Nature and Spirit Beings
Their Influence on Our Visible World
GA 98
5 November 1907, Vienna
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Natur- und Geistwesen, 2nd ed.
1. Über die Sogenannten Gefahren der okkulten Entwickelung
1. Über die Sogenannten Gefahren der okkulten Entwickelung
[ 1 ] Wenn man von Okkultismus oder auch von der okkulten Entwikkelung des Menschen spricht, dann muß man sich vor allen Dingen einmal darüber verständigen, wie sich die Pflege einer solchen verhält zur eigentlichen theosophischen Arbeit in der Welt. Letztere hat, seit sie begonnen, ihre Aufgabe gerade dadurch geleistet, daß sie eine gewisse Summe okkulter Wahrheiten der Menschheit zugänglich gemacht hat. Diese Wahrheiten über die übersinnlichen Welten, die aus der theosophischen Literatur und aus den Vorträgen kennengelernt werden können, sind im wesentlichen uralt. Aber bis zum letzten Drittel des 19. Jahrhunderts war es nicht üblich und auch nicht notwendig, diese Wahrheiten in der Form, in der sie heute als theosophische existieren, öffentlich der Welt mitzuteilen. Die Pflege dieser Wahrheiten war eine Angelegenheit der sogenannten geheimen Schulen und geheimen Gesellschaften.
[ 1 ] Wenn man von Okkultismus oder auch von der okkulten Entwikkelung des Menschen spricht, dann muß man sich vor allen Dingen einmal darüber verständigen, wie sich die Pflege einer solchen verhält zur eigentlichen theosophischen Arbeit in der Welt. Letztere hat, seit sie begonnen, ihre Aufgabe gerade dadurch geleistet, daß sie eine gewisse Summe okkulter Wahrheiten der Menschheit zugänglich gemacht hat. Diese Wahrheiten über die übersinnlichen Welten, die aus der theosophischen Literatur und aus den Vorträgen kennengelernt werden können, sind im wesentlichen uralt. Aber bis zum letzten Drittel des 19. Jahrhunderts war es nicht üblich und auch nicht notwendig, diese Wahrheiten in der Form, in der sie heute als theosophische existieren, öffentlich der Welt mitzuteilen. Die Pflege dieser Wahrheiten war eine Angelegenheit der sogenannten geheimen Schulen und geheimen Gesellschaften.
[ 2 ] Derjenige, der von den alten Wahrheiten über die innerliche Welt etwas wissen wollte, der mußte, wie man sagt, ein angenommener Schüler sein, ein Schüler der großen Lehrer der Menschheit; und daß jemand hinausgegangen wäre, wie wir es heute tun müssen, um gewisse elementare Wahrheiten der Welt mitzuteilen, das gab es nicht. Wer zugelassen wurde, mußte gewisse Proben seines Charakters, seiner intellektuellen und sonstigen Fähigkeiten ablegen, und innerhalb der Schule war eine sehr strenge Gradeinteilung. Es war unmöglich, daß zum Beispiel jemandem, der eben angenommen worden war, Geheimnisse höherer Grade mitgeteilt worden wären, kurz, es war alles streng geregelt, und die Welt draußen wußte nichts vom Bestande einer solchen Geheimwissenschaft, die doch der einzige wahre Okkultismus ist.
[ 2 ] Derjenige, der von den alten Wahrheiten über die innerliche Welt etwas wissen wollte, der mußte, wie man sagt, ein angenommener Schüler sein, ein Schüler der großen Lehrer der Menschheit; und daß jemand hinausgegangen wäre, wie wir es heute tun müssen, um gewisse elementare Wahrheiten der Welt mitzuteilen, das gab es nicht. Wer zugelassen wurde, mußte gewisse Proben seines Charakters, seiner intellektuellen und sonstigen Fähigkeiten ablegen, und innerhalb der Schule war eine sehr strenge Gradeinteilung. Es war unmöglich, daß zum Beispiel jemandem, der eben angenommen worden war, Geheimnisse höherer Grade mitgeteilt worden wären, kurz, es war alles streng geregelt, und die Welt draußen wußte nichts vom Bestande einer solchen Geheimwissenschaft, die doch der einzige wahre Okkultismus ist.
[ 3 ] Wer waren die, die dort ihre Ausbildung gefunden haben? Man kennt sie in der Regel gar nicht, einer war Schmied, einer Schuster, Hofrat, Zimmermann. Man wußte nur das, was er in der Welt vorstellte, man wußte nicht, daß diese Leute Weise waren, die tief hineinschauen konnten in die geistige und übersinnliche Welt. Das ist im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts anders geworden; es ist heute notwendig, daß wenigstens der elementare Teil der Geheimwissenschaften in theosophischen Schriften und Vorträgen und auch sonst der Öffentlichkeit mitgeteilt werde. Daß das möglich ist und warum das so ist, werden wir gleich sehen.
[ 3 ] Wer waren die, die dort ihre Ausbildung gefunden haben? Man kennt sie in der Regel gar nicht, einer war Schmied, einer Schuster, Hofrat, Zimmermann. Man wußte nur das, was er in der Welt vorstellte, man wußte nicht, daß diese Leute Weise waren, die tief hineinschauen konnten in die geistige und übersinnliche Welt. Das ist im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts anders geworden; es ist heute notwendig, daß wenigstens der elementare Teil der Geheimwissenschaften in theosophischen Schriften und Vorträgen und auch sonst der Öffentlichkeit mitgeteilt werde. Daß das möglich ist und warum das so ist, werden wir gleich sehen.
[ 4 ] Nun wollen wir zuerst einen Blick werfen in jene alte Zeit, die eigentlich im Grunde genommen gedauert hat bis ins 14. Jahrhundert und noch zum Teil bis in das letzte Drittel des 19. Jahrhunderts. Vorbereitet ist das, was jetzt geschieht - die Veröffentlichung gewisser elementarer Lehren des Okkultismus -, von derjenigen okkultistischen Strömung, die im 14. und 15. Jahrhundert gegründet worden ist durch eine hochgestellte Individualität, die der Welt bekannt geworden ist unter dem Namen Christian Rosenkreutz. Was dieser Christian Rosenkreutz ist oder wer sich dahinter verbirgt, das wissen nur die Eingeweihten. Das eine nur ist sicher, er gehört zu den fortgeschrittensten Individualitäten der Neuzeit, der das okkulte Wissen des Mittelalters in einer Weise zu gestalten hatte, daß es in das moderne Leben hineinpaßt.
[ 4 ] Nun wollen wir zuerst einen Blick werfen in jene alte Zeit, die eigentlich im Grunde genommen gedauert hat bis ins 14. Jahrhundert und noch zum Teil bis in das letzte Drittel des 19. Jahrhunderts. Vorbereitet ist das, was jetzt geschieht - die Veröffentlichung gewisser elementarer Lehren des Okkultismus -, von derjenigen okkultistischen Strömung, die im 14. und 15. Jahrhundert gegründet worden ist durch eine hochgestellte Individualität, die der Welt bekannt geworden ist unter dem Namen Christian Rosenkreutz. Was dieser Christian Rosenkreutz ist oder wer sich dahinter verbirgt, das wissen nur die Eingeweihten. Das eine nur ist sicher, er gehört zu den fortgeschrittensten Individualitäten der Neuzeit, der das okkulte Wissen des Mittelalters in einer Weise zu gestalten hatte, daß es in das moderne Leben hineinpaßt.
[ 5 ] Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts sollten einige hinausgehen, um der Menschheit zu verkünden, was sie heute wissen muß. Nichts anderes ist die Theosophie als die elementare Lehre des Okkultismus.
[ 5 ] Im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts sollten einige hinausgehen, um der Menschheit zu verkünden, was sie heute wissen muß. Nichts anderes ist die Theosophie als die elementare Lehre des Okkultismus.
[ 6 ] Wenn wir nun zurückblicken in jene fernen Zeiten, wo der Okkultismus geheim betrieben worden war, so gab es dreierlei Arten, durch die der Mensch in Beziehung kommen konnte zu den übersinnlichen Welten: Erstens als Eingeweihter, zweitens als Hellseher, drittens als Adept. Das waren in den alten Zeiten drei streng voneinander geschiedene Arten, und wenn wir überhaupt verstehen wollen, um was es sich bei der okkulten Entwickelung des Menschen handelt, müssen wir uns diese drei Begriffe klar vor Augen führen.
[ 6 ] Wenn wir nun zurückblicken in jene fernen Zeiten, wo der Okkultismus geheim betrieben worden war, so gab es dreierlei Arten, durch die der Mensch in Beziehung kommen konnte zu den übersinnlichen Welten: Erstens als Eingeweihter, zweitens als Hellseher, drittens als Adept. Das waren in den alten Zeiten drei streng voneinander geschiedene Arten, und wenn wir überhaupt verstehen wollen, um was es sich bei der okkulten Entwickelung des Menschen handelt, müssen wir uns diese drei Begriffe klar vor Augen führen.
[ 7 ] Was man unter einem Hellseher zu verstehen hat, ist eigentlich bekannt. Ich bemerke ausdrücklich, daß der Wichtigere der Hellseher ist, weil er überhaupt höhere Sinne hat. Es ist sehr einfach darzutun, was ein Hellseher ist. In jeder Menschenseele schlummern verborgene Fähigkeiten. Diese können entwickelt werden, dann kann der Mensch hineinsehen in die Welt, die den gewöhnlichen Sinnen verborgen ist. Es gibt solche geheimwissenschaftliche Methoden. Wenn der Mensch sie auf sich anwendet, dann ist er nicht im selben Sinne im Schlafe bewußtlos wie der gewöhnliche Mensch. Sie machen es ihm möglich, daß der astralische Leib, wenn er sich mit dem Ich hinausdrängt, die geistige Welt in seiner Umgebung wahrnimmt. Zuerst wie flutendes Licht, wie Licht- und Farbenerscheinungen, dann fängt er an zu hören in der Nacht.
[ 7 ] Was man unter einem Hellseher zu verstehen hat, ist eigentlich bekannt. Ich bemerke ausdrücklich, daß der Wichtigere der Hellseher ist, weil er überhaupt höhere Sinne hat. Es ist sehr einfach darzutun, was ein Hellseher ist. In jeder Menschenseele schlummern verborgene Fähigkeiten. Diese können entwickelt werden, dann kann der Mensch hineinsehen in die Welt, die den gewöhnlichen Sinnen verborgen ist. Es gibt solche geheimwissenschaftliche Methoden. Wenn der Mensch sie auf sich anwendet, dann ist er nicht im selben Sinne im Schlafe bewußtlos wie der gewöhnliche Mensch. Sie machen es ihm möglich, daß der astralische Leib, wenn er sich mit dem Ich hinausdrängt, die geistige Welt in seiner Umgebung wahrnimmt. Zuerst wie flutendes Licht, wie Licht- und Farbenerscheinungen, dann fängt er an zu hören in der Nacht.
[ 8 ] Das ist eine wirkliche Erfahrung, die der Mensch macht an sich selbst: daß er zunächst in diesem Übergangsstadium ebenso eine geistige Welt um sich hat wie auch die physische. Das ist der Anfang des eigentlichen Hellsehens.
[ 8 ] Das ist eine wirkliche Erfahrung, die der Mensch macht an sich selbst: daß er zunächst in diesem Übergangsstadium ebenso eine geistige Welt um sich hat wie auch die physische. Das ist der Anfang des eigentlichen Hellsehens.
[ 9 ] Derjenige, der wirklich die Stufe des Hellsehens erreichen will, der muß fähig werden, das, was er zunächst in der Nacht sieht, mit herüberzunehmen in sein Tagesbewußtsein, denn es wäre nur eine Halbheit, wenn er nur in der Nacht in die astralische Welt hineinsehen könnte. Wenn er sich wirklich darauf einstellen kann, daß er im Menschen und Tier und so weiter nicht nur das sieht, was da für physische Sinne vorhanden ist, sondern als strahlende Aura das wahrnehmen kann, was der Mensch und das Tier fühlen und empfinden, dann ist die Stufe des modernen Hellsehens erreicht. So ist also der Hellseher derjenige, der wirklich hineinsieht in die geistige Welt und der davon erzählen kann. Man nehme an, es gäbe eine Gegend, wo man noch keine Eisenbahn gesehen hat und es würde ein Mensch von dort verpflanzt werden dorthin, wo es Eisenbahnen gibt, dann kennt.er sie aus eigener Erfahrung. Er kann dann zu Hause erzählen davon aus eigener Erfahrung - so auch kann der Hellseher Zeugnis ablegen von der geistigen Welt.
[ 9 ] Derjenige, der wirklich die Stufe des Hellsehens erreichen will, der muß fähig werden, das, was er zunächst in der Nacht sieht, mit herüberzunehmen in sein Tagesbewußtsein, denn es wäre nur eine Halbheit, wenn er nur in der Nacht in die astralische Welt hineinsehen könnte. Wenn er sich wirklich darauf einstellen kann, daß er im Menschen und Tier und so weiter nicht nur das sieht, was da für physische Sinne vorhanden ist, sondern als strahlende Aura das wahrnehmen kann, was der Mensch und das Tier fühlen und empfinden, dann ist die Stufe des modernen Hellsehens erreicht. So ist also der Hellseher derjenige, der wirklich hineinsieht in die geistige Welt und der davon erzählen kann. Man nehme an, es gäbe eine Gegend, wo man noch keine Eisenbahn gesehen hat und es würde ein Mensch von dort verpflanzt werden dorthin, wo es Eisenbahnen gibt, dann kennt.er sie aus eigener Erfahrung. Er kann dann zu Hause erzählen davon aus eigener Erfahrung - so auch kann der Hellseher Zeugnis ablegen von der geistigen Welt.
[ 10 ] Aber derjenige, der so ein Hellseher ist, ist noch nicht das, was man einen Adepten nennen könnte, auch nicht das, was man einen Eingeweihten nennt. Wenn ein solcher Mensch, der nach obigen Beispielen eine Eisenbahn durch eigene Wahrnehmung kennengelernt hat, nun nach Hause zurückkehrt, so wird man ihm nicht den Bau einer Lokomotive anvertrauen. Ebenso ist es beim Hellseher. Er kann noch nicht das ausführen, was derjenige kann, der Übung und Wissenschaft in der übersinnlichen Welt hat. So verhält sich der Hellseher, der bloß gesehen hat, was in den höheren Welten ist, zu dem Adepten.
[ 10 ] Aber derjenige, der so ein Hellseher ist, ist noch nicht das, was man einen Adepten nennen könnte, auch nicht das, was man einen Eingeweihten nennt. Wenn ein solcher Mensch, der nach obigen Beispielen eine Eisenbahn durch eigene Wahrnehmung kennengelernt hat, nun nach Hause zurückkehrt, so wird man ihm nicht den Bau einer Lokomotive anvertrauen. Ebenso ist es beim Hellseher. Er kann noch nicht das ausführen, was derjenige kann, der Übung und Wissenschaft in der übersinnlichen Welt hat. So verhält sich der Hellseher, der bloß gesehen hat, was in den höheren Welten ist, zu dem Adepten.
[ 11 ] Und wieder ein anderer ist der Eingeweihte. Wieder ein Vergleich: Denken Sie sich einen Menschen, der alle Farben und Lichter sieht, und wieder einen anderen, der ganz kurzsichtig ist. Der erste, der weiß gar nichts von den Gesetzen der Lichtwelt, der andere, der nicht weit sieht, der kennt als ein fertiger Physiker, als ein Wissenschafter sehr gut alle Gesetze. Es gibt Leute, die in hohem Grade eingeweiht sind, obwohl sie nicht hellsehend sind; wenigstens gilt das für alle alten Schulen, heute nicht mehr in demselben Grade. Früher konnte man so arbeiten, denn Sie dürfen nicht vergessen, daß es ein langer Prozeß ist, das Hellsehertum oder den Eingeweihten auszubilden. Viele Inkarnationen sind dazu bei manchen nötig.
[ 11 ] Und wieder ein anderer ist der Eingeweihte. Wieder ein Vergleich: Denken Sie sich einen Menschen, der alle Farben und Lichter sieht, und wieder einen anderen, der ganz kurzsichtig ist. Der erste, der weiß gar nichts von den Gesetzen der Lichtwelt, der andere, der nicht weit sieht, der kennt als ein fertiger Physiker, als ein Wissenschafter sehr gut alle Gesetze. Es gibt Leute, die in hohem Grade eingeweiht sind, obwohl sie nicht hellsehend sind; wenigstens gilt das für alle alten Schulen, heute nicht mehr in demselben Grade. Früher konnte man so arbeiten, denn Sie dürfen nicht vergessen, daß es ein langer Prozeß ist, das Hellsehertum oder den Eingeweihten auszubilden. Viele Inkarnationen sind dazu bei manchen nötig.
[ 12 ] Nun ist ein solches Zusammenwirken von Hellsehern und Eingeweihten heute nicht mehr recht möglich; deshalb hat die Rosenkreuzerschule diese Dinge nicht mehr streng getrennt. Denn von jener Selbstlosigkeit, die sich früher in den Geheimschulen betätigt hat, hat die heutige Menschheit keinen Begriff mehr. Insbesondere in den ägyptischen Geheimschulen arbeitete man so zusammen. Aber, dieses volle Vertrauen ist heute gar nicht mehr vorhanden, davon kann sich die heutige Menschheit gar keine Vorstellung machen. Deshalb hat man in den Rosenkreuzerschulen nur Eingeweihte und Hellseher bis zu einem gewissen Grade entwickelt. Dagegen muß man mit dem Adeptentum sehr vorsichtig sein; man würde der Welt nur schaden. Denn die Menschen sind sehr abgeneigt, zu glauben, daß geistige Kräfte in alles hineinwirken. Es würde sich ein Sturm entfesseln, und die Folge davon wäre, daß man das vorbereitende Verständnis sehr gefährdet. Zuerst müssen Hellseher und Eingeweihte das okkulte Wissen verkünden, und dann werden erst nach und nach die Adepten kommen.
[ 12 ] Nun ist ein solches Zusammenwirken von Hellsehern und Eingeweihten heute nicht mehr recht möglich; deshalb hat die Rosenkreuzerschule diese Dinge nicht mehr streng getrennt. Denn von jener Selbstlosigkeit, die sich früher in den Geheimschulen betätigt hat, hat die heutige Menschheit keinen Begriff mehr. Insbesondere in den ägyptischen Geheimschulen arbeitete man so zusammen. Aber, dieses volle Vertrauen ist heute gar nicht mehr vorhanden, davon kann sich die heutige Menschheit gar keine Vorstellung machen. Deshalb hat man in den Rosenkreuzerschulen nur Eingeweihte und Hellseher bis zu einem gewissen Grade entwickelt. Dagegen muß man mit dem Adeptentum sehr vorsichtig sein; man würde der Welt nur schaden. Denn die Menschen sind sehr abgeneigt, zu glauben, daß geistige Kräfte in alles hineinwirken. Es würde sich ein Sturm entfesseln, und die Folge davon wäre, daß man das vorbereitende Verständnis sehr gefährdet. Zuerst müssen Hellseher und Eingeweihte das okkulte Wissen verkünden, und dann werden erst nach und nach die Adepten kommen.
[ 13 ] Was ist ein Adept? Solche gibt es auf allen Gebieten. Betrachten Sie den Menschen selbst. Der Mensch besteht seinem Wesen nach aus dem physischen, ätherischen, astralischen Leib und dem Ich. Die verschiedenen Wesensglieder der menschlichen Natur entwickeln sich ganz verschieden mit den einzelnen Lebensaltern. Das ist ein sehr wichtiges Kapitel. Denn für den Okkultisten wird der Mensch wiederholt geboren, zuerst physisch aus der physischen Mutter heraus. Da ist der physische Leib eingeschlossen vom physischen Mutterleib; die verschiedenen Blutläufe und Säfte gehen von der Mutter zum Kinde. Wenn dieses physisch geboren wird, wird gleichsam dieser physische Mutterleib vom Kinde ringsum losgelöst. Das ist die erste Geburt. In diesem Zeitpunkt ist der Ätherleib noch nicht geboren. Diese zweite Geburt findet erst statt mit dem Zahnwechsel im siebenten Lebensjahre. Bis dahin ist der Ätherleib umgeben von der ätherischen Hülle, die nicht eigentlich zum speziellen Ätherleib des Kindes gehört. Im siebenten Lebensjahre wird tatsächlich erst der Ätherleib geboren. Die Hülle wird zurückgestoßen, und der äußere Ausdruck dieses Geschehens ist das Erscheinen der Zähne, die der Mensch behält. In dem Maße, wie die Zähne herauskommen, sieht der Hellseher, wie der Ätherleib aus seiner Mutterhülle geboren wird. Dann ist bis zur Geschlechtsreife der Mensch noch immer eingehüllt von seiner astralischen Mutter, die von Anfang an da ist und bleibt, auch nach dem siebenten Lebensjahre. Dann wird diese astralische Mutter weggestoßen, und jetzt erst wird der astralische Leib geboren, wie früher der physische und der Ätherleib. Das Erheben des Menschen zur Geschlechtsreife bedeutet die Geburt des astralischen Leibes. Vom einundzwanzigsten bis zum achtundzwanzigsten Jahre wird erst völlig das Ich geboren.
[ 13 ] Was ist ein Adept? Solche gibt es auf allen Gebieten. Betrachten Sie den Menschen selbst. Der Mensch besteht seinem Wesen nach aus dem physischen, ätherischen, astralischen Leib und dem Ich. Die verschiedenen Wesensglieder der menschlichen Natur entwickeln sich ganz verschieden mit den einzelnen Lebensaltern. Das ist ein sehr wichtiges Kapitel. Denn für den Okkultisten wird der Mensch wiederholt geboren, zuerst physisch aus der physischen Mutter heraus. Da ist der physische Leib eingeschlossen vom physischen Mutterleib; die verschiedenen Blutläufe und Säfte gehen von der Mutter zum Kinde. Wenn dieses physisch geboren wird, wird gleichsam dieser physische Mutterleib vom Kinde ringsum losgelöst. Das ist die erste Geburt. In diesem Zeitpunkt ist der Ätherleib noch nicht geboren. Diese zweite Geburt findet erst statt mit dem Zahnwechsel im siebenten Lebensjahre. Bis dahin ist der Ätherleib umgeben von der ätherischen Hülle, die nicht eigentlich zum speziellen Ätherleib des Kindes gehört. Im siebenten Lebensjahre wird tatsächlich erst der Ätherleib geboren. Die Hülle wird zurückgestoßen, und der äußere Ausdruck dieses Geschehens ist das Erscheinen der Zähne, die der Mensch behält. In dem Maße, wie die Zähne herauskommen, sieht der Hellseher, wie der Ätherleib aus seiner Mutterhülle geboren wird. Dann ist bis zur Geschlechtsreife der Mensch noch immer eingehüllt von seiner astralischen Mutter, die von Anfang an da ist und bleibt, auch nach dem siebenten Lebensjahre. Dann wird diese astralische Mutter weggestoßen, und jetzt erst wird der astralische Leib geboren, wie früher der physische und der Ätherleib. Das Erheben des Menschen zur Geschlechtsreife bedeutet die Geburt des astralischen Leibes. Vom einundzwanzigsten bis zum achtundzwanzigsten Jahre wird erst völlig das Ich geboren.
[ 14 ] Wenn einmal die Menschen wissen werden, wie eine solche Entwickelung vor sich geht, dann wird sich zeigen, was das für einen Einfluß haben wird auf die Erziehung. Ich habe eine Schilderung davon gegeben in meiner Schrift «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft». In dieser Broschüre haben Sie alle Regeln, die diesfalls zu berücksichtigen sind. Nun, sehen Sie, ein Lehrer, der dieses System beherrschen würde, ein solcher wäre auf dem Gebiete der Erziehung ein Adept. Dieses praktische Wirken aus den geistigen Welten herein, das ist Adeptschaft. Bis zum siebenten Jahre findet im Menschen eine Art Verfestigung der Formen statt. Alle Formen des Gehirns, des Knochengebäudes werden bis zum siebenten Jahre geschaffen. Sie wachsen dann weiter, aber was bis zum siebenten Jahre nicht da ist, ist unwiederbringlich. So kann Unwiederbringliches in der Erziehung vernachlässigt werden. Von da ab wird der Ätherleib frei. Jetzt sehen Sie also, wie die Zähne, die der Mensch bekommt, ein Ausdruck dafür sind, ob in der richtigen Weise diese Verfestigung und die Ausbildung des Ätherleibes, der da gerade geboren wird, im richtigen Maße zueinander stehen. Die beiden Dinge stehen miteinander in Verbindung, die Herausbildung der Zähne und die Herausbildung des Ätherleibes. An diesem hängt alles, was Wachstum und Fortpflanzung ist. Ist das eine nicht in Ordnung, wird es auch das andere nicht sein. Da können wir sehen, wie aus der geistigen Wissenschaft sich die Verbindung der Zähne und des Ätherleibes erklärt. Es werden zum Beispiel eher solche Frauen vom Kindbettfieber befallen, welche schlechte Zähne haben.
[ 14 ] Wenn einmal die Menschen wissen werden, wie eine solche Entwickelung vor sich geht, dann wird sich zeigen, was das für einen Einfluß haben wird auf die Erziehung. Ich habe eine Schilderung davon gegeben in meiner Schrift «Die Erziehung des Kindes vom Gesichtspunkte der Geisteswissenschaft». In dieser Broschüre haben Sie alle Regeln, die diesfalls zu berücksichtigen sind. Nun, sehen Sie, ein Lehrer, der dieses System beherrschen würde, ein solcher wäre auf dem Gebiete der Erziehung ein Adept. Dieses praktische Wirken aus den geistigen Welten herein, das ist Adeptschaft. Bis zum siebenten Jahre findet im Menschen eine Art Verfestigung der Formen statt. Alle Formen des Gehirns, des Knochengebäudes werden bis zum siebenten Jahre geschaffen. Sie wachsen dann weiter, aber was bis zum siebenten Jahre nicht da ist, ist unwiederbringlich. So kann Unwiederbringliches in der Erziehung vernachlässigt werden. Von da ab wird der Ätherleib frei. Jetzt sehen Sie also, wie die Zähne, die der Mensch bekommt, ein Ausdruck dafür sind, ob in der richtigen Weise diese Verfestigung und die Ausbildung des Ätherleibes, der da gerade geboren wird, im richtigen Maße zueinander stehen. Die beiden Dinge stehen miteinander in Verbindung, die Herausbildung der Zähne und die Herausbildung des Ätherleibes. An diesem hängt alles, was Wachstum und Fortpflanzung ist. Ist das eine nicht in Ordnung, wird es auch das andere nicht sein. Da können wir sehen, wie aus der geistigen Wissenschaft sich die Verbindung der Zähne und des Ätherleibes erklärt. Es werden zum Beispiel eher solche Frauen vom Kindbettfieber befallen, welche schlechte Zähne haben.
[ 15 ] Es muß etwas vom Verfestigungsprinzip und etwas vom Verweichungsprinzip da sein; es muß Übereinstimmung herrschen zwischen Verfestigungs- und Verweichungsprinzip. Rachitis entsteht zum Beispiel, wenn das Verweichungsprinzip stärker ist. Nehmen Sie nun an, das Verfestigungsprinzip herrsche vor, so sind die Keime gelegt zur Tuberkulose, zur Arterienverkalkung. In dem Augenblick, wo der Mensch aus übersinnlichen Ursachen den Ätherleib und den physischen Leib zu beherrschen imstande ist, ist er auf dem Gebiete der Kindererziehung ein Adept, so wie Paracelsus, der heute nicht verstanden wird, ein Adept war, weil er in jedem Augenblicke die unsichtbaren Prinzipien sehen konnte. Nun können Sie sich vorstellen, welcher Sturm losgehen würde, käme man mit solchen Lehren an die Universität. Vorbereitet muß die Menschheit erst werden nach und nach, dann wird sie auch dazu kommen, von den geistigen Leitern zu fordern, daß sie aus der geistigen Welt heraus ihre Lehren mit Werken bekräftigen. Daß es Eingeweihte gibt, hängt damit zusammen, daß die geistige Welt erforscht und gefunden werden kann nach ihren waltenden Gesetzen durch das Hellsehen. Wenn man sie aber gefunden hat und von ihr erzählt, dann sind für den gewöhnlichen Menschenverstand alle Dinge, die der Hellseher erzählt, begreiflich, und wer da behauptet, daß er sie nicht begreifen könne, bei dem ist nicht der Grund der, daß er kein Hellseher ist, sondern daß er den gewöhnlichen Menschenverstand nicht genügend anwenden will.
[ 15 ] Es muß etwas vom Verfestigungsprinzip und etwas vom Verweichungsprinzip da sein; es muß Übereinstimmung herrschen zwischen Verfestigungs- und Verweichungsprinzip. Rachitis entsteht zum Beispiel, wenn das Verweichungsprinzip stärker ist. Nehmen Sie nun an, das Verfestigungsprinzip herrsche vor, so sind die Keime gelegt zur Tuberkulose, zur Arterienverkalkung. In dem Augenblick, wo der Mensch aus übersinnlichen Ursachen den Ätherleib und den physischen Leib zu beherrschen imstande ist, ist er auf dem Gebiete der Kindererziehung ein Adept, so wie Paracelsus, der heute nicht verstanden wird, ein Adept war, weil er in jedem Augenblicke die unsichtbaren Prinzipien sehen konnte. Nun können Sie sich vorstellen, welcher Sturm losgehen würde, käme man mit solchen Lehren an die Universität. Vorbereitet muß die Menschheit erst werden nach und nach, dann wird sie auch dazu kommen, von den geistigen Leitern zu fordern, daß sie aus der geistigen Welt heraus ihre Lehren mit Werken bekräftigen. Daß es Eingeweihte gibt, hängt damit zusammen, daß die geistige Welt erforscht und gefunden werden kann nach ihren waltenden Gesetzen durch das Hellsehen. Wenn man sie aber gefunden hat und von ihr erzählt, dann sind für den gewöhnlichen Menschenverstand alle Dinge, die der Hellseher erzählt, begreiflich, und wer da behauptet, daß er sie nicht begreifen könne, bei dem ist nicht der Grund der, daß er kein Hellseher ist, sondern daß er den gewöhnlichen Menschenverstand nicht genügend anwenden will.
[ 16 ] Man kann also ein Eingeweihter sein, ohne Hellseher zu sein, aber man muß sich dann auf den Hellseher verlassen. Und in einer gewissen Beziehung will die theosophische Bewegung so helfen, daß alles, was verkündet werden soll, durch Hellseher gewonnen werden muß. Was will man denn mit dem Publikum? Man will es in einer gewissen Beziehung zu Eingeweihten machen, die begreifen, ohne selbst hellzusehen.
[ 16 ] Man kann also ein Eingeweihter sein, ohne Hellseher zu sein, aber man muß sich dann auf den Hellseher verlassen. Und in einer gewissen Beziehung will die theosophische Bewegung so helfen, daß alles, was verkündet werden soll, durch Hellseher gewonnen werden muß. Was will man denn mit dem Publikum? Man will es in einer gewissen Beziehung zu Eingeweihten machen, die begreifen, ohne selbst hellzusehen.
[ 17 ] Das ist die Aufgabe der theosophischen Bewegung, das ist auch das richtige Verhältnis zwischen den Lehren, die verkündet werden, und wie sie dem großen Publikum übermittelt werden. Nun beruht dieses wirkliche Hineindringen in die übersinnlichen Welten auf ganz bestimmten Methoden. Es wurde schon einmal von mir hier im Speziellen über die rosenkreuzerische Methode gesprochen, daher bringe ich nur einiges.
[ 17 ] Das ist die Aufgabe der theosophischen Bewegung, das ist auch das richtige Verhältnis zwischen den Lehren, die verkündet werden, und wie sie dem großen Publikum übermittelt werden. Nun beruht dieses wirkliche Hineindringen in die übersinnlichen Welten auf ganz bestimmten Methoden. Es wurde schon einmal von mir hier im Speziellen über die rosenkreuzerische Methode gesprochen, daher bringe ich nur einiges.
[ 18 ] Wenn man einen Menschen hinaufführen will in die höheren Welten, wenn man ihn zum Hellseher machen will, ist notwendig, daß die Kräfte, die in ihm schon da sind: Denken, Fühlen und Wollen, zuerst entwickelt werden. Darin liegt schon vieles von dem eingeschlossen, was die ersten elementaren Stufen an Schwierigkeiten bringen, über die man spricht, wenn man auf die Gefahren aufmerksam machen will. Hellsehen ist heute für gewisse Leute eine zu schöne Sache, und die etwas von Theosophie hören, sind darauf erpicht, es zum Hellsehertum zu bringen. Sie sind recht wenig erbaut, wenn man sagt, es sei notwendig, bevor man dazu kommt, etwas zu lernen.
[ 18 ] Wenn man einen Menschen hinaufführen will in die höheren Welten, wenn man ihn zum Hellseher machen will, ist notwendig, daß die Kräfte, die in ihm schon da sind: Denken, Fühlen und Wollen, zuerst entwickelt werden. Darin liegt schon vieles von dem eingeschlossen, was die ersten elementaren Stufen an Schwierigkeiten bringen, über die man spricht, wenn man auf die Gefahren aufmerksam machen will. Hellsehen ist heute für gewisse Leute eine zu schöne Sache, und die etwas von Theosophie hören, sind darauf erpicht, es zum Hellsehertum zu bringen. Sie sind recht wenig erbaut, wenn man sagt, es sei notwendig, bevor man dazu kommt, etwas zu lernen.
[ 19 ] Das erste, was der Mensch zu berücksichtigen hat, ist, daß er sein Denken ausbildet, gründlich ausbildet, und zwar noch hier, bevor er Hellseher wird. Es ist außerordentlich schwierig, heute klarzumachen, was man meint mit dem Ausbilden des Denkens. Wenn Sie nämlich durch Eröffnung der höheren Sinne hineinschauen können in die höheren Welten, werden Sie sehen, daß diese Welten ganz, ganz anders aussehen, als Sie sich hier eine Vorstellung machen. In der Regel wird derjenige, der noch nicht hineinschauen kann, schwerlich eine Vorstellung davon haben, was man erleben kann, wie die Eindrücke da sind, noch weniger in bezug auf die Welt des Hellhörens, der Sphärenharmonie. Eines aber bleibt gleich durch alle Welten: das logische Denken. Haben Sie dieses hier gelernt, so ist das ein sicherer Führer in der astralischen und geistigen Welt. Die Eindrücke sind ganz verschieden, die Logik ist gleich; sie fängt erst an anders zu werden in den höchsten Welten.
[ 19 ] Das erste, was der Mensch zu berücksichtigen hat, ist, daß er sein Denken ausbildet, gründlich ausbildet, und zwar noch hier, bevor er Hellseher wird. Es ist außerordentlich schwierig, heute klarzumachen, was man meint mit dem Ausbilden des Denkens. Wenn Sie nämlich durch Eröffnung der höheren Sinne hineinschauen können in die höheren Welten, werden Sie sehen, daß diese Welten ganz, ganz anders aussehen, als Sie sich hier eine Vorstellung machen. In der Regel wird derjenige, der noch nicht hineinschauen kann, schwerlich eine Vorstellung davon haben, was man erleben kann, wie die Eindrücke da sind, noch weniger in bezug auf die Welt des Hellhörens, der Sphärenharmonie. Eines aber bleibt gleich durch alle Welten: das logische Denken. Haben Sie dieses hier gelernt, so ist das ein sicherer Führer in der astralischen und geistigen Welt. Die Eindrücke sind ganz verschieden, die Logik ist gleich; sie fängt erst an anders zu werden in den höchsten Welten.
[ 20 ] Das, was in den theosophischen Werken und Büchern geboten wird, ist sinnlichkeitsfreies Denken. Wenn man dieses nicht aufnimmt, dann setzt man sich einer gewissen Gefahr aus. Man kann bei jemandem bewirken, daß er in die astralische Welt hineinsieht, aber es darf nicht vergessen werden, daß, wenn man nicht ganz fest steht auf dem Boden des gesunden Denkens, es ganz außerordentlich schwer ist, dort Wahrheit von Täuschung zu unterscheiden. Und wer nicht unterscheiden kann, ist eben verrückt, der ist eben nicht geistig gesund und setzt sich also der Gefahr aus, daß er sein Gleichgewicht verliert, wenn die astralische Welt auf ihn einstürzt.
[ 20 ] Das, was in den theosophischen Werken und Büchern geboten wird, ist sinnlichkeitsfreies Denken. Wenn man dieses nicht aufnimmt, dann setzt man sich einer gewissen Gefahr aus. Man kann bei jemandem bewirken, daß er in die astralische Welt hineinsieht, aber es darf nicht vergessen werden, daß, wenn man nicht ganz fest steht auf dem Boden des gesunden Denkens, es ganz außerordentlich schwer ist, dort Wahrheit von Täuschung zu unterscheiden. Und wer nicht unterscheiden kann, ist eben verrückt, der ist eben nicht geistig gesund und setzt sich also der Gefahr aus, daß er sein Gleichgewicht verliert, wenn die astralische Welt auf ihn einstürzt.
[ 21 ] Die astralische Welt lernt man allmählich erfassen, wenn das Gefühl bearbeitet wird, und dieses geschieht durch die Imagination. Ich will Ihnen zeigen, wie dies an den Menschen herantritt, ihn schult, und ihn hineinführt in die astralische Welt. Das geschieht dadurch, daß für den Menschen alle Vorstellungen, die sonst in Dogmen und abstrakten Begriffen gegeben werden, in Bilder verwandelt werden, daß sie bildlich auftreten. Was wir denken und reden und lernen, das sind abstrakte Begriffe, das ist zunächst Spekulation. Die führt niemanden hinein in die höheren Welten. Erst wenn die Begriffe in Bilder umgewandelt werden, dann erlangt der Mensch allmählich den Zugang zu den höheren Welten.
[ 21 ] Die astralische Welt lernt man allmählich erfassen, wenn das Gefühl bearbeitet wird, und dieses geschieht durch die Imagination. Ich will Ihnen zeigen, wie dies an den Menschen herantritt, ihn schult, und ihn hineinführt in die astralische Welt. Das geschieht dadurch, daß für den Menschen alle Vorstellungen, die sonst in Dogmen und abstrakten Begriffen gegeben werden, in Bilder verwandelt werden, daß sie bildlich auftreten. Was wir denken und reden und lernen, das sind abstrakte Begriffe, das ist zunächst Spekulation. Die führt niemanden hinein in die höheren Welten. Erst wenn die Begriffe in Bilder umgewandelt werden, dann erlangt der Mensch allmählich den Zugang zu den höheren Welten.
[ 22 ] Wie geschieht die Umwandlung der Gedanken in Bilder? In der Rosenkreuzerschule sagt der Lehrer dem Schüler: Sieh dir die Pflanze an. Mit der Wurzel strebt sie in den Boden, der Stengel steigt gerade auf, oben ist die Blüte und die Frucht. Und nun vergleiche die Pflanze mit dem Menschen. Bei oberflächlichem Denken könnte man versucht sein, die Blüte mit dem Kopfe des Menschen, und was an der Pflanze unten ist, mit den Füßen des Menschen zu vergleichen. In Wahrheit ist der Kopf der Pflanze die Wurzel, und was die Pflanze keusch nach oben dem Lichte zuhält, die Befruchtungsorgane, das ist beim Menschen gerade umgekehrt. Die Blüte hat diese Organe zum Lichte gewendet. Stelle dir das Ganze genau vor; würdest du die Befruchtungsorgane der Pflanze nicht nach oben halten, sondern zum Mittelpunkt der Erde hin, würden sie durchdrungen werden von Begierde und Leidenschaft. So haben wir im Menschen die umgekehrte Pflanze, die aber zugleich durchzogen ist mit Begierden und Leidenschaften. Dadurch ist der Menschenleib Fleisch und der Pflanzenleib, der keusche, ein noch nicht zum Fleische entwickelter Leib.
[ 22 ] Wie geschieht die Umwandlung der Gedanken in Bilder? In der Rosenkreuzerschule sagt der Lehrer dem Schüler: Sieh dir die Pflanze an. Mit der Wurzel strebt sie in den Boden, der Stengel steigt gerade auf, oben ist die Blüte und die Frucht. Und nun vergleiche die Pflanze mit dem Menschen. Bei oberflächlichem Denken könnte man versucht sein, die Blüte mit dem Kopfe des Menschen, und was an der Pflanze unten ist, mit den Füßen des Menschen zu vergleichen. In Wahrheit ist der Kopf der Pflanze die Wurzel, und was die Pflanze keusch nach oben dem Lichte zuhält, die Befruchtungsorgane, das ist beim Menschen gerade umgekehrt. Die Blüte hat diese Organe zum Lichte gewendet. Stelle dir das Ganze genau vor; würdest du die Befruchtungsorgane der Pflanze nicht nach oben halten, sondern zum Mittelpunkt der Erde hin, würden sie durchdrungen werden von Begierde und Leidenschaft. So haben wir im Menschen die umgekehrte Pflanze, die aber zugleich durchzogen ist mit Begierden und Leidenschaften. Dadurch ist der Menschenleib Fleisch und der Pflanzenleib, der keusche, ein noch nicht zum Fleische entwickelter Leib.
[ 23 ] Und nun sieh dir das Tier an: Es steht zwischen Pflanze und Mensch. Pflanze, Tier, nach oben der Mensch, bilden das Kreuz, das durch die ganze Natur geht. Nun sagt man dem Schüler: Sieh dir an die Pflanze, wie sie den Kelch nach oben kehrt, von der Sonne geküßt wird, vom Strahl des Lichtes, genannt die heilige Liebeslanze. Der Mensch hat den Pflanzenleib mit dem von Begierde durchdrungenen Fleisch vertauschen müssen, aber es steht ihm ein hohes Ideal vor Augen.
[ 23 ] Und nun sieh dir das Tier an: Es steht zwischen Pflanze und Mensch. Pflanze, Tier, nach oben der Mensch, bilden das Kreuz, das durch die ganze Natur geht. Nun sagt man dem Schüler: Sieh dir an die Pflanze, wie sie den Kelch nach oben kehrt, von der Sonne geküßt wird, vom Strahl des Lichtes, genannt die heilige Liebeslanze. Der Mensch hat den Pflanzenleib mit dem von Begierde durchdrungenen Fleisch vertauschen müssen, aber es steht ihm ein hohes Ideal vor Augen.
[ 24 ] Hier müssen wir das menschliche Herz und den Kehlkopf betrachten. Es gibt im Menschen zweierlei Organe, solche, welche auf dem Wege sind, unvollkommen zu werden, und nach und nach abfallen werden, und solche, die erst in der Ausbildung begriffen sind. Alle niederen Organe, die sexuellen Organe, werden abfallen. Herz und Kehlkopf dagegen sind Organe, die erst in der Zukunft ihre Vollendung haben werden, erst in der Zukunft ihre Entwickelung finden werden.
[ 24 ] Hier müssen wir das menschliche Herz und den Kehlkopf betrachten. Es gibt im Menschen zweierlei Organe, solche, welche auf dem Wege sind, unvollkommen zu werden, und nach und nach abfallen werden, und solche, die erst in der Ausbildung begriffen sind. Alle niederen Organe, die sexuellen Organe, werden abfallen. Herz und Kehlkopf dagegen sind Organe, die erst in der Zukunft ihre Vollendung haben werden, erst in der Zukunft ihre Entwickelung finden werden.
[ 25 ] Ich spreche zu Ihnen. Meine Gedanken sind in mir. Ich kleide sie in Worte. Diese kommen aus dem Kehlkopf heraus, bringen Tonschwingungen hervor, und dadurch teilen sich meine Gedanken Ihrer Seele mit. Der Kehlkopf ist der Apparat, die Luftwellen zu machen, und das, was in der Seele ist, da hinauszubringen. Wenn jemand einen Apparat erfinden könnte, durch den die Wellen verfestigt werden könnten, dann könnten Sie meine Gedanken, meine Worte aufklauben. In der Zukunft wird der Kehlkopf nicht nur die Worte hervorbringen, sondern er wird einstmals das schöpferische, das Zeugungsorgan sein, das dem Menschen ähnliche Wesen hervorbringen wird.
[ 25 ] Ich spreche zu Ihnen. Meine Gedanken sind in mir. Ich kleide sie in Worte. Diese kommen aus dem Kehlkopf heraus, bringen Tonschwingungen hervor, und dadurch teilen sich meine Gedanken Ihrer Seele mit. Der Kehlkopf ist der Apparat, die Luftwellen zu machen, und das, was in der Seele ist, da hinauszubringen. Wenn jemand einen Apparat erfinden könnte, durch den die Wellen verfestigt werden könnten, dann könnten Sie meine Gedanken, meine Worte aufklauben. In der Zukunft wird der Kehlkopf nicht nur die Worte hervorbringen, sondern er wird einstmals das schöpferische, das Zeugungsorgan sein, das dem Menschen ähnliche Wesen hervorbringen wird.
[ 26 ] In gewissen Zeiten, da war noch nicht die pflanzliche Natur des Menschen durchdrungen von der begierdevollen Fleischesqualität. Gerade diejenigen Organe, die sich am spätesten aus der tierischen Natur entwickelt haben, gehen zuerst wieder weg; das sind die Fortpflanzungsorgane. Diese waren lange da als Pflanzenorgane, als der Mensch schon im Fleisch da war. Deshalb sind in Sammlungen Bilder von Hermaphroditen mit Pflanzenorganen zu sehen. Wenn in der Bibel erzählt wird vom Feigenblatt der Eva, so ist in Wahrheit unter diesem Symbole zu verstehen, daß diese Organe die letzten waren, welche sich im Fleische entwickelt haben. So muß in die religiösen Urkunden eingedrungen werden. Die Sexualorgane sind untergehende Organe, dagegen ist der Kehlkopf in voller Umbildung begriffen, und wenn der Mensch wieder keusch geworden sein wird, wird sich der Kehlkopf der geistigen Sonne wieder zuwenden. Der Kelch der Pflanze entwickelte sich zu der leidenschafterfüllten Fleischesform, und wieder wird der Kehlkopf zum keuschen, reinen Kelche, der vom Geiste befruchtet wird, der der heiligen Liebeslanze entgegengehalten wird. Das ist auch das Symbol des Heiligen Gral, sein hohes Ideal.
[ 26 ] In gewissen Zeiten, da war noch nicht die pflanzliche Natur des Menschen durchdrungen von der begierdevollen Fleischesqualität. Gerade diejenigen Organe, die sich am spätesten aus der tierischen Natur entwickelt haben, gehen zuerst wieder weg; das sind die Fortpflanzungsorgane. Diese waren lange da als Pflanzenorgane, als der Mensch schon im Fleisch da war. Deshalb sind in Sammlungen Bilder von Hermaphroditen mit Pflanzenorganen zu sehen. Wenn in der Bibel erzählt wird vom Feigenblatt der Eva, so ist in Wahrheit unter diesem Symbole zu verstehen, daß diese Organe die letzten waren, welche sich im Fleische entwickelt haben. So muß in die religiösen Urkunden eingedrungen werden. Die Sexualorgane sind untergehende Organe, dagegen ist der Kehlkopf in voller Umbildung begriffen, und wenn der Mensch wieder keusch geworden sein wird, wird sich der Kehlkopf der geistigen Sonne wieder zuwenden. Der Kelch der Pflanze entwickelte sich zu der leidenschafterfüllten Fleischesform, und wieder wird der Kehlkopf zum keuschen, reinen Kelche, der vom Geiste befruchtet wird, der der heiligen Liebeslanze entgegengehalten wird. Das ist auch das Symbol des Heiligen Gral, sein hohes Ideal.
[ 27 ] Vergleichen Sie das, versuchen Sie alle Schauer dieser Bilder nachzuempfinden; da haben Sie erst eines dieser Bilder, welche dem Schüler der Rosenkreuzer gegeben werden. Und wenn Sie sie so durchwandern, dann merken Sie nach und nach, daß Ihre Gefühle für Sie Tatsache werden. Sie nehmen wahr, daß diese Gefühle Licht ausstrahlen. Es strömt ja immer aus, aber der niedere Mensch sieht es nicht. Der Mensch, der dieses Geheimnisvolle der Imagination erlebt, der lernt seine Gefühle sehen. Das ist der Beginn.
[ 27 ] Vergleichen Sie das, versuchen Sie alle Schauer dieser Bilder nachzuempfinden; da haben Sie erst eines dieser Bilder, welche dem Schüler der Rosenkreuzer gegeben werden. Und wenn Sie sie so durchwandern, dann merken Sie nach und nach, daß Ihre Gefühle für Sie Tatsache werden. Sie nehmen wahr, daß diese Gefühle Licht ausstrahlen. Es strömt ja immer aus, aber der niedere Mensch sieht es nicht. Der Mensch, der dieses Geheimnisvolle der Imagination erlebt, der lernt seine Gefühle sehen. Das ist der Beginn.
[ 28 ] Nichts von Zauberei, sondern ein intimer Vorgang durch die Imagination ist zunächst der Aufstieg zum Hellsehen. Aber hier muß schon eines klarwerden - denn von dem Momente an sehen Sie alles von sich ausströmen, wo Sie überhaupt anfangen, Ihr inneres Leben in Licht umzusetzen -: Der Mensch muß auch ertragen können, was er da sieht, und dazu gehört eine Charakterstärke, von der sich die wenigsten einen Begriff machen. So zum Beispiel, wenn Sie, ohne Hellseher zu sein, lügen, ist es schon schlimm, wenn Sie aber als Hellseher lügen, und Sie sehen, wie die Lüge sichtbar wird und was sie bedeutet auf dem astralen Plan, dann verstehen Sie, warum es heißt, die Lüge sei dort ein Mord. Und es ist so. Nehmen Sie an, Sie haben ein Ereignis gesehen, haben sich davon eine Vorstellung gebildet, und erzählen etwas, was nicht stimmt, das heißt, etwas Erlogenes. Da geht vom Gegenstande die richtige und von Ihnen die falsche Ausströmung aus und dieser Zusammenstoß ist eine furchtbare Explosion; und jedesmal, wenn Sie dies tun, heften Sie sich ein grauenhaftes Wesen an Ihr Karma, das Sie nicht wieder loskriegen, bis Sie gutgemacht haben, was Sie gelogen haben.
[ 28 ] Nichts von Zauberei, sondern ein intimer Vorgang durch die Imagination ist zunächst der Aufstieg zum Hellsehen. Aber hier muß schon eines klarwerden - denn von dem Momente an sehen Sie alles von sich ausströmen, wo Sie überhaupt anfangen, Ihr inneres Leben in Licht umzusetzen -: Der Mensch muß auch ertragen können, was er da sieht, und dazu gehört eine Charakterstärke, von der sich die wenigsten einen Begriff machen. So zum Beispiel, wenn Sie, ohne Hellseher zu sein, lügen, ist es schon schlimm, wenn Sie aber als Hellseher lügen, und Sie sehen, wie die Lüge sichtbar wird und was sie bedeutet auf dem astralen Plan, dann verstehen Sie, warum es heißt, die Lüge sei dort ein Mord. Und es ist so. Nehmen Sie an, Sie haben ein Ereignis gesehen, haben sich davon eine Vorstellung gebildet, und erzählen etwas, was nicht stimmt, das heißt, etwas Erlogenes. Da geht vom Gegenstande die richtige und von Ihnen die falsche Ausströmung aus und dieser Zusammenstoß ist eine furchtbare Explosion; und jedesmal, wenn Sie dies tun, heften Sie sich ein grauenhaftes Wesen an Ihr Karma, das Sie nicht wieder loskriegen, bis Sie gutgemacht haben, was Sie gelogen haben.
[ 29 ] Jeder, der sehend werden will, muß drei Tugenden ausbilden, die er notwendig braucht. Erstens: Selbstvertrauen, er muß seiner selbst sicher sein. Zweitens: Selbsterkenntnis, er darf niemals davor zurückschrecken, seine Fehler zu sehen, und drittens: Geistesgegenwart. Denn es trifft ihn manches auf dem astralen Plane, was zwar immer um uns ist, aber es ist etwas anderes, dies auch zu sehen. Deshalb müssen vor allen Dingen diese Eigenschaften ausgebildet werden, und es ist eigentlich ein Unfug, wenn durch irgendwelche Schulen oder Gesellschaften Menschen, ohne in dieser Weise geführt zu werden, zu Hellsehern gemacht werden.
[ 29 ] Jeder, der sehend werden will, muß drei Tugenden ausbilden, die er notwendig braucht. Erstens: Selbstvertrauen, er muß seiner selbst sicher sein. Zweitens: Selbsterkenntnis, er darf niemals davor zurückschrecken, seine Fehler zu sehen, und drittens: Geistesgegenwart. Denn es trifft ihn manches auf dem astralen Plane, was zwar immer um uns ist, aber es ist etwas anderes, dies auch zu sehen. Deshalb müssen vor allen Dingen diese Eigenschaften ausgebildet werden, und es ist eigentlich ein Unfug, wenn durch irgendwelche Schulen oder Gesellschaften Menschen, ohne in dieser Weise geführt zu werden, zu Hellsehern gemacht werden.
[ 30 ] Wenn nun in einer anderen Weise auf den Schüler eingewirkt wird, und zwar durch das, was man okkulte Schrift nennt, wird er in die geistige devachanische Welt hinaufgeführt, in das Hören. Da muß man sich vertiefen in jene Bilder, die man für den Entwickelungsgang der Menschen hat. Ich will als Beispiel ein solches Bild vor Ihre Seele hinstellen.
[ 30 ] Wenn nun in einer anderen Weise auf den Schüler eingewirkt wird, und zwar durch das, was man okkulte Schrift nennt, wird er in die geistige devachanische Welt hinaufgeführt, in das Hören. Da muß man sich vertiefen in jene Bilder, die man für den Entwickelungsgang der Menschen hat. Ich will als Beispiel ein solches Bild vor Ihre Seele hinstellen.
[ 31 ] Denken Sie an die uralten Zeiten, wo der Mensch in seiner jetzigen Form erst geworden ist. Dazumal war die Erde ein warmer, glühender Feuerball, und alle Metalle und Minerale waren geschmolzen in der glühenden Erde. Der Physiker wird sagen: da konnte es keinen Menschen geben. — Der Mensch stieg damals aus der Gottheit herab und formte sich in den glühenden Massen. Die Umbildung ist ein langer Prozeß. Wenn Sie das sehen könnten, was der Seher wahrnehmen kann, würden Sie sehen, daß er sich umhüllte mit dem Feuerkörper.
[ 31 ] Denken Sie an die uralten Zeiten, wo der Mensch in seiner jetzigen Form erst geworden ist. Dazumal war die Erde ein warmer, glühender Feuerball, und alle Metalle und Minerale waren geschmolzen in der glühenden Erde. Der Physiker wird sagen: da konnte es keinen Menschen geben. — Der Mensch stieg damals aus der Gottheit herab und formte sich in den glühenden Massen. Die Umbildung ist ein langer Prozeß. Wenn Sie das sehen könnten, was der Seher wahrnehmen kann, würden Sie sehen, daß er sich umhüllte mit dem Feuerkörper.
[ 32 ] Wo ist nun das Feuer hingekommen, das auf der Erde geglüht hat? Wo ist es? — In Ihrem Blute. Alle Wärme, welche seit jeher in den Menschen und Tieren war und ist, das ist die Feuerglut der Erde. Und wenn Sie imstande sein werden, Ihr Blut wieder umzugestalten, daß es leuchtet — das wird dann der Fall sein, wenn des Menschen Kehlkopf umgestaltet ist zum Heiligen Gral -, dann wird der Mensch wieder leuchtende Massen hinaussenden. Wenn der Mensch nun sich vertieft in ein solches Bild, wie dieses Bild ist, dann kann er zum Sehen gelangen, zum Hören. Ich will aufmerksam machen auf die Einleitung zur Apokalypse des Johannes, die lautet: «Die Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm dargeboten hat, seinen Dienern zu eröffnen, wie sie sich in Kürze abspielt.» Das sind Bilder, die zur Entwickelung in den Rosenkreuzerschulen verwendet worden sind. Der Hellseher muß lernen, solche Bilder zu entziffern. Die Erdentwickelung wird sein das Wort, und das Wort wird sein beim Menschen, und der Mensch wird schaffen den Menschen durch das Wort.
[ 32 ] Wo ist nun das Feuer hingekommen, das auf der Erde geglüht hat? Wo ist es? — In Ihrem Blute. Alle Wärme, welche seit jeher in den Menschen und Tieren war und ist, das ist die Feuerglut der Erde. Und wenn Sie imstande sein werden, Ihr Blut wieder umzugestalten, daß es leuchtet — das wird dann der Fall sein, wenn des Menschen Kehlkopf umgestaltet ist zum Heiligen Gral -, dann wird der Mensch wieder leuchtende Massen hinaussenden. Wenn der Mensch nun sich vertieft in ein solches Bild, wie dieses Bild ist, dann kann er zum Sehen gelangen, zum Hören. Ich will aufmerksam machen auf die Einleitung zur Apokalypse des Johannes, die lautet: «Die Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm dargeboten hat, seinen Dienern zu eröffnen, wie sie sich in Kürze abspielt.» Das sind Bilder, die zur Entwickelung in den Rosenkreuzerschulen verwendet worden sind. Der Hellseher muß lernen, solche Bilder zu entziffern. Die Erdentwickelung wird sein das Wort, und das Wort wird sein beim Menschen, und der Mensch wird schaffen den Menschen durch das Wort.
