Soul Exercises I
Word and Symbol Meditations
GA 267
Translated by Steiner Online Library
Exercises with Unknown Dates
What is spiritual power to me?
What is vitality to me?
What is spiritual light to me?
Guide to the tips of your toes

warm red background: love
green roses: life
Cross white glowing light: Knowledge
Like the roses from this 🕈 white / green
so is Christ's light
from the light of the world
🕈 black / red
Like the roses from this
cross, so is Christ's light
from the darkness of the world.
Ten centimeters in front of me, at forehead height, is a point:
In this point is my “I.”
With clear consciousness, I am there
Within the limits of my body, I am notNow I look in my mind above my head:
A line runs from the crown of my head through the spinal cord
Another line winds around it
To the end of the spinal cord
It turns around and goes back to the crown of my head.The straight line is stability.
The first spiral is calmness.
The second spiral is security.
To me and “I” in my heart.
Thursday:
I am I (the first I everywhere, the second I within)
The human soul lives enclosed within itself, carrying condensed spiritual light like a bright light enclosed in a disc. Opposite the human soul is the whole world. Unknown and dark as the blue of the sky. But the unknown comes. The human soul must feel its coming as the annihilation of itself. When self-annihilation is felt, then comes the right to recreate itself from the absorbed external world:
I am I.
1st minute Think of your legs and feet as if you wanted to stretch them in your mind:
My strength lives
Pull back again
2nd minute Think of your arms and hands as if you wanted to stretch them in your mind:
My will lives on
Pull back again
3rd minute Think of your eyes and ears as if they were filled with a fine air:
My self lives on
Pull back again
once more II
once more I
This is the power within me
As a divine spirit
Form the mental image:
I, a calm person
quite relaxed and calm, transfers it
to his feet and thinks for a while only
about his feet (forgetting the rest of his
body), and pours the above mental image into his feet, as it were, in his mind.

Transcription:
Performing the breathing process N - Periphery
Inhaling I - The contents of the periphery enter
Deep breath ts - Flow of this content into one's own aura sphere
Independent slow exhalation.

Form a mental image divided in the middle
Left side red-yellow and arm and hand are green
Passing through hand and arm:
1.) Peaceful life weaves within me
Right side light blue-red Arm and hand bell rose red
2.) Calming power works within me
From neck to heart together:
3.) Light warms me
all the way to my head:
4.) And enlighten me
The brain thinks because it rests firmly in the bone structure; if its parts could move like the hands, these parts of the brain could come to will—to move—like the hands; but the human being would experience just as little thought as when moving with his hands: one can now meditate, directing the sensation to the hands and arms; hold them very firmly and imagine that an invisible force system is working out of the hands:

The ether hand rises: Angeloi comes to me
The ether hand descends: Archangeloi guides me
The ether hand circulates: Archai works on me.

Übungen mit unbekanntem Datum
Was ist mir Seelenkraft?
Was ist mir Lebensstärke?
Was ist mir Geisteslicht?
Bis in die Zehenspitzen leiten

warmer roter Grund: Liebe
Rosen grün: Leben
Kreuz weißes glimmendes Licht: Erkenntnis
Wie die Rosen aus diesem 🕈 weiß / grün
so Christi Licht
aus dem Licht der Welt
🕈 schwarz / rot
Wie die Rosen aus diesem
Kreuz, so Christi Licht
aus der Finsternis der Welt.
Vor mir in Stirnhöhe zehn cm ein Punkt:
In diesem Punkte befindet sich mein «Ich»
Mit deutlichem Bewußtsein bin ich da
In den Grenzen meines Leibes bin ich nichtNun blicke ich im Geiste über meinen Kopf:
Vom Scheitel geht eine Linie durch das Rückenmark
Um diese Linie windet sich schraubig eine andre
Bis zum Ende des Rückenmarks
Sie kehrt um und geht zum Scheitel zurückDie gerade Linie ist Festigkeit
Die erste schraubige ist Ruhe
Die zweite schraubige ist Sicherheit
Zu mir und «Ich» im Herzen.
Donnerstag:

Ich bin Ich (das erste Ich überall das zweite Ich im Innern)
Es lebt die Menschenseele in sich geschlossen, in sich verdichtetes Geisteslicht tragend wie helles Licht, das in eine Scheibe eingeschlossen ist. Der Menschenseele gegenüber ist die ganze Welt. Unbekannt dunkel wie das Blau des Himmels. Doch kommt das Unbekannte. Die Menschenseele muß das Kommen fühlen, wie die Auslöschung ihrer Selbst. Wenn die Selbstauslöschung gefühlt ist, dann kommt das Recht, aus der aufgenommenen Außenwelt sich neu zu schaffen:
Ich bin Ich.
1. Minute Denken an die Beine und Füße, wie wenn man sie im Geiste strecken wollte:
Es lebet meine Kraft
Wieder zurückziehen
2. Minute Denken an Arme und Hände, wie wenn man sie im Geiste strecken wollte:
Es lebet mein Wille
Wieder zurückziehen
3. Minute Denken an Augen und Ohren, wie wenn eine feine Luft sie füllte:
Es lebet mein Ich
Wieder zurückziehen
noch einmal II
noch einmal I
Dies kraftet in mir
Als göttlicher Geist
Man bildet die Vorstellung:
Ich ruhiger Mensch
ganz zwanglos und ruhig, verlegt dieselbe
in seine Füße und denkt eine Weile bloß
an die Füße (vergißt den ganzen
übrigen Leib), und gießt in die Füße gleichsam
im Gedanken die obige Vorstellung hinein.

Transkription:
Vornahme des Atemprozesses N - Umkreis
Einatmen ich - Einfallen des Inhaltes des Umkreises
Atem vertiefen ts - Einfließen dieses Inhaltes in die eigene Aurensphaere
Selbststaendiges langsames Ausatmen.

Vorstellung bilden in der Mitte geteilt
linke Seite rotgelb und Arm und Hand sind grün
durch Hand und Arm geht:
1.) Friedeleben webt in mich
rechte Seite hellblaurot Arm und Hand bellrosenrot
2.) Ruhekraft wirkt in mich
Von Nacken bis zum Herzen zusammen:
3.) Lichtwirken wärmet mich
bis in den Kopf:
4.) Und erleuchte mich
Das Gehirn denkt, weil es fest im Knochenkörper ruht; wenn es sich in seinen Teilen bewegen könnte wie die Hände, so könnten diese Gehirnteile zum Wollen kommen - sich bewegen - wie die Hände; aber der Mensch würde dadurch ebenso wenig Gedanken erleben, wie wenn er mit seinen Händen sich bewegt: man kann nun meditieren, die Empfindung gerichtet an die Hände und Arme; diese ganz festhalten und sich vorstellen, daß ein unsichtbares Kraftsystem aus den Händen herauswirkt:

Hinaufgehen der Ätherhand: Angeloi kommt an mich
Hinuntergehen der Ätherhand: Archangeloi führt mich
Zirkulieren der Ätherhand: Archai wirkt an mir.
