. Sie werden nicht sehr groß, dem Hellseher aber sind sie wohl bekannt. Sie werden nicht größer als etwa ein siebenjähriges Kind und das Eigentümliche dieser Wesenheiten ist, daß sie eine furchtbar brüllende Stimme haben, und ihr Brüllen ist nicht ein individuelles Gebrülle, sondern der Ausdruck der klimatischen Verhältnisse auf dem Monde. Je nachdem Vollmond oder Neumond ist, brüllen oder schweigen diese Mondwesen, und ihr Wirken erstrecken sie auf die Erde herein. Wie gesagt, gerade der Mensch ist abhängig von diesen Wesenheiten, gerade für das menschliche Leben haben diese Wesenheiten eine große Bedeutung. Und man lernt diese Wirkungen kennen, wenn man ein wenig treibt, was man okkulte Anatomie nennt. Wir haben uns ja schon oft den Menschen angeschaut, heute wollen wir ihn einmal hinsichtlich seiner Säfte prüfen.
[ 5 ] Physische Wesen solcher Art gibt es natürlich nicht, wohl aber astralische. Ihre Wirkungen entdecken wir auf der Erde; wenn wir sie aber selbst als abgeschlossene Persönlichkeiten kennenlernen wollen, dann müssen wir sie in ihrer eigentlichen Heimat aufsuchen, und das ist der Mond. Diese Wesenheiten haben dort sogar eine, allerdings sehr feine Körperlichkeit. Mit dem Mikroskop wären sie nicht wahrzunehmen. Sie werden nicht sehr groß, dem Hellseher aber sind sie wohl bekannt. Sie werden nicht größer als etwa ein siebenjähriges Kind und das Eigentümliche dieser Wesenheiten ist, daß sie eine furchtbar brüllende Stimme haben, und ihr Brüllen ist nicht ein individuelles Gebrülle, sondern der Ausdruck der klimatischen Verhältnisse auf dem Monde. Je nachdem Vollmond oder Neumond ist, brüllen oder schweigen diese Mondwesen, und ihr Wirken erstrecken sie auf die Erde herein. Wie gesagt, gerade der Mensch ist abhängig von diesen Wesenheiten, gerade für das menschliche Leben haben diese Wesenheiten eine große Bedeutung. Und man lernt diese Wirkungen kennen, wenn man ein wenig treibt, was man okkulte Anatomie nennt. Wir haben uns ja schon oft den Menschen angeschaut, heute wollen wir ihn einmal hinsichtlich seiner Säfte prüfen.
[ 6 ] Dreierlei Säfte gibt es, die wir heute ins Auge fassen wollen. Zuerst denjenigen, den man den Chylus-, den Speisesaft nennt. Die Speise kommt ja vom Magen in die Gedärme und wird durch die Darmwände hindurch vom menschlichen Organismus aufgenommen. Eine zweite Flüssigkeit ist diejenige, die in den Lymphgefäßen fließt, die ja den ganzen Körper durchziehen. Diese Flüssigkeit hat Ähnlichkeit mit den weißen Blutkörperchen im Blut. Die Lymphgefäße begleiten in einer gewissen Weise die Blutgefäße; sie sind zum Teil dazu bestimmt, gerade den Speisebrei aufzunehmen und ihn weiterzuführen, bis er in das Blut eintreten kann. Namentlich sind es die Eiweißsubstanzen und Fette, die in den Lymphgefäßen vorbereitet werden, um in das Blut übergeführt zu werden. Direkt in das Blut aufgenommen werden ja nur Zucker und zuckerbildende Substanzen; die gehen nicht erst durch die Lymphgefäße hindurch. So daß wir also durch den Körper fließen haben einen Saft, der eine Art von Übergangssaft ist zwischen dem Chylus und dem Blute. Ein dritter Saft ist eben dieses Blut selbst, das in den Blutgefäßen strömt und durch den Atmungsprozeß, durch Zufuhr von Sauerstoff und so weiter stets erneuert wird. So haben wir in den drei Säften drei Stufen der Flüssigkeit, die der Mensch enthält. Chylus ist gewissermaßen der roheste, feiner ist schon die Lymphe und der feinste der menschlichen Säfte ist das Blut.
[ 6 ] Dreierlei Säfte gibt es, die wir heute ins Auge fassen wollen. Zuerst denjenigen, den man den Chylus-, den Speisesaft nennt. Die Speise kommt ja vom Magen in die Gedärme und wird durch die Darmwände hindurch vom menschlichen Organismus aufgenommen. Eine zweite Flüssigkeit ist diejenige, die in den Lymphgefäßen fließt, die ja den ganzen Körper durchziehen. Diese Flüssigkeit hat Ähnlichkeit mit den weißen Blutkörperchen im Blut. Die Lymphgefäße begleiten in einer gewissen Weise die Blutgefäße; sie sind zum Teil dazu bestimmt, gerade den Speisebrei aufzunehmen und ihn weiterzuführen, bis er in das Blut eintreten kann. Namentlich sind es die Eiweißsubstanzen und Fette, die in den Lymphgefäßen vorbereitet werden, um in das Blut übergeführt zu werden. Direkt in das Blut aufgenommen werden ja nur Zucker und zuckerbildende Substanzen; die gehen nicht erst durch die Lymphgefäße hindurch. So daß wir also durch den Körper fließen haben einen Saft, der eine Art von Übergangssaft ist zwischen dem Chylus und dem Blute. Ein dritter Saft ist eben dieses Blut selbst, das in den Blutgefäßen strömt und durch den Atmungsprozeß, durch Zufuhr von Sauerstoff und so weiter stets erneuert wird. So haben wir in den drei Säften drei Stufen der Flüssigkeit, die der Mensch enthält. Chylus ist gewissermaßen der roheste, feiner ist schon die Lymphe und der feinste der menschlichen Säfte ist das Blut.
[ 7 ] Nun wissen Sie, daß das Blut der äußere materielle Ausdruck ist des Ich, daß das Ich sozusagen lebt und pulsiert im Blute. Wenn das Blut durch den Körper rinnt, ist es nicht nur die Materie, sondern auch das Ich, das durch alle Teile des Körpers hindurchrinnt. Aber das Blut ist von den drei Säften der einzige, der so intim mit der eigenen geistigen Wesenheit zusammenhängt. Am ehesten wird der Mensch Herr über sein Blut werden. Zwar sind heute die wenigsten schon so weit, daß ihr Ich Herr über ihr Blut ist, aber immer mehr wird der Mensch Einfluß darauf gewinnen.
[ 7 ] Nun wissen Sie, daß das Blut der äußere materielle Ausdruck ist des Ich, daß das Ich sozusagen lebt und pulsiert im Blute. Wenn das Blut durch den Körper rinnt, ist es nicht nur die Materie, sondern auch das Ich, das durch alle Teile des Körpers hindurchrinnt. Aber das Blut ist von den drei Säften der einzige, der so intim mit der eigenen geistigen Wesenheit zusammenhängt. Am ehesten wird der Mensch Herr über sein Blut werden. Zwar sind heute die wenigsten schon so weit, daß ihr Ich Herr über ihr Blut ist, aber immer mehr wird der Mensch Einfluß darauf gewinnen.
[ 8 ] Weniger Finfluß hat das Ich auf die Lymphe. Auch durch die Lymphe pulsiert Geistiges. Gerade in der Lymphe haben Sie einen Saft, in dem die Wesenheiten ihre Wirkung ausüben, die Ihnen vorhin als Mondwesenheiten geschildert worden sind. Auf und ab pulsiert diese Lymphe in Ihnen, und in ihr pulsiert die Wirkung dieser Mondwesenheiten in Ihrem Leibe. Da können Sie sehen, was Sie in Ihrem Leibe eingeschlossen haben! Eine andere Art von Wesenheiten, die ebenfalls Einfluß auf die Lymphe haben, sind solche, die ihre eigentliche Heimat auf dem Mars haben. Diese Marswesenheiten, die der hellseherischen Beobachtung zugänglich werden, sind wiederum ganz merkwürdige Geschöpfe. Sie haben eine gewisse Art von Sprache, ein sanftes Sprechen, das leicht und schmiegsam ausdrückt, was diese Wesenheiten ausdrücken wollen. Wenn Sie solchen Marswesenheiten begegnen, erscheinen sie Ihnen so, daß sie in ihrem Antlitz den Ausdruck ihres inneren Wesens, ihrer Seele tragen. Ein bösartiges Wesen hat einen bösartigen Ausdruck im Gesicht, wenn die Marswesenheit gut ist, dann trägt sie die Güte als Schönheit des Antlitzes; ihr Seelenwesen ist an der Oberfläche ihrer Körperlichkeit.
[ 8 ] Weniger Finfluß hat das Ich auf die Lymphe. Auch durch die Lymphe pulsiert Geistiges. Gerade in der Lymphe haben Sie einen Saft, in dem die Wesenheiten ihre Wirkung ausüben, die Ihnen vorhin als Mondwesenheiten geschildert worden sind. Auf und ab pulsiert diese Lymphe in Ihnen, und in ihr pulsiert die Wirkung dieser Mondwesenheiten in Ihrem Leibe. Da können Sie sehen, was Sie in Ihrem Leibe eingeschlossen haben! Eine andere Art von Wesenheiten, die ebenfalls Einfluß auf die Lymphe haben, sind solche, die ihre eigentliche Heimat auf dem Mars haben. Diese Marswesenheiten, die der hellseherischen Beobachtung zugänglich werden, sind wiederum ganz merkwürdige Geschöpfe. Sie haben eine gewisse Art von Sprache, ein sanftes Sprechen, das leicht und schmiegsam ausdrückt, was diese Wesenheiten ausdrücken wollen. Wenn Sie solchen Marswesenheiten begegnen, erscheinen sie Ihnen so, daß sie in ihrem Antlitz den Ausdruck ihres inneren Wesens, ihrer Seele tragen. Ein bösartiges Wesen hat einen bösartigen Ausdruck im Gesicht, wenn die Marswesenheit gut ist, dann trägt sie die Güte als Schönheit des Antlitzes; ihr Seelenwesen ist an der Oberfläche ihrer Körperlichkeit.
[ 9 ] Das sind Wesenheiten, denen der Hellseher begegnet, wenn er bis zum Monde und Mars dringt. Ihre Taten lernt er kennen in der Zusammensetzung der Lymphe und daraus, ob sie schneller oder langsamer dahinfließt. Denn unter jedem Seelenerlebnis hat diese Lymphe eine andere Art ihres Wesens. Das Temperament, der Charakter hängt zusammen mit der Beschaffenheit dieser Lymphe. Und nur derjenige kann erkennen, was wirklich geschieht im Menschen in der geistigen Unterlage der Lymphe, der Bekanntschaft schließt mit diesen Wesenheiten des Mars und des Mondes.
[ 9 ] Das sind Wesenheiten, denen der Hellseher begegnet, wenn er bis zum Monde und Mars dringt. Ihre Taten lernt er kennen in der Zusammensetzung der Lymphe und daraus, ob sie schneller oder langsamer dahinfließt. Denn unter jedem Seelenerlebnis hat diese Lymphe eine andere Art ihres Wesens. Das Temperament, der Charakter hängt zusammen mit der Beschaffenheit dieser Lymphe. Und nur derjenige kann erkennen, was wirklich geschieht im Menschen in der geistigen Unterlage der Lymphe, der Bekanntschaft schließt mit diesen Wesenheiten des Mars und des Mondes.
[ 10 ] Andere Wesenheiten findet der Hellseher in derselben Region, in der die Gruppenseelen der Pflanzen sind — also im Devachan -, Wesenheiten, die ihre Wirkung auch auf Erden äußern und von denen das Schicksal der Menschen abhängt. Ihre eigentliche Heimat ist auf der Venus, da findet man sie in der devachanischen Region. Ihre Wirkungen und ihre Handlungen drücken sich aus in einer tiefgreifenden Wirkung auf den Chylussaft. Ob Sie das eine oder das andere essen, davon hängt es ab, ob gute oder böse Wesenheiten der Venus Einfluß auf Sie gewinnen. Es gibt Wesenheiten, die gut, sanft und milde sind, die in hohem Maße schon eine Religiosität in sich ausgebildet haben, wie sie hier auf Erden im Christentume zur Erscheinung kommt. Es gibt aber auch Wesenheiten von schlechtem Charakter - raubgierige Wesenheiten -, welche alles zerstören, und zwischen diesen zwei radikalen Extremen sind alle möglichen Stufen auf der Venus vertreten; sie äußern ihr Wirken in dem menschlichen Verdauungssaft.
[ 10 ] Andere Wesenheiten findet der Hellseher in derselben Region, in der die Gruppenseelen der Pflanzen sind — also im Devachan -, Wesenheiten, die ihre Wirkung auch auf Erden äußern und von denen das Schicksal der Menschen abhängt. Ihre eigentliche Heimat ist auf der Venus, da findet man sie in der devachanischen Region. Ihre Wirkungen und ihre Handlungen drücken sich aus in einer tiefgreifenden Wirkung auf den Chylussaft. Ob Sie das eine oder das andere essen, davon hängt es ab, ob gute oder böse Wesenheiten der Venus Einfluß auf Sie gewinnen. Es gibt Wesenheiten, die gut, sanft und milde sind, die in hohem Maße schon eine Religiosität in sich ausgebildet haben, wie sie hier auf Erden im Christentume zur Erscheinung kommt. Es gibt aber auch Wesenheiten von schlechtem Charakter - raubgierige Wesenheiten -, welche alles zerstören, und zwischen diesen zwei radikalen Extremen sind alle möglichen Stufen auf der Venus vertreten; sie äußern ihr Wirken in dem menschlichen Verdauungssaft.
[ 11 ] Und jetzt machen Sie sich ein Bild, wie da hereinspielt ein anderer Himmelskörper mit seinen Wesenheiten in den menschlichen Leib, in das ganze menschliche Sein. Denken Sie sich, wie das Menschengeschlecht verteilt ist auf Erden. In einem Landstriche leben Menschen mit einer bestimmten Nahrung, in einem anderen wächst ganz andere Nahrung. Je nachdem, was der Mensch in sich als Nahrung aufnimmt, machen sich in ihm ganz bestimmte Wesenheiten geltend. Das macht die Verschiedenheit des menschlichen Charakters aus. In dem Menschen, der etwas anderes ißt als ein anderer Mensch, sieht der Hellseher ganz andere Einflüsse von jenen Wesenheiten, und jetzt begreifen Sie, warum überall da, wo man von dem geistigen Gesichtspunkt aus auf das Wesen des Menschen eingeht, Wert gelegt wird auf das, was der Mensch ißt. Dasjenige, was der Okkultismus anregt in bezug auf die Nahrungsmittel, ist mit Rücksicht auf diese Wesenheiten erforscht. Von so komplizierten Dingen ist dasjenige abhängig, was uns der Okkultismus in bezug auf das praktische Leben bieten kann.
[ 11 ] Und jetzt machen Sie sich ein Bild, wie da hereinspielt ein anderer Himmelskörper mit seinen Wesenheiten in den menschlichen Leib, in das ganze menschliche Sein. Denken Sie sich, wie das Menschengeschlecht verteilt ist auf Erden. In einem Landstriche leben Menschen mit einer bestimmten Nahrung, in einem anderen wächst ganz andere Nahrung. Je nachdem, was der Mensch in sich als Nahrung aufnimmt, machen sich in ihm ganz bestimmte Wesenheiten geltend. Das macht die Verschiedenheit des menschlichen Charakters aus. In dem Menschen, der etwas anderes ißt als ein anderer Mensch, sieht der Hellseher ganz andere Einflüsse von jenen Wesenheiten, und jetzt begreifen Sie, warum überall da, wo man von dem geistigen Gesichtspunkt aus auf das Wesen des Menschen eingeht, Wert gelegt wird auf das, was der Mensch ißt. Dasjenige, was der Okkultismus anregt in bezug auf die Nahrungsmittel, ist mit Rücksicht auf diese Wesenheiten erforscht. Von so komplizierten Dingen ist dasjenige abhängig, was uns der Okkultismus in bezug auf das praktische Leben bieten kann.
[ 12 ] Es gibt noch andere Wesenheiten, die auch ihre merkwürdigen Wirkungen auf unsere Erde haben - wiederum nicht so handgreiflich, wie die Gruppenseelen —, Wesenheiten, die der Hellseher wahrnimmt, wenn er sich bis zum Saturndasein erhebt. Ihre Wirkungen sind in der höheren devachanischen Welt zu finden und von tief eingreifendem Einfluß auf den Menschen. Damit kommen wir auf ein Kapitel, wo wir es nicht mehr mit den Säften, sondern mit viel feineren Dingen zu tun haben. Wenn der Hellseher diese Wesenheiten prüft, dann erscheinen sie ihm ganz merkwürdig an sich selbst. Sie sind nämlich mit einer grandiosen Kraft der Erfindung begabt, eigentlich sind sie in jedem Augenblick ihres Lebens Erfinder. Aber sie brauchen nicht nachzudenken über ihre Erfindungen. Sie sehen, und indem sie die Sachen sehen, kommt ihnen der Gedanke, das solle anders sein, und sie formen sie gleich um. So sind sie Wesenheiten, die eigentlich in fortwährender revolutionären Tätigkeit begriffen sind. Alles was sie sehen, ändern sie gleich um in der geistvollsten Weise; unmittelbar ist die sinnliche Wahrnehmung und unmittelbar die geistige Erfindung. Mit Nachdenken, mit Logik und dergleichen wollen sie nichts zu tun haben, aber unmittelbar im Sinneseindruck ändern sie alles um, da sind sie Reformatoren, Revolutionäre.
[ 12 ] Es gibt noch andere Wesenheiten, die auch ihre merkwürdigen Wirkungen auf unsere Erde haben - wiederum nicht so handgreiflich, wie die Gruppenseelen —, Wesenheiten, die der Hellseher wahrnimmt, wenn er sich bis zum Saturndasein erhebt. Ihre Wirkungen sind in der höheren devachanischen Welt zu finden und von tief eingreifendem Einfluß auf den Menschen. Damit kommen wir auf ein Kapitel, wo wir es nicht mehr mit den Säften, sondern mit viel feineren Dingen zu tun haben. Wenn der Hellseher diese Wesenheiten prüft, dann erscheinen sie ihm ganz merkwürdig an sich selbst. Sie sind nämlich mit einer grandiosen Kraft der Erfindung begabt, eigentlich sind sie in jedem Augenblick ihres Lebens Erfinder. Aber sie brauchen nicht nachzudenken über ihre Erfindungen. Sie sehen, und indem sie die Sachen sehen, kommt ihnen der Gedanke, das solle anders sein, und sie formen sie gleich um. So sind sie Wesenheiten, die eigentlich in fortwährender revolutionären Tätigkeit begriffen sind. Alles was sie sehen, ändern sie gleich um in der geistvollsten Weise; unmittelbar ist die sinnliche Wahrnehmung und unmittelbar die geistige Erfindung. Mit Nachdenken, mit Logik und dergleichen wollen sie nichts zu tun haben, aber unmittelbar im Sinneseindruck ändern sie alles um, da sind sie Reformatoren, Revolutionäre.
[ 13 ] Diese Wesenheiten äußern auch ihren Einfluß auf unsere Erde. Sie schleichen sich ein mit unseren Sinneswahrnehmungen in unser Inneres. Mit Farbe, mit Ton, mit Geruch, Geschmack, mit Wärmeempfindung, mit allem, was der Mensch durch seine Sinne wahrnimmt, schleichen sich die geistigen Wirkungen dieser Saturnwesenheiten in ihn ein. Sie gehen durch die Welt und auf das, was Sie in Ihrer Sinnesempfindung erleben, haben diese Wesenheiten in Hülle und Fülle ihren Einfluß. Wie trocken und nüchtern, ja wie lächerlich erscheint das, was der gewöhnliche Anatom materialistisch untersucht! Denn mit dem Blitzstrahl, der ins Auge dringt, dringen Wirkungen solcher Wesenheiten ein. Es ist nicht unwichtig, so etwas zu wissen für das praktische Leben. Eigentlich weiß der Mensch, der das nicht weiß, vom Leben das Allerwichtigste nicht. Am schlimmsten, unter Umständen auch am besten, weil am stärksten, sind die Einflüsse der saturnischen Wesenheiten, insofern sie sich durch den Geruchssinn geltend machen. Mit den Gerüchen ziehen wir fortwährend ihre Wirkungen in uns ein: es gibt Gerüche, in denen geradezu infernalische Wirkungen dieser Wesenheiten in uns einziehen. Wenn der Mensch so etwas weiß, bekommt er einen Begriff davon, was er seinen Nebenmenschen antut, wenn er ihn zwingt, alle möglichen scheußlichen Parfüme einzuatmen. Durch Patschuli zum Beispiel gibt er den Saturngeistern schlimmster Art Zugang zum Menschen, und es gehört zu den schlimmsten Arten schwarzer Magie, aut die Mitmenschen durch Gerüche einzuwirken.
[ 13 ] Diese Wesenheiten äußern auch ihren Einfluß auf unsere Erde. Sie schleichen sich ein mit unseren Sinneswahrnehmungen in unser Inneres. Mit Farbe, mit Ton, mit Geruch, Geschmack, mit Wärmeempfindung, mit allem, was der Mensch durch seine Sinne wahrnimmt, schleichen sich die geistigen Wirkungen dieser Saturnwesenheiten in ihn ein. Sie gehen durch die Welt und auf das, was Sie in Ihrer Sinnesempfindung erleben, haben diese Wesenheiten in Hülle und Fülle ihren Einfluß. Wie trocken und nüchtern, ja wie lächerlich erscheint das, was der gewöhnliche Anatom materialistisch untersucht! Denn mit dem Blitzstrahl, der ins Auge dringt, dringen Wirkungen solcher Wesenheiten ein. Es ist nicht unwichtig, so etwas zu wissen für das praktische Leben. Eigentlich weiß der Mensch, der das nicht weiß, vom Leben das Allerwichtigste nicht. Am schlimmsten, unter Umständen auch am besten, weil am stärksten, sind die Einflüsse der saturnischen Wesenheiten, insofern sie sich durch den Geruchssinn geltend machen. Mit den Gerüchen ziehen wir fortwährend ihre Wirkungen in uns ein: es gibt Gerüche, in denen geradezu infernalische Wirkungen dieser Wesenheiten in uns einziehen. Wenn der Mensch so etwas weiß, bekommt er einen Begriff davon, was er seinen Nebenmenschen antut, wenn er ihn zwingt, alle möglichen scheußlichen Parfüme einzuatmen. Durch Patschuli zum Beispiel gibt er den Saturngeistern schlimmster Art Zugang zum Menschen, und es gehört zu den schlimmsten Arten schwarzer Magie, aut die Mitmenschen durch Gerüche einzuwirken.
[ 14 ] Ich könnte Ihnen lange Epochen der Geschichte erzählen, wo Intrigen an gewissen Höfen dadurch ausgeführt wurden, daß Kenner dieser Wirkungen die Gerüche dazu verwendet haben, Einfluß und Macht zu gewinnen. Lange Zeit hat es Intriganten gegeben, die mehr oder weniger bewußt durch diese Art und Weise geherrscht haben. Solche magische Mittel haben in der Geschichte oft eine wichtige Rolle gespielt. Interessant dürfte ein Beispiel aus der neuesten Geschichte sein: Ein Minister an einem kleinen europäischen Hofe hat ein memoirenhaftes Buch geschrieben über seine Ministerzeit. Er hat von all diesen Dingen nichts gewußt, aber in seiner naiven Art erzählt er sehr schön, wie solche Dinge gespielt haben an dem betreffenden kleinen Hof, an dem sich damals eine aufsehenerregende Katastrophe vollzogen hat. Da war eine weibliche Persönlichkeit, die verstand alle die Künste, durch Gerüche auf die Menschen zu wirken. Und wenn der Minister bei der betreffenden Königin erschien, dann kamen ihm alle möglichen Parfums entgegen, und er wußte, er mußte weggehen, denn die versteht etwas von den Gerüchen. Durch diese Erfahrung wurde ihm klar, daß da etwas spielte. Vom Okkultismus wußte er nichts. Wer als Okkultist solche Kapitel liest, sieht da tief hinein, wie Wirkungen auf Menschen ausgeübt werden.
[ 14 ] Ich könnte Ihnen lange Epochen der Geschichte erzählen, wo Intrigen an gewissen Höfen dadurch ausgeführt wurden, daß Kenner dieser Wirkungen die Gerüche dazu verwendet haben, Einfluß und Macht zu gewinnen. Lange Zeit hat es Intriganten gegeben, die mehr oder weniger bewußt durch diese Art und Weise geherrscht haben. Solche magische Mittel haben in der Geschichte oft eine wichtige Rolle gespielt. Interessant dürfte ein Beispiel aus der neuesten Geschichte sein: Ein Minister an einem kleinen europäischen Hofe hat ein memoirenhaftes Buch geschrieben über seine Ministerzeit. Er hat von all diesen Dingen nichts gewußt, aber in seiner naiven Art erzählt er sehr schön, wie solche Dinge gespielt haben an dem betreffenden kleinen Hof, an dem sich damals eine aufsehenerregende Katastrophe vollzogen hat. Da war eine weibliche Persönlichkeit, die verstand alle die Künste, durch Gerüche auf die Menschen zu wirken. Und wenn der Minister bei der betreffenden Königin erschien, dann kamen ihm alle möglichen Parfums entgegen, und er wußte, er mußte weggehen, denn die versteht etwas von den Gerüchen. Durch diese Erfahrung wurde ihm klar, daß da etwas spielte. Vom Okkultismus wußte er nichts. Wer als Okkultist solche Kapitel liest, sieht da tief hinein, wie Wirkungen auf Menschen ausgeübt werden.
[ 15 ] Und nun nehmen Sie von hier aus doch ein wenig den Gedanken auf, wie der Okkultismus zusammenhängt mit der wahren Erkenntnis der Wirklichkeit. Die Menschen werden immer mehr hineinleuchten müssen in das unmittelbare Menschenleben vom okkultistischen Gesichtspunkt aus. Es wäre schlimm für die Menschheit, wenn man noch lange weiter eine solche Pseudowissenschaft betreiben würde, in der man durch Tranchieren die Wahrheit finden will. Es ist die verfälschteste Wahrheit, die man durch Anatomie finden kann. Praktisch verwertbar werden gerade diese Erkenntnisse nie sein, und sie werden Unheil über die Menschheit bringen, wenn sie nicht durch spirituelle Erkenntnisse paralysiert werden. Und wir stehen ja gerade in einer Hochflut des Materialismus; in der Gesetzgebung, überall schleicht er sich ein und wirkt in ungeheurer Weise. Kirche und Religion sind in einer Art unduldsam, wie sie es früher nie waren. Wie unduldsam ist heute die materialistische Medizin! Verbrennen werden sie ja den Gegner nicht, aber sie tun etwas anderes. Sie möchten sich den schlechten Ruf ersparen, den das Verbrennen hat. Sie sorgen deshalb dafür, daß der Mensch gar nicht das tun kann, wofür er früher verbrannt wurde. Heute kommen die Gegner gar nicht dazu zu sündigen. Das Verbrennen war gewiß etwas Schlimmes, aber vorher konnten sie doch das tun, wofür sie nachher verbrannt wurden!
[ 15 ] Und nun nehmen Sie von hier aus doch ein wenig den Gedanken auf, wie der Okkultismus zusammenhängt mit der wahren Erkenntnis der Wirklichkeit. Die Menschen werden immer mehr hineinleuchten müssen in das unmittelbare Menschenleben vom okkultistischen Gesichtspunkt aus. Es wäre schlimm für die Menschheit, wenn man noch lange weiter eine solche Pseudowissenschaft betreiben würde, in der man durch Tranchieren die Wahrheit finden will. Es ist die verfälschteste Wahrheit, die man durch Anatomie finden kann. Praktisch verwertbar werden gerade diese Erkenntnisse nie sein, und sie werden Unheil über die Menschheit bringen, wenn sie nicht durch spirituelle Erkenntnisse paralysiert werden. Und wir stehen ja gerade in einer Hochflut des Materialismus; in der Gesetzgebung, überall schleicht er sich ein und wirkt in ungeheurer Weise. Kirche und Religion sind in einer Art unduldsam, wie sie es früher nie waren. Wie unduldsam ist heute die materialistische Medizin! Verbrennen werden sie ja den Gegner nicht, aber sie tun etwas anderes. Sie möchten sich den schlechten Ruf ersparen, den das Verbrennen hat. Sie sorgen deshalb dafür, daß der Mensch gar nicht das tun kann, wofür er früher verbrannt wurde. Heute kommen die Gegner gar nicht dazu zu sündigen. Das Verbrennen war gewiß etwas Schlimmes, aber vorher konnten sie doch das tun, wofür sie nachher verbrannt wurden!
[ 16 ] Der Mensch sieht das nicht ein, weil er nicht so lange Gedanken hat, daß er von einem zum andern die Gedankenfäden hinüberzieht. Aber es ist wichtig, daß der Mensch durch die spirituelle Erkenntnis wieder ein gesundes Denken erwirbt. Nehmen Sie noch ein Beispiel: Ich habe Ihnen gesagt, daß Fette, Eiweißstoffe durch die Lymphgefäße gehen und Zucker direkt in das Blut geht. Das Ich, wie es in unserer Zeit sich auslebt, ist der Träger der reinen Kombinationskraft, des Egoismus, da es zunächst in unserer europäischen Kultur nur auf den Nutzen ausgeht. Wer das Leben beobachten kann, wird daraus entnehmen können die große Rolle, die der Zucker im Leben des Menschen spielt. Gerade dort, wo der Egoismus am meisten waltet, namentlich in seinen raffinierten Formen, da, wo er auftritt als wissenschaftliche Kritik, wo diese rein verstandesmäßig auftritt, da sehen Sie auch überall im geheimnisvollen Zusammenhange die Zuckerkrankheit! Dabei dürfen Sie aber nicht denken, daß der Einzelne, der davon befallen wird, unter diesem Gesichtspunkte betrachtet werden soll. Der Einzelne lebt eben nicht als Einzelner. Und Sie müssen sich auch die Erkenntnis aneignen, daß man dem Einzelnen nicht so einfach helfen kann. Denken Sie sich einmal einen Menschen, der in einer Sumpfgegend lebt: er kann erst gesund werden, wenn er diese Sumpfgegend verläßt. Man muß berücksichtigen, daß der Mensch in seiner Umgebung lebt.
[ 16 ] Der Mensch sieht das nicht ein, weil er nicht so lange Gedanken hat, daß er von einem zum andern die Gedankenfäden hinüberzieht. Aber es ist wichtig, daß der Mensch durch die spirituelle Erkenntnis wieder ein gesundes Denken erwirbt. Nehmen Sie noch ein Beispiel: Ich habe Ihnen gesagt, daß Fette, Eiweißstoffe durch die Lymphgefäße gehen und Zucker direkt in das Blut geht. Das Ich, wie es in unserer Zeit sich auslebt, ist der Träger der reinen Kombinationskraft, des Egoismus, da es zunächst in unserer europäischen Kultur nur auf den Nutzen ausgeht. Wer das Leben beobachten kann, wird daraus entnehmen können die große Rolle, die der Zucker im Leben des Menschen spielt. Gerade dort, wo der Egoismus am meisten waltet, namentlich in seinen raffinierten Formen, da, wo er auftritt als wissenschaftliche Kritik, wo diese rein verstandesmäßig auftritt, da sehen Sie auch überall im geheimnisvollen Zusammenhange die Zuckerkrankheit! Dabei dürfen Sie aber nicht denken, daß der Einzelne, der davon befallen wird, unter diesem Gesichtspunkte betrachtet werden soll. Der Einzelne lebt eben nicht als Einzelner. Und Sie müssen sich auch die Erkenntnis aneignen, daß man dem Einzelnen nicht so einfach helfen kann. Denken Sie sich einmal einen Menschen, der in einer Sumpfgegend lebt: er kann erst gesund werden, wenn er diese Sumpfgegend verläßt. Man muß berücksichtigen, daß der Mensch in seiner Umgebung lebt.
[ 17 ] Und deshalb handelt es sich vor allen Dingen darum einzusehen, daß wir uns selbstlos machen müssen, denn die Theosophie ist für die Gesamtheit da. Das ist sehr wichtig, daß man das durchgreifend versteht. Erst wenn die Menschen sich mehr und mehr entschließen werden, ihr Streben der ganzen Menschheit zu widmen, erst dann wird eine Atmosphäre sein, in der der Einzelne befreit sein wird. Wenn der Einzelne unschuldig zu dieser Zuckerkrankheit kommt, so ist das kein Indiz für die allgemeine Erkenntnis, die richtig in der Theosophie angegeben ist. Die Zuckerkrankheit hängt zusammen mit dem Überhandnehmen des Egoismus.
[ 17 ] Und deshalb handelt es sich vor allen Dingen darum einzusehen, daß wir uns selbstlos machen müssen, denn die Theosophie ist für die Gesamtheit da. Das ist sehr wichtig, daß man das durchgreifend versteht. Erst wenn die Menschen sich mehr und mehr entschließen werden, ihr Streben der ganzen Menschheit zu widmen, erst dann wird eine Atmosphäre sein, in der der Einzelne befreit sein wird. Wenn der Einzelne unschuldig zu dieser Zuckerkrankheit kommt, so ist das kein Indiz für die allgemeine Erkenntnis, die richtig in der Theosophie angegeben ist. Die Zuckerkrankheit hängt zusammen mit dem Überhandnehmen des Egoismus.
[ 18 ] Sie können den prüfenden Blick schweifen lassen über zwei recht verschiedene Ländergebiete Europas. Schauen Sie nach Rußland zu den Bauern, wo das Ich-Gefühl erst im Keim vorhanden ist, und nach England, wo das starke Ich-Gefühl herrscht. Keine Kritik soll das sein, nur ein Konstatieren. Und nun sehen Sie nach dem Konsum des Zuckers; wieviel mehr in England als in Rußland Zucker konsumiert wird. Nun kann der eine oder andere sagen: Also, was sollen wir tun? Müssen wir, weil das richtig ist, einem Menschen anempfehlen, wenig Zucker zu essen, damit er selbstlos werde? - So bequem liegt die Wahrheit nicht. Die Menschen möchten am liebsten feste Regeln, die für alle Verhältnisse passen; eine Art gebundene Marschroute. Es gibt Menschen, die neigen durch ihre seelische und geistige Konstitution dazu, sich selbst leicht zu verlieren in eine fromme Form der Hingebung. Das ist etwas Gutes, das hilft ihnen zu den höchsten Seligkeiten der Erkenntnis. Aber das muß einen Gegenpol haben: solche müssen viel Zucker essen. Damit sie auf der Erde auch fest stehen, muß man ihnen viel Zucker geben. Andere dagegen sind überall darauf aus, ihr Selbst geltend zu machen, sie sind das Gegenteil von einer devotionellen Natur. Denen kann man Askese im Zuckergenuß anraten. So sehen wir, daß wir aus der Theosophie heraus uns die Fähigkeit aneignen müssen, allseitig zu werden, nicht aus der Abstraktion heraus rasch mit dem Urteil bereit zu sein.
[ 18 ] Sie können den prüfenden Blick schweifen lassen über zwei recht verschiedene Ländergebiete Europas. Schauen Sie nach Rußland zu den Bauern, wo das Ich-Gefühl erst im Keim vorhanden ist, und nach England, wo das starke Ich-Gefühl herrscht. Keine Kritik soll das sein, nur ein Konstatieren. Und nun sehen Sie nach dem Konsum des Zuckers; wieviel mehr in England als in Rußland Zucker konsumiert wird. Nun kann der eine oder andere sagen: Also, was sollen wir tun? Müssen wir, weil das richtig ist, einem Menschen anempfehlen, wenig Zucker zu essen, damit er selbstlos werde? - So bequem liegt die Wahrheit nicht. Die Menschen möchten am liebsten feste Regeln, die für alle Verhältnisse passen; eine Art gebundene Marschroute. Es gibt Menschen, die neigen durch ihre seelische und geistige Konstitution dazu, sich selbst leicht zu verlieren in eine fromme Form der Hingebung. Das ist etwas Gutes, das hilft ihnen zu den höchsten Seligkeiten der Erkenntnis. Aber das muß einen Gegenpol haben: solche müssen viel Zucker essen. Damit sie auf der Erde auch fest stehen, muß man ihnen viel Zucker geben. Andere dagegen sind überall darauf aus, ihr Selbst geltend zu machen, sie sind das Gegenteil von einer devotionellen Natur. Denen kann man Askese im Zuckergenuß anraten. So sehen wir, daß wir aus der Theosophie heraus uns die Fähigkeit aneignen müssen, allseitig zu werden, nicht aus der Abstraktion heraus rasch mit dem Urteil bereit zu sein.
[ 19 ] So haben Sie aus den heutigen Ausführungen wieder andere Arten von Wesenheiten kennengelernt, die innig mit unserem Leben verknüpft sind. Wenn Sie zum Teil eine gewisse Scheu haben sollten vor all den Welten, von denen Sie hier gehört haben, wenn Sie vielleicht denken, es wäre doch besser, von all dem nichts zu wissen, so bedenken Sie, daß das dasselbe ist, als wenn der Vogel Strauß seinen Kopf im Sande versteckt, denn die Sachen sind ja da! Und befreien können Sie sich niemals dadurch, daß Sie die Augen verschließen, sondern nur dadurch, daß Sie die Dinge kennenlernen. Wenn Sie Ihr Leben so einrichten, daß Sie vom Ich aus immer mehr Herrscher über Ihre Leiber werden, dann treiben Sie alle diese Wesenheiten heraus aus Ihrem Leben. Erkenntnis und Wahrheit sind die Mittel, um frei zu werden. Und wahr ist, was in einer religiösen Urkunde steht: «Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.»
[ 19 ] So haben Sie aus den heutigen Ausführungen wieder andere Arten von Wesenheiten kennengelernt, die innig mit unserem Leben verknüpft sind. Wenn Sie zum Teil eine gewisse Scheu haben sollten vor all den Welten, von denen Sie hier gehört haben, wenn Sie vielleicht denken, es wäre doch besser, von all dem nichts zu wissen, so bedenken Sie, daß das dasselbe ist, als wenn der Vogel Strauß seinen Kopf im Sande versteckt, denn die Sachen sind ja da! Und befreien können Sie sich niemals dadurch, daß Sie die Augen verschließen, sondern nur dadurch, daß Sie die Dinge kennenlernen. Wenn Sie Ihr Leben so einrichten, daß Sie vom Ich aus immer mehr Herrscher über Ihre Leiber werden, dann treiben Sie alle diese Wesenheiten heraus aus Ihrem Leben. Erkenntnis und Wahrheit sind die Mittel, um frei zu werden. Und wahr ist, was in einer religiösen Urkunde steht: «Ihr werdet die Wahrheit erkennen und die Wahrheit wird euch frei machen.»
