Nature and Spirit Beings
Their Influence on Our Visible World
GA 98
7 June 1908, Cologne
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Natur- und Geistwesen, 2nd ed.
5. Das Pfingstfest des seelischen Zusammenstrebens und des Arbeitens an der Vergeistigung der Welt
5. Das Pfingstfest des seelischen Zusammenstrebens und des Arbeitens an der Vergeistigung der Welt
[ 1 ] Bei verschiedenen Gelegenheiten ist schon betont worden, daß jene spirituelle Entwickelung, wie sie die geisteswissenschaftliche Bewegung anstrebt, den Menschen in lebendigen Zusammenhang bringen muß mit der ganzen Umwelt. Vieles in der Umwelt ist für den Menschen tot und nüchtern geworden, was unsere Vorfahren noch mit Verehrung erfüllt hat. Fremd und kalt steht eine große Zahl von Menschen beispielsweise unseren jährlichen Festen gegenüber. Namentlich die städtische Bevölkerung hat nur noch eine spärliche Erinnerung an das, was das Weihnachts-, Oster- und Pfingstfest zu bedeuten haben.
[ 1 ] Bei verschiedenen Gelegenheiten ist schon betont worden, daß jene spirituelle Entwickelung, wie sie die geisteswissenschaftliche Bewegung anstrebt, den Menschen in lebendigen Zusammenhang bringen muß mit der ganzen Umwelt. Vieles in der Umwelt ist für den Menschen tot und nüchtern geworden, was unsere Vorfahren noch mit Verehrung erfüllt hat. Fremd und kalt steht eine große Zahl von Menschen beispielsweise unseren jährlichen Festen gegenüber. Namentlich die städtische Bevölkerung hat nur noch eine spärliche Erinnerung an das, was das Weihnachts-, Oster- und Pfingstfest zu bedeuten haben.
[ 2 ] Jenen gewaltigen Gefühlsinhalt, den unsere Vorfahren verbanden mit den Festeszeiten, weil sie den Zusammenhang wußten mit den großen Tatsachen der geistigen Welt, den hat die heutige Menschheit nicht mehr. Kalt und nüchtern stehen die Menschen heute dem Weihnachts- und Osterfest und besonders auch dem Pfingstfest gegenüber. Das Herabströmen des Geistes ist vielen Menschen eine abstrakte Begebenheit geworden. Aber es wird anders werden: es wird erst Leben und Wirklichkeit werden, wenn die Menschen zu einer wahrhaftigen geistigen Erkenntnis der ganzen Welt kommen werden.
[ 2 ] Jenen gewaltigen Gefühlsinhalt, den unsere Vorfahren verbanden mit den Festeszeiten, weil sie den Zusammenhang wußten mit den großen Tatsachen der geistigen Welt, den hat die heutige Menschheit nicht mehr. Kalt und nüchtern stehen die Menschen heute dem Weihnachts- und Osterfest und besonders auch dem Pfingstfest gegenüber. Das Herabströmen des Geistes ist vielen Menschen eine abstrakte Begebenheit geworden. Aber es wird anders werden: es wird erst Leben und Wirklichkeit werden, wenn die Menschen zu einer wahrhaftigen geistigen Erkenntnis der ganzen Welt kommen werden.
[ 3 ] Man redet heute viel von Naturkräften, aber von Wesenheiten, die hinter diesen Naturkräften stehen, redet man recht wenig. Wenn man von Naturwesenheiten spricht, dann betrachtet der heutige Mensch das als Aufwärmung eines alten Aberglaubens. Daß jene Worte, die unsere Vorfahren gebrauchten, auf Wirklichkeit sich gründen — wenn jemand behauptet, daß Gnomen, Undinen, Sylphen und Salamander etwas Wirkliches bedeuten -, das gilt als alter Aberglaube. Was die Menschen für Theorien und Vorstellungen haben, ist in gewissem Sinne zunächst gleichgültig; wenn aber die Menschen durch diese Theorien verführt werden, gewisse Dinge nicht zu sehen und ihre Theorien im praktischen Leben anzuwenden, dann beginnt die Sache erst ihre volle Bedeutung zu gewinnen.
[ 3 ] Man redet heute viel von Naturkräften, aber von Wesenheiten, die hinter diesen Naturkräften stehen, redet man recht wenig. Wenn man von Naturwesenheiten spricht, dann betrachtet der heutige Mensch das als Aufwärmung eines alten Aberglaubens. Daß jene Worte, die unsere Vorfahren gebrauchten, auf Wirklichkeit sich gründen — wenn jemand behauptet, daß Gnomen, Undinen, Sylphen und Salamander etwas Wirkliches bedeuten -, das gilt als alter Aberglaube. Was die Menschen für Theorien und Vorstellungen haben, ist in gewissem Sinne zunächst gleichgültig; wenn aber die Menschen durch diese Theorien verführt werden, gewisse Dinge nicht zu sehen und ihre Theorien im praktischen Leben anzuwenden, dann beginnt die Sache erst ihre volle Bedeutung zu gewinnen.
[ 4 ] Nehmen wir ein groteskes Beispiel: Wer glaubt an Wesenheiten, deren Dasein an die Luft gebunden ist oder die im Wasser verkörpert sind? Wenn zum Beispiel jemand sagt: Unsere Vorfahren haben an gewisse Wesenheiten geglaubt, an Gnomen, Undinen, Sylphen, Salamander, aber das ist alles phantastisches Zeug! - dann möchte man erwidern: Fragt einmal die Bienen. - Und könnten die Bienen reden, so würden sie antworten: Für uns sind die Sylphen kein Aberglaube, denn wir wissen ganz gut, was wir von den Sylphen haben! — Und derjenige, dessen geistige Augen geöffnet sind, kann verfolgen, welche Kraft es ist, die das Bienlein hinzieht zur Blume. «Instinkt, Naturtrieb», wie der Mensch antwortet, sind leere Worte. Wesenheiten sind es, welche die Bienen hinleiten zum Blütenkelch, um sich dort Nahrung zu suchen, und im ganzen Bienenschwarm, der nach Nahrung ausschwärmt, sind Wesenheiten tätig, die unsere Vorfahren Sylphen nannten.
[ 4 ] Nehmen wir ein groteskes Beispiel: Wer glaubt an Wesenheiten, deren Dasein an die Luft gebunden ist oder die im Wasser verkörpert sind? Wenn zum Beispiel jemand sagt: Unsere Vorfahren haben an gewisse Wesenheiten geglaubt, an Gnomen, Undinen, Sylphen, Salamander, aber das ist alles phantastisches Zeug! - dann möchte man erwidern: Fragt einmal die Bienen. - Und könnten die Bienen reden, so würden sie antworten: Für uns sind die Sylphen kein Aberglaube, denn wir wissen ganz gut, was wir von den Sylphen haben! — Und derjenige, dessen geistige Augen geöffnet sind, kann verfolgen, welche Kraft es ist, die das Bienlein hinzieht zur Blume. «Instinkt, Naturtrieb», wie der Mensch antwortet, sind leere Worte. Wesenheiten sind es, welche die Bienen hinleiten zum Blütenkelch, um sich dort Nahrung zu suchen, und im ganzen Bienenschwarm, der nach Nahrung ausschwärmt, sind Wesenheiten tätig, die unsere Vorfahren Sylphen nannten.
[ 5 ] Überall da, wo verschiedene Naturreiche sich berühren, wird eine Gelegenheit geboten, daß sich gewisse Wesenheiten offenbaren. Zum Beispiel im Innern der Erde, da, wo sich der Stein mit der Metallader berührt, da setzen sich besondere Wesenheiten an. An der Quelle, wo das Moos den Stein bedeckt und somit das Pflanzenreich das Mineralreich berührt, setzen sich solche Wesenheiten fest. Wo Tier und Pflanze sich berühren, im Blumenkelch, bei der Berührung der Biene mit der Blüte, da verkörpern sich bestimmte Wesenheiten, ebenso da, wo der Mensch sich mit dem Tierreiche berührt. Nicht im gewöhnlichen Verlauf der Berührung ist das der Fall. Nicht, wenn zum Beispiel der Fleischer das Rind schlachtet oder wenn der Mensch das Fleisch der Tiere ißt, nicht im normalen Verlauf des Lebens, da ist so etwas nicht der Fall. Aber wo im außernormalen Verlauf, wie bei Bienen und Blume, sich wie durch einen Überschuß von Leben die Reiche berühren, da verkörpern sich Wesenheiten. Und insbesondere da, wo des Menschen Gemüt, sein Intellekt, im Umgang mit den Tieren besonders engagiert ist, bei einem Verhältnis, wie es zum Beispiel der Schäfer zu den Schafen hat, ein Gemütsverhältnis, da verkörpern sich solche Wesenheiten.
[ 5 ] Überall da, wo verschiedene Naturreiche sich berühren, wird eine Gelegenheit geboten, daß sich gewisse Wesenheiten offenbaren. Zum Beispiel im Innern der Erde, da, wo sich der Stein mit der Metallader berührt, da setzen sich besondere Wesenheiten an. An der Quelle, wo das Moos den Stein bedeckt und somit das Pflanzenreich das Mineralreich berührt, setzen sich solche Wesenheiten fest. Wo Tier und Pflanze sich berühren, im Blumenkelch, bei der Berührung der Biene mit der Blüte, da verkörpern sich bestimmte Wesenheiten, ebenso da, wo der Mensch sich mit dem Tierreiche berührt. Nicht im gewöhnlichen Verlauf der Berührung ist das der Fall. Nicht, wenn zum Beispiel der Fleischer das Rind schlachtet oder wenn der Mensch das Fleisch der Tiere ißt, nicht im normalen Verlauf des Lebens, da ist so etwas nicht der Fall. Aber wo im außernormalen Verlauf, wie bei Bienen und Blume, sich wie durch einen Überschuß von Leben die Reiche berühren, da verkörpern sich Wesenheiten. Und insbesondere da, wo des Menschen Gemüt, sein Intellekt, im Umgang mit den Tieren besonders engagiert ist, bei einem Verhältnis, wie es zum Beispiel der Schäfer zu den Schafen hat, ein Gemütsverhältnis, da verkörpern sich solche Wesenheiten.
[ 6 ] Solche intimere Verhältnisse des Menschen zum Tiere finden wir häufiger, wenn wir zurückgehen in alte Zeiten. In Zeiten niederer Kulturen hatte man vielfach solch ein Verhältnis, wie es der Araber zu seinem Pferde hat, nicht wie ein Rennstallbesitzer zu seinen Pferden. Da finden wir jene Gemütskräfte, die hinüberspielen von Reich zu Reich, wie zwischen dem Schäfer und den Lämmern. Oder wo Geruchs- und Geschmackskräfte entwickelt werden und hinüberstrahlen, wie zwischen der Biene und der Blume, da wird Gelegenheit geschaffen, daß sich ganz gewisse Wesenheiten verkörpern können. Wenn die Biene an der Blume saugt, dann kann der Hellseher beobachten, wie sich am Rande der Blüte eine kleine Aura bildet. Das ist die Wirkung des Geschmackes: der Stich der Biene in den Blütenkelch ist ein gewisses Geschmacksmittel geworden, die Biene empfindet den Geschmack und strahlt aus wie eine Blütenaura, und die ist Nahrung für sylphenhafte Wesenheiten. Ebenso ist das Gefühlselement, das zwischen Schäfer und Schafen spielt, Nahrung für Salamander.
[ 6 ] Solche intimere Verhältnisse des Menschen zum Tiere finden wir häufiger, wenn wir zurückgehen in alte Zeiten. In Zeiten niederer Kulturen hatte man vielfach solch ein Verhältnis, wie es der Araber zu seinem Pferde hat, nicht wie ein Rennstallbesitzer zu seinen Pferden. Da finden wir jene Gemütskräfte, die hinüberspielen von Reich zu Reich, wie zwischen dem Schäfer und den Lämmern. Oder wo Geruchs- und Geschmackskräfte entwickelt werden und hinüberstrahlen, wie zwischen der Biene und der Blume, da wird Gelegenheit geschaffen, daß sich ganz gewisse Wesenheiten verkörpern können. Wenn die Biene an der Blume saugt, dann kann der Hellseher beobachten, wie sich am Rande der Blüte eine kleine Aura bildet. Das ist die Wirkung des Geschmackes: der Stich der Biene in den Blütenkelch ist ein gewisses Geschmacksmittel geworden, die Biene empfindet den Geschmack und strahlt aus wie eine Blütenaura, und die ist Nahrung für sylphenhafte Wesenheiten. Ebenso ist das Gefühlselement, das zwischen Schäfer und Schafen spielt, Nahrung für Salamander.
[ 7 ] Jene Frage gilt nicht für den, der die geistige Welt versteht: Warum sind dann die Wesenheiten da und sonst nicht? Nach dem Ursprung dürfen wir nicht fragen; ihr Ursprung liegt im Weltenall. Gibt man ihnen aber Veranlassung zur Nahrung, so sind die Wesenheiten da. Zum Beispiel ziehen schlechte Gedanken, die der Mensch ausströmt, schlechte Wesenheiten in die Aura des Menschen, weil sie dort Nahrung finden. Dann verkörpern sich gewisse Wesenheiten in seiner Aura.
[ 7 ] Jene Frage gilt nicht für den, der die geistige Welt versteht: Warum sind dann die Wesenheiten da und sonst nicht? Nach dem Ursprung dürfen wir nicht fragen; ihr Ursprung liegt im Weltenall. Gibt man ihnen aber Veranlassung zur Nahrung, so sind die Wesenheiten da. Zum Beispiel ziehen schlechte Gedanken, die der Mensch ausströmt, schlechte Wesenheiten in die Aura des Menschen, weil sie dort Nahrung finden. Dann verkörpern sich gewisse Wesenheiten in seiner Aura.
[ 8 ] Überall, wo sich verschiedene Naturreiche berühren, bietet sich Gelegenheit, daß gewisse geistige Wesenheiten sich verkörpern. Wo Metall an den Stein sich anschmiegt im Innern der Erde, da sieht der Seher, wenn der Bergmann das Erdreich abhackt, an verschiedenen Stellen merkwürdige Wesen wie zusammengekauert beieinanderhocken, in einem ganz kleinen Raum. Sie stieben, sie sprühen auseinander, wenn die Erde entfernt wird. Es sind merkwürdige Wesenheiten, die zum Beispiel in gewisser Beziehung dem Menschen ganz und gar nicht unähnlich sind. Sie haben zwar keinen physischen Leib, aber sie haben Verstand. Doch der Unterschied zwischen ihnen und den Menschen ist, daß sie Verstand haben ohne Verantwortung. Daher haben sie auch nicht das Gefühl eines Unrechtes bei dem mancherlei Schabernack, den sie den Menschen spielen. Gnomen heißen diese Wesenheiten, und zahlreiche Arten von ihnen beherbergt die Erde, und sie sind da zu Hause, wo sich der Stein mit dem Metall berührt. Recht sehr gedient haben sie früher den Menschen beim alten Bergbau, nicht beim Kohlenbergwerk, aber im Metallbergbau. Die Art, wie man in alten Zeiten Bergwerke angelegt hat, die Kenntnis davon, wie sich die Schichten lagern, die wurde durch diese Wesenheiten vernommen. Und die am besten veranlagten Flöze kannten diese Wesenheiten, die da wissen, wie sich im Innern der Erde die Schichten lagern, und die daher die beste Anleitung geben konnten, wie man das bearbeiten soll. Wenn man nicht mit den geistigen Wesenheiten arbeiten will und sich nur auf das Sinnliche verläßt, dann gerät man in eine Sackgasse. Von diesen geistigen Wesenheiten muß man ein gewisses Verfahren lernen, um die Erde zu erforschen.
[ 8 ] Überall, wo sich verschiedene Naturreiche berühren, bietet sich Gelegenheit, daß gewisse geistige Wesenheiten sich verkörpern. Wo Metall an den Stein sich anschmiegt im Innern der Erde, da sieht der Seher, wenn der Bergmann das Erdreich abhackt, an verschiedenen Stellen merkwürdige Wesen wie zusammengekauert beieinanderhocken, in einem ganz kleinen Raum. Sie stieben, sie sprühen auseinander, wenn die Erde entfernt wird. Es sind merkwürdige Wesenheiten, die zum Beispiel in gewisser Beziehung dem Menschen ganz und gar nicht unähnlich sind. Sie haben zwar keinen physischen Leib, aber sie haben Verstand. Doch der Unterschied zwischen ihnen und den Menschen ist, daß sie Verstand haben ohne Verantwortung. Daher haben sie auch nicht das Gefühl eines Unrechtes bei dem mancherlei Schabernack, den sie den Menschen spielen. Gnomen heißen diese Wesenheiten, und zahlreiche Arten von ihnen beherbergt die Erde, und sie sind da zu Hause, wo sich der Stein mit dem Metall berührt. Recht sehr gedient haben sie früher den Menschen beim alten Bergbau, nicht beim Kohlenbergwerk, aber im Metallbergbau. Die Art, wie man in alten Zeiten Bergwerke angelegt hat, die Kenntnis davon, wie sich die Schichten lagern, die wurde durch diese Wesenheiten vernommen. Und die am besten veranlagten Flöze kannten diese Wesenheiten, die da wissen, wie sich im Innern der Erde die Schichten lagern, und die daher die beste Anleitung geben konnten, wie man das bearbeiten soll. Wenn man nicht mit den geistigen Wesenheiten arbeiten will und sich nur auf das Sinnliche verläßt, dann gerät man in eine Sackgasse. Von diesen geistigen Wesenheiten muß man ein gewisses Verfahren lernen, um die Erde zu erforschen.
[ 9 ] Ebenso findet eine Verkörperung statt von Wesenheiten an der Quelle. Wo der Stein die Quelle berührt, da verkörpern sich die Wesen, die an das Element des Wassers gebunden sind: die Undinen. Da wo Tier und Pflanze sich berühren, da wirken die Sylphen. Die Sylphen sind gebunden an das Element der Luft, sie leiten die Bienen zu den Blüten. So verdanken wir fast alle nützlichen Erkenntnisse der Bienenzucht den alten Traditionen, und gerade bei der Bienenzucht können wir viel von ihnen lernen. Denn was heutzutage als Wissenschaft über die Bienen existiert, ist vollständig von Irrtum durchzogen, und die alte Weisheit, die sich fortgepflanzt hat durch Tradition, wird dadurch nur beirrt. Die Wissenschaft erweist sich da als etwas Unbrauchbares. Nützlich sind nur die alten Handgriffe, deren Ursprung unbekannt ist, weil der Mensch damals als Leitfaden die geistige Welt benützte.
[ 9 ] Ebenso findet eine Verkörperung statt von Wesenheiten an der Quelle. Wo der Stein die Quelle berührt, da verkörpern sich die Wesen, die an das Element des Wassers gebunden sind: die Undinen. Da wo Tier und Pflanze sich berühren, da wirken die Sylphen. Die Sylphen sind gebunden an das Element der Luft, sie leiten die Bienen zu den Blüten. So verdanken wir fast alle nützlichen Erkenntnisse der Bienenzucht den alten Traditionen, und gerade bei der Bienenzucht können wir viel von ihnen lernen. Denn was heutzutage als Wissenschaft über die Bienen existiert, ist vollständig von Irrtum durchzogen, und die alte Weisheit, die sich fortgepflanzt hat durch Tradition, wird dadurch nur beirrt. Die Wissenschaft erweist sich da als etwas Unbrauchbares. Nützlich sind nur die alten Handgriffe, deren Ursprung unbekannt ist, weil der Mensch damals als Leitfaden die geistige Welt benützte.
[ 10 ] Die Salamander kennen die Menschen heutzutage auch, denn wenn einer sagt: Es strömt mir etwas zu, ich weiß nicht woher -, so ist das meistens die Wirkung der Salamander.
[ 10 ] Die Salamander kennen die Menschen heutzutage auch, denn wenn einer sagt: Es strömt mir etwas zu, ich weiß nicht woher -, so ist das meistens die Wirkung der Salamander.
[ 11 ] Wenn der Mensch zu den Tieren in intime Verbindung tritt, wie der Schäfer zu seinen Schafen, dann erhält er Erkenntnisse zugeraunt von Wesenheiten, die in seiner Umgebung leben. Dem Schäfer wurde sein Wissen, das er in bezug auf seine Schafherde hatte, zugeraunt von den Salamandern in seiner Umgebung. Diese alten Erkenntnisse sind heutzutage geschwunden und müssen nun durch wohlgeprüfte okkulte Erkenntnisse wieder gewonnen werden.
[ 11 ] Wenn der Mensch zu den Tieren in intime Verbindung tritt, wie der Schäfer zu seinen Schafen, dann erhält er Erkenntnisse zugeraunt von Wesenheiten, die in seiner Umgebung leben. Dem Schäfer wurde sein Wissen, das er in bezug auf seine Schafherde hatte, zugeraunt von den Salamandern in seiner Umgebung. Diese alten Erkenntnisse sind heutzutage geschwunden und müssen nun durch wohlgeprüfte okkulte Erkenntnisse wieder gewonnen werden.
[ 12 ] Denken wir diese Gedanken weiter, so werden wir uns sagen müssen: Wir sind ganz umgeben von geistigen Wesenheiten! Wir gehen dutch die Luft, und sie ist nicht nur chemische Substanz, sondern jeder Windhauch, jeder Luftstrom ist die Offenbarung geistiger Wesenheiten. Wir sind umgeben und ganz und gar durchdrungen von diesen geistigen Wesenheiten, und der Mensch muß in Zukunft, wenn er nicht ein ganz trauriges, sein Leben ausdörrendes Schicksal erfahren soll, eine Kenntnis haben von dem, was um ihn lebt. Ohne diese Erkenntnis wird er nicht mehr weiterkommen können. Der Mensch muß sich fragen: Woher stammen diese Wesenheiten? Woher rühren diese Wesenheiten?
[ 12 ] Denken wir diese Gedanken weiter, so werden wir uns sagen müssen: Wir sind ganz umgeben von geistigen Wesenheiten! Wir gehen dutch die Luft, und sie ist nicht nur chemische Substanz, sondern jeder Windhauch, jeder Luftstrom ist die Offenbarung geistiger Wesenheiten. Wir sind umgeben und ganz und gar durchdrungen von diesen geistigen Wesenheiten, und der Mensch muß in Zukunft, wenn er nicht ein ganz trauriges, sein Leben ausdörrendes Schicksal erfahren soll, eine Kenntnis haben von dem, was um ihn lebt. Ohne diese Erkenntnis wird er nicht mehr weiterkommen können. Der Mensch muß sich fragen: Woher stammen diese Wesenheiten? Woher rühren diese Wesenheiten?
[ 13 ] Diese Frage führt uns zu einer wichtigen Erkenntnis, und um uns eine Ansicht darüber zu bilden, müssen wir uns klarmachen, wie in höheren Welten sich gewisse Tatsachen abspielen, wo durch gewisse Dinge dasjenige, was schädlich und böse ist, durch eine weise Führung umgewandelt wird zum Guten. Nehmen wir als Beispiel den Abfall, den Dünger: er ist das Abgeworfene und wirkt in der Ökonomie durch eine weise Verwendung als Grundlage für spätere Pflanzenkeimung. Dinge, die scheinbar abgefallen sind von der Höherentwickelung, werden von höheren Kräften wieder aufgenommen und umgewandelt. Das tritt uns ganz besonders stark entgegen bei den Wesenheiten, von denen wir gesprochen haben, und wir erkennen das in ganz besonderem Maße, wenn wir der Entstehung dieser Wesenheiten nachgehen.
[ 13 ] Diese Frage führt uns zu einer wichtigen Erkenntnis, und um uns eine Ansicht darüber zu bilden, müssen wir uns klarmachen, wie in höheren Welten sich gewisse Tatsachen abspielen, wo durch gewisse Dinge dasjenige, was schädlich und böse ist, durch eine weise Führung umgewandelt wird zum Guten. Nehmen wir als Beispiel den Abfall, den Dünger: er ist das Abgeworfene und wirkt in der Ökonomie durch eine weise Verwendung als Grundlage für spätere Pflanzenkeimung. Dinge, die scheinbar abgefallen sind von der Höherentwickelung, werden von höheren Kräften wieder aufgenommen und umgewandelt. Das tritt uns ganz besonders stark entgegen bei den Wesenheiten, von denen wir gesprochen haben, und wir erkennen das in ganz besonderem Maße, wenn wir der Entstehung dieser Wesenheiten nachgehen.
[ 14 ] Wie entstehen nun salamandrische Wesenheiten? Wir wollen dies jetzt einmal auseinandersetzen. Salamander sind Wesenheiten, die da ein gewisses Verhältnis vom Menschen zum Tier brauchen. Die Tiere haben nicht ein solches Ich wie es der Mensch hat. Ein solches Ich ist nur beim heutigen Menschen auf der Erde vorhanden. Diese Menschen-Iche sind so, daß jeder Mensch ein Ich in sich eingeschlossen hat. Anders ist es bei den Tieren: die Tiere haben ein Gruppen-Ich, eine Gruppenseele. Was heißt das? Eine Gruppe gleichgearteter, gleichgestalteter Tiere hat ein gemeinsames Ich; zum Beispiel alle einzelnen Löwen haben ein gemeinsames Ich, alle Tiger, alle Hechte.
[ 14 ] Wie entstehen nun salamandrische Wesenheiten? Wir wollen dies jetzt einmal auseinandersetzen. Salamander sind Wesenheiten, die da ein gewisses Verhältnis vom Menschen zum Tier brauchen. Die Tiere haben nicht ein solches Ich wie es der Mensch hat. Ein solches Ich ist nur beim heutigen Menschen auf der Erde vorhanden. Diese Menschen-Iche sind so, daß jeder Mensch ein Ich in sich eingeschlossen hat. Anders ist es bei den Tieren: die Tiere haben ein Gruppen-Ich, eine Gruppenseele. Was heißt das? Eine Gruppe gleichgearteter, gleichgestalteter Tiere hat ein gemeinsames Ich; zum Beispiel alle einzelnen Löwen haben ein gemeinsames Ich, alle Tiger, alle Hechte.
[ 15 ] Die Tiere haben ihr Ich in der Astralwelt. Es ist das so, wie wenn der Mensch hinter einer Wand mit zehn Löchern stände und da seine zehn Finger hindurchsteckte. Der Mensch ist dann nicht zu sehen, aber jeder Vernünftige würde schließen: da ist eine Zentralgewalt dahinter, die zu den zehn Fingern gehört. So ist es mit dem GruppenIch. Die einzelnen Tiere sind bloß die Glieder. Das, wozu sie gehören, ist in der astralischen Welt. Diese Tier-Iche sind nicht menschenähnlich, obwohl, geistig angesehen, sie sich wohl miteinander vergleichen lassen, denn ein Tier-Gruppen-Ich ist eine sehr, sehr weise Wesenheit. Der Mensch als individuelle Seele ist noch lange nicht so weise. Denken wir nur zum Beispiel an gewisse Vogelarten: welche Weisheit liegt darin, daß sie in ganz bestimmten Höhen und in ganz bestimmten Richtungen dahinziehen, um dem Winter zu entgehen und im Frühling auf anderen Wegen wieder zurückzukehren. Da erkennen wir in diesem Vogelflug weise Wirkungskräfte der Gruppen-Iche. Wir können sie überall im Tierreich finden.
[ 15 ] Die Tiere haben ihr Ich in der Astralwelt. Es ist das so, wie wenn der Mensch hinter einer Wand mit zehn Löchern stände und da seine zehn Finger hindurchsteckte. Der Mensch ist dann nicht zu sehen, aber jeder Vernünftige würde schließen: da ist eine Zentralgewalt dahinter, die zu den zehn Fingern gehört. So ist es mit dem GruppenIch. Die einzelnen Tiere sind bloß die Glieder. Das, wozu sie gehören, ist in der astralischen Welt. Diese Tier-Iche sind nicht menschenähnlich, obwohl, geistig angesehen, sie sich wohl miteinander vergleichen lassen, denn ein Tier-Gruppen-Ich ist eine sehr, sehr weise Wesenheit. Der Mensch als individuelle Seele ist noch lange nicht so weise. Denken wir nur zum Beispiel an gewisse Vogelarten: welche Weisheit liegt darin, daß sie in ganz bestimmten Höhen und in ganz bestimmten Richtungen dahinziehen, um dem Winter zu entgehen und im Frühling auf anderen Wegen wieder zurückzukehren. Da erkennen wir in diesem Vogelflug weise Wirkungskräfte der Gruppen-Iche. Wir können sie überall im Tierreich finden.
[ 16 ] Die Menschen sind sehr engherzig, wenn sie die menschlichen Fortschritte zu verzeichnen haben. Erinnern wir uns an unsere Schulstunden, wo wir lernten, wie im Mittelalter allmählich die Strömung der neueren Zeit heraufgekommen ist. Das Mittelalter hat gewiß Bedeutsames zu verzeichnen, wie die Entdeckung von Amerika, die Erfindung des Schießpulvers, der Buchdruckerkunst und endlich auch des Leinenpapiers. Wohl war es ein bedeutsamer Fortschritt, daß man dieses Produkt verwandte an Stelle des Pergaments, aber die Wespengruppenseele hat schon vor Tausenden von Jahren dasselbe gemacht, denn das Wespennest ist genau aus demselben Stoff wie das vom Menschen hergestellte Papier; es besteht aus Papier.
[ 16 ] Die Menschen sind sehr engherzig, wenn sie die menschlichen Fortschritte zu verzeichnen haben. Erinnern wir uns an unsere Schulstunden, wo wir lernten, wie im Mittelalter allmählich die Strömung der neueren Zeit heraufgekommen ist. Das Mittelalter hat gewiß Bedeutsames zu verzeichnen, wie die Entdeckung von Amerika, die Erfindung des Schießpulvers, der Buchdruckerkunst und endlich auch des Leinenpapiers. Wohl war es ein bedeutsamer Fortschritt, daß man dieses Produkt verwandte an Stelle des Pergaments, aber die Wespengruppenseele hat schon vor Tausenden von Jahren dasselbe gemacht, denn das Wespennest ist genau aus demselben Stoff wie das vom Menschen hergestellte Papier; es besteht aus Papier.
[ 17 ] Der Mensch wird erst allmählich herausfinden, wie gewisse Kombinationen seines Geistes zusammenhängen mit dem, was die Gruppenseelen hineingearbeitet haben in die Welt.
[ 17 ] Der Mensch wird erst allmählich herausfinden, wie gewisse Kombinationen seines Geistes zusammenhängen mit dem, was die Gruppenseelen hineingearbeitet haben in die Welt.
[ 18 ] Die Gruppenseelen sind in fortwährender Bewegung. Der Seher sieht längs des Rückgrats der Tiere ein beständiges Flimmern. Das Rückgrat ist wie von Flimmerlicht eingeschlossen. Die Tiere werden durchzogen von Strömungen, die um die ganze Erde gehen in allen Richtungen in unendlicher Zahl, wie die Passatwinde, und welche auf die Tiere wirken, indem sie das Rückenmark umströmen. Diese Tiergruppenseelen sind fortwährend in kreisförmiger Bewegung in jeder Höhe und Richtung um die Erde begriffen. Diese Gruppenseelen sind sehr weise, aber es fehlt ihnen eines, was sie noch nicht haben: sie kennen nicht die Liebe, was auf der Erde so genannt wird. Liebe ist nur beim Menschen mit der Weisheit in der Individualität verbunden.
[ 18 ] Die Gruppenseelen sind in fortwährender Bewegung. Der Seher sieht längs des Rückgrats der Tiere ein beständiges Flimmern. Das Rückgrat ist wie von Flimmerlicht eingeschlossen. Die Tiere werden durchzogen von Strömungen, die um die ganze Erde gehen in allen Richtungen in unendlicher Zahl, wie die Passatwinde, und welche auf die Tiere wirken, indem sie das Rückenmark umströmen. Diese Tiergruppenseelen sind fortwährend in kreisförmiger Bewegung in jeder Höhe und Richtung um die Erde begriffen. Diese Gruppenseelen sind sehr weise, aber es fehlt ihnen eines, was sie noch nicht haben: sie kennen nicht die Liebe, was auf der Erde so genannt wird. Liebe ist nur beim Menschen mit der Weisheit in der Individualität verbunden.
[ 19 ] Die Gruppenseele ist weise, aber das einzelne Tier hat die Liebe als Geschlechtsliebe und Elternliebe. Die Liebe ist im Tiere individuell, aber die weise Einrichtung, die Weisheit des Gruppen-Ichs ist noch liebeleer. Der Mensch hat Liebe und Weisheit vereint; das Tier hat im physischen Leben die Liebe und auf dem astralischen Plan hat es die Weisheit. Bei solchen Erkenntnissen werden den Menschen ungeheuer viele Lichter aufgehen.
[ 19 ] Die Gruppenseele ist weise, aber das einzelne Tier hat die Liebe als Geschlechtsliebe und Elternliebe. Die Liebe ist im Tiere individuell, aber die weise Einrichtung, die Weisheit des Gruppen-Ichs ist noch liebeleer. Der Mensch hat Liebe und Weisheit vereint; das Tier hat im physischen Leben die Liebe und auf dem astralischen Plan hat es die Weisheit. Bei solchen Erkenntnissen werden den Menschen ungeheuer viele Lichter aufgehen.
[ 20 ] Nun ist der Mensch zu seinem heutigen Ich erst nach und nach gekommen. Der Mensch hatte früher auch eine Gruppenseele und erst allmählich hat sich die Individualseele herausentwickelt. Verfolgen wir einmal die Entwickelung der Menschheit nach rückwärts bis in die alte Atlantis. Früher lebte der Mensch in der alten Atlantis, einem Kontinent, der jetzt vom Atlantischen Ozean bedeckt ist. Damals waren die weiten sibirischen Flächen mit großen Meeren bedeckt. Das Mittelmeer war damals ganz anders verteilt. Auch in unseren europäischen Gegenden waren weite Meeresflächen. Je weiter wir zurückgehen in der alten atlantischen Zeit, desto mehr ändern sich alle Lebenszustände, desto mehr ändert sich der Wachzustand und der Schlafzustand beim Menschen.
[ 20 ] Nun ist der Mensch zu seinem heutigen Ich erst nach und nach gekommen. Der Mensch hatte früher auch eine Gruppenseele und erst allmählich hat sich die Individualseele herausentwickelt. Verfolgen wir einmal die Entwickelung der Menschheit nach rückwärts bis in die alte Atlantis. Früher lebte der Mensch in der alten Atlantis, einem Kontinent, der jetzt vom Atlantischen Ozean bedeckt ist. Damals waren die weiten sibirischen Flächen mit großen Meeren bedeckt. Das Mittelmeer war damals ganz anders verteilt. Auch in unseren europäischen Gegenden waren weite Meeresflächen. Je weiter wir zurückgehen in der alten atlantischen Zeit, desto mehr ändern sich alle Lebenszustände, desto mehr ändert sich der Wachzustand und der Schlafzustand beim Menschen.
[ 21 ] Wenn jetzt der Mensch schläft, bleibt im Bett der physische Leib mit dem Ätherleib; Astralleib und Ich gehen heraus. Das Bewußtsein verdunkelt sich, alles wird dunkel, finster, stumm. In der atlantischen Zeit war der Unterschied zwischen Schlafen und Wachen noch nicht so groß. Da sah im Wachzustand der Mensch noch nicht so feste Grenzen, so scharfe Umrisse, so starke Farben an den Gegenständen anhaftend. Wenn er morgens aufwachte, tauchte er ein wie in eine Nebelmasse. Größere Deutlichkeit gab es nicht, als wenn wir zum Beispiel Lichter durch Nebel hindurch mit einer Aura sehen. Dafür aber hörte sein Bewußtsein nicht genau auf im Schlafe, er sah dann die geistigen Dinge.
[ 21 ] Wenn jetzt der Mensch schläft, bleibt im Bett der physische Leib mit dem Ätherleib; Astralleib und Ich gehen heraus. Das Bewußtsein verdunkelt sich, alles wird dunkel, finster, stumm. In der atlantischen Zeit war der Unterschied zwischen Schlafen und Wachen noch nicht so groß. Da sah im Wachzustand der Mensch noch nicht so feste Grenzen, so scharfe Umrisse, so starke Farben an den Gegenständen anhaftend. Wenn er morgens aufwachte, tauchte er ein wie in eine Nebelmasse. Größere Deutlichkeit gab es nicht, als wenn wir zum Beispiel Lichter durch Nebel hindurch mit einer Aura sehen. Dafür aber hörte sein Bewußtsein nicht genau auf im Schlafe, er sah dann die geistigen Dinge.
[ 22 ] Als der Mensch fortschritt, bekam die physische Welt immer mehr ihre Konturen, aber dafür verlor der Mensch sein Hellsehen. Dann wurde der Unterschied immer größer: Oben in der geistigen Welt wurde es immer dunkler, unten in der physischen Welt immer heller. Aus der Zeit, wo der Mensch noch wahrnahm da oben in der astralischen Welt, stammen alle Mythen und Sagen. Wenn er hinaufkam in die geistige Welt, da lernte er Wotan, Baldur, Thor und Loki kennen und Wesenheiten, die noch nicht heruntergestiegen waren auf den physischen Plan. Das erlebte man früher, und alle Mythen sind Erinnerungen an lebendige Wirklichkeiten.
[ 22 ] Als der Mensch fortschritt, bekam die physische Welt immer mehr ihre Konturen, aber dafür verlor der Mensch sein Hellsehen. Dann wurde der Unterschied immer größer: Oben in der geistigen Welt wurde es immer dunkler, unten in der physischen Welt immer heller. Aus der Zeit, wo der Mensch noch wahrnahm da oben in der astralischen Welt, stammen alle Mythen und Sagen. Wenn er hinaufkam in die geistige Welt, da lernte er Wotan, Baldur, Thor und Loki kennen und Wesenheiten, die noch nicht heruntergestiegen waren auf den physischen Plan. Das erlebte man früher, und alle Mythen sind Erinnerungen an lebendige Wirklichkeiten.
[ 23 ] Alle Mythologien sind solche Erinnerungen. Diese geistigen Wirklichkeiten sind den Menschen einfach entschwunden. Wenn damals der Mensch am Morgen hinuntertauchte in den physischen Leib, dann bekam er das Gefühl: Du bist ein Einzelner, ein Einziger. Wenn er aber am Abend zurücktauchte in die geistige Welt, da kam ihm das Gefühl: Du bist ja gar kein Einzelner, du bist nur ein Glied eines großen Ganzen, du gehörst zu einer großen Gemeinschaft.
[ 23 ] Alle Mythologien sind solche Erinnerungen. Diese geistigen Wirklichkeiten sind den Menschen einfach entschwunden. Wenn damals der Mensch am Morgen hinuntertauchte in den physischen Leib, dann bekam er das Gefühl: Du bist ein Einzelner, ein Einziger. Wenn er aber am Abend zurücktauchte in die geistige Welt, da kam ihm das Gefühl: Du bist ja gar kein Einzelner, du bist nur ein Glied eines großen Ganzen, du gehörst zu einer großen Gemeinschaft.
[ 24 ] Noch Tacitus erzählt, daß die alten Völker, die Heruler, die Cherusker, sich gefühlt haben mehr als Volksstamm denn als ein einzelner Mensch. Aus diesem Gefühl heraus, daß der Einzelne zur Stammesgruppe gehörte, der Stammesgemeinschaft sich zurechnete, stammen auch noch gewisse Gebräuche wie die Blutrache. Alles, was zu der ganzen Stammesgruppenseele gehörte, war ein Körper. Alles geschieht gradweise in der Entwickelung. Aus diesem absoluten Stammesgruppenbewußtsein hat sich erst nach und nach das individuelle Bewußtsein herausentwickelt.
[ 24 ] Noch Tacitus erzählt, daß die alten Völker, die Heruler, die Cherusker, sich gefühlt haben mehr als Volksstamm denn als ein einzelner Mensch. Aus diesem Gefühl heraus, daß der Einzelne zur Stammesgruppe gehörte, der Stammesgemeinschaft sich zurechnete, stammen auch noch gewisse Gebräuche wie die Blutrache. Alles, was zu der ganzen Stammesgruppenseele gehörte, war ein Körper. Alles geschieht gradweise in der Entwickelung. Aus diesem absoluten Stammesgruppenbewußtsein hat sich erst nach und nach das individuelle Bewußtsein herausentwickelt.
[ 25 ] Auch in den Schilderungen der Patriarchenzeit haben wir Spuren des Übergangs von der Gruppenseele zur Individualseele. In der Zeit vor Noah war das Gedächtnis ganz anders: es reichte zurück über das, was der Vater, Großvater, Urgroßvater erlebt hatte. Die Geburtsgrenze war keine Grenze. Im gleichen Blute strömte die gleiche Erinnerung fort bis in weit zurückgelegene Generationen. Heute interessiert es die Behörden, den Namen des Einzelnen zu wissen. In der Zeit, als der Mensch sich erinnerte, was sein Vater und sein Großvater getan hatten, da wurde dies mit einem gemeinsamen Namen belegt. Was damals zusammenhing durch gleiches Blut und gleiche Erinnerung, das wurde gemeinsam benannt. Man nannte das «Adam» oder «Noah». Namen wie Adam und Noah bezeichnen nicht das Leben zwischen Geburt und Tod eines Einzelnen, sondern den Strom der Erinnerungen soweit dieser reichte. Die alten Namen umfassen ganze Menschengemeinschaften, die in der Zeit sich auslebten.
[ 25 ] Auch in den Schilderungen der Patriarchenzeit haben wir Spuren des Übergangs von der Gruppenseele zur Individualseele. In der Zeit vor Noah war das Gedächtnis ganz anders: es reichte zurück über das, was der Vater, Großvater, Urgroßvater erlebt hatte. Die Geburtsgrenze war keine Grenze. Im gleichen Blute strömte die gleiche Erinnerung fort bis in weit zurückgelegene Generationen. Heute interessiert es die Behörden, den Namen des Einzelnen zu wissen. In der Zeit, als der Mensch sich erinnerte, was sein Vater und sein Großvater getan hatten, da wurde dies mit einem gemeinsamen Namen belegt. Was damals zusammenhing durch gleiches Blut und gleiche Erinnerung, das wurde gemeinsam benannt. Man nannte das «Adam» oder «Noah». Namen wie Adam und Noah bezeichnen nicht das Leben zwischen Geburt und Tod eines Einzelnen, sondern den Strom der Erinnerungen soweit dieser reichte. Die alten Namen umfassen ganze Menschengemeinschaften, die in der Zeit sich auslebten.
[ 26 ] Wie ist es nun, wenn wir einmal gewisse Wesenheiten vergleichen: die menschenähnlichen Affen mit dem Menschen? Der gewaltige Unterschied ist, daß die Affen eine Gruppenseele haben und der Mensch eine Individualseele, wenigstens die Anlage zur Entwickelung einer solchen. Die Affengruppenseele befindet sich nun in einer ganz besonderen Lage (Zeichnung). Denken wir uns die Erde (siehe Zeichnung, die horizontale Linie). Darüber schweben in der astralischen Welt wie in einer Wolke die Gruppenseelen der Tiere, die sich über unsere physische Welt ausbreiten. Nehmen wir nun das Löwen-Gruppen-Ich und das Affen-Gruppen-Ich. Jeder Löwe ist ein einzelnes Glied, in das die Gruppenseele einen Teil ihrer Substanz hineingießt. Wenn ein Löwe stirbt, fällt von der Gruppenseele das äußere Physische ab, wie beim Menschen ein Fingernagel. Die Gruppenseele nimmt dann zurück, was sie hineingesandt hatte und gibt es einem anderen Löwen, der neu geboren wird. Oben bleibt die Gruppenseele. Sie streckt gleichsam Fangarme aus, die sich im Physischen verhärten, dann abfallen und wieder ersetzt werden.
[ 26 ] Wie ist es nun, wenn wir einmal gewisse Wesenheiten vergleichen: die menschenähnlichen Affen mit dem Menschen? Der gewaltige Unterschied ist, daß die Affen eine Gruppenseele haben und der Mensch eine Individualseele, wenigstens die Anlage zur Entwickelung einer solchen. Die Affengruppenseele befindet sich nun in einer ganz besonderen Lage (Zeichnung). Denken wir uns die Erde (siehe Zeichnung, die horizontale Linie). Darüber schweben in der astralischen Welt wie in einer Wolke die Gruppenseelen der Tiere, die sich über unsere physische Welt ausbreiten. Nehmen wir nun das Löwen-Gruppen-Ich und das Affen-Gruppen-Ich. Jeder Löwe ist ein einzelnes Glied, in das die Gruppenseele einen Teil ihrer Substanz hineingießt. Wenn ein Löwe stirbt, fällt von der Gruppenseele das äußere Physische ab, wie beim Menschen ein Fingernagel. Die Gruppenseele nimmt dann zurück, was sie hineingesandt hatte und gibt es einem anderen Löwen, der neu geboren wird. Oben bleibt die Gruppenseele. Sie streckt gleichsam Fangarme aus, die sich im Physischen verhärten, dann abfallen und wieder ersetzt werden.


[ 27 ] Daher kennt die Tiergruppenseele nicht Geburt und Tod. Das einzelne Tier ist etwas, was abfällt und anwächst; die Gruppenseele bleibt unberührt von Leben und Tod. Für die Löwen ist es durchaus so, daß jedesmal, wenn ein Löwe stirbt, alles, was ausgesandt war von der Gruppenseele, wieder zurückgeht in die Gruppenseele. Nicht so ist es jedoch beim Affen. Es gibt einzelne Tiere, die reißen etwas ab von der Gruppenseele, das kann dann nicht wieder zurück. Wenn der Affe stirbt, geht der wesentliche Teil zurück, aber es schnürt sich ein Teil der Gruppenseele ab. Der Affe macht gleichsam zu fest, was vorgestreckt wird, und wenn er stirbt, schnürt sich ein Teil der Gruppenseele ab, so daß ein Stück von ihr gewissermaßen herausbricht, von ihr abreißt und nicht wieder zurückkann. So entstehen Abschnürungen von der Gruppenseele. Bei allen Affenarten entstehen Abschnürungen von der Gruppenseele.
[ 27 ] Daher kennt die Tiergruppenseele nicht Geburt und Tod. Das einzelne Tier ist etwas, was abfällt und anwächst; die Gruppenseele bleibt unberührt von Leben und Tod. Für die Löwen ist es durchaus so, daß jedesmal, wenn ein Löwe stirbt, alles, was ausgesandt war von der Gruppenseele, wieder zurückgeht in die Gruppenseele. Nicht so ist es jedoch beim Affen. Es gibt einzelne Tiere, die reißen etwas ab von der Gruppenseele, das kann dann nicht wieder zurück. Wenn der Affe stirbt, geht der wesentliche Teil zurück, aber es schnürt sich ein Teil der Gruppenseele ab. Der Affe macht gleichsam zu fest, was vorgestreckt wird, und wenn er stirbt, schnürt sich ein Teil der Gruppenseele ab, so daß ein Stück von ihr gewissermaßen herausbricht, von ihr abreißt und nicht wieder zurückkann. So entstehen Abschnürungen von der Gruppenseele. Bei allen Affenarten entstehen Abschnürungen von der Gruppenseele.
[ 28 ] Ähnliches haben wir bei gewissen Amphibien, bei gewissen Vogelarten, besonders deutlich auch beim Känguruh. Durch diese Abschnürungen bleibt etwas zurück von der Gruppenseele und dasjenige, was von warmblütigen Tieren auf diese Art zurückbleibt, wird ein Elementarwesen, ein Naturgeist — der Salamander. Diese Elementarwesen, diese Naturgeister sind also gleichsam Abfälle, Abfallprodukte höherer Welten, die in Dienst genommen werden von höheren Wesenheiten. Sie würden, sich selbst überlassen, den Kosmos stören. So verwendet die höhere Weisheit zum Beispiel die Sylphen, um die Bienen zu den Blumen zu führen. So wird das große Heer der Elementarwesen unter die höhere weise Führung gestellt und dadurch das Schädliche, was sie anrichten könnten, ins Nützliche umgewandelt.
[ 28 ] Ähnliches haben wir bei gewissen Amphibien, bei gewissen Vogelarten, besonders deutlich auch beim Känguruh. Durch diese Abschnürungen bleibt etwas zurück von der Gruppenseele und dasjenige, was von warmblütigen Tieren auf diese Art zurückbleibt, wird ein Elementarwesen, ein Naturgeist — der Salamander. Diese Elementarwesen, diese Naturgeister sind also gleichsam Abfälle, Abfallprodukte höherer Welten, die in Dienst genommen werden von höheren Wesenheiten. Sie würden, sich selbst überlassen, den Kosmos stören. So verwendet die höhere Weisheit zum Beispiel die Sylphen, um die Bienen zu den Blumen zu führen. So wird das große Heer der Elementarwesen unter die höhere weise Führung gestellt und dadurch das Schädliche, was sie anrichten könnten, ins Nützliche umgewandelt.
[ 29 ] So geht es zu in den Reichen, die unter dem Menschen liegen. Nun kann es aber auch passieren, daß der Mensch selbst sich abschnürt von seiner Gruppenseele und als Individualseele keine Möglichkeit findet, sich weiterzuentwickeln. Denn während er als Glied seiner Gruppenseele von höheren Wesenheiten gelenkt und geleitet wurde, ist er dann seiner eigenen Führung anheim gegeben. Nimmt der Mensch nicht entsprechende geistige Kenntnisse auf, dann ist er in Gefahr, sich abzuschnüren. Das ist dasjenige, was sich als Frage aufwirft.
[ 29 ] So geht es zu in den Reichen, die unter dem Menschen liegen. Nun kann es aber auch passieren, daß der Mensch selbst sich abschnürt von seiner Gruppenseele und als Individualseele keine Möglichkeit findet, sich weiterzuentwickeln. Denn während er als Glied seiner Gruppenseele von höheren Wesenheiten gelenkt und geleitet wurde, ist er dann seiner eigenen Führung anheim gegeben. Nimmt der Mensch nicht entsprechende geistige Kenntnisse auf, dann ist er in Gefahr, sich abzuschnüren. Das ist dasjenige, was sich als Frage aufwirft.
[ 30 ] Was ist es nun, was den Menschen bewahrt vor dem Abschnüren, vor dem Herumirren ohne Richtung und Ziel, während ihm früher die geistige Gruppenseele eine Richtung gegeben hat? Wir müssen uns klar darüber sein, daß der Mensch sich immer mehr individualisiert und daß er immer mehr und mehr in der Zukunft den Zusammenschluß mit anderen Menschen freiwillig finden muß. Früher bestand der Zusammenhang durch Blutsverwandtschaft, durch Stämme und Rassen. Aber dieser Zusammenschluß geht mehr und mehr zu Ende. Alles im Menschen geht immer mehr darauf hinaus, ein individueller Mensch zu werden. Nun ist nur ein umgekehrter Weg möglich. Denken Sie sich eine Anzahl von Menschen auf der Erde, die sich sagen: Wir gehen unsere eigenen Wege, wir wollen in unserem Innern selbst Richtung und Ziel des Weges finden, wir sind alle auf dem Wege, immer mehr individuelle Menschen zu werden. — Da liegt die Gefahr der Zersplitterung vor. Jetzt halten die Menschen auch schon geistige Zusammenschlüsse nicht mehr aus. Heute gehen wir so weit, daß jeder seine eigene Religion hat und seine eigene Meinung als höchstes Ideal hinstellt. Aber wenn die Menschen die Ideale verinnerlichen, so führt das zur Einigung, zu gemeinsamer Meinung. Wir erkennen innerlich zum Beispiel, daß 3 mal 3 = 9 ist, oder daß drei Winkel in einem Dreieck 180 Grad sind. Das ist eine innerliche Erkenntnis. Über innerliche Erkenntnisse braucht man nicht abzustimmen, über innerliche Erkenntnisse entstehen keine Meinungsunterschiede, sie führen zur Einigung. Solcher Art sind alle geistigen Wahrheiten. Was die Geisteswissenschaft lehrt, das findet der Mensch durch seine innerlichen Kräfte. Diese führen ihn zu einer absoluten Einigkeit, zu Friede und Harmonie. Es gibt nicht zwei Meinungen über eine Wahrheit, ohne daß eine davon falsch ist. Das Ideal ist größtmögliche Verinnerlichung; sie führt zur Einigung, zum Frieden.
[ 30 ] Was ist es nun, was den Menschen bewahrt vor dem Abschnüren, vor dem Herumirren ohne Richtung und Ziel, während ihm früher die geistige Gruppenseele eine Richtung gegeben hat? Wir müssen uns klar darüber sein, daß der Mensch sich immer mehr individualisiert und daß er immer mehr und mehr in der Zukunft den Zusammenschluß mit anderen Menschen freiwillig finden muß. Früher bestand der Zusammenhang durch Blutsverwandtschaft, durch Stämme und Rassen. Aber dieser Zusammenschluß geht mehr und mehr zu Ende. Alles im Menschen geht immer mehr darauf hinaus, ein individueller Mensch zu werden. Nun ist nur ein umgekehrter Weg möglich. Denken Sie sich eine Anzahl von Menschen auf der Erde, die sich sagen: Wir gehen unsere eigenen Wege, wir wollen in unserem Innern selbst Richtung und Ziel des Weges finden, wir sind alle auf dem Wege, immer mehr individuelle Menschen zu werden. — Da liegt die Gefahr der Zersplitterung vor. Jetzt halten die Menschen auch schon geistige Zusammenschlüsse nicht mehr aus. Heute gehen wir so weit, daß jeder seine eigene Religion hat und seine eigene Meinung als höchstes Ideal hinstellt. Aber wenn die Menschen die Ideale verinnerlichen, so führt das zur Einigung, zu gemeinsamer Meinung. Wir erkennen innerlich zum Beispiel, daß 3 mal 3 = 9 ist, oder daß drei Winkel in einem Dreieck 180 Grad sind. Das ist eine innerliche Erkenntnis. Über innerliche Erkenntnisse braucht man nicht abzustimmen, über innerliche Erkenntnisse entstehen keine Meinungsunterschiede, sie führen zur Einigung. Solcher Art sind alle geistigen Wahrheiten. Was die Geisteswissenschaft lehrt, das findet der Mensch durch seine innerlichen Kräfte. Diese führen ihn zu einer absoluten Einigkeit, zu Friede und Harmonie. Es gibt nicht zwei Meinungen über eine Wahrheit, ohne daß eine davon falsch ist. Das Ideal ist größtmögliche Verinnerlichung; sie führt zur Einigung, zum Frieden.


[ 31 ] Erst war eine Menschengruppenseele da. Dann wurde die Menschheit in der Vergangenheit entlassen aus der Gruppenseele. Aber in der Zukunft der Entwickelung müssen sich die Menschen ein sicheres Ziel setzen, dem sie zustreben. Wenn sich Menschen vereinigen in einer höheren Weisheit, dann steigt aus höheren Welten wieder eine Gruppenseele herab — wenn aus den gebundenen natürlichen Gemeinschaften freie Gemeinschaften entstehen. Was gewollt ist von den Leitern der geisteswissenschaftlichen Bewegung, das ist, daß wir in ihr eine Gesellschaft finden, in welcher die Herzen der Weisheit zuströmen, wie die Pflanzen dem Sonnenlichte zuströmen. Wo die gemeinschaftliche Wahrheit die verschiedenen Iche verbindet, da geben wir der höheren Gruppenseele Gelegenheit zum Herabstieg. Indem wir unsere Herzen gemeinsam einer höheren Weisheit zuwenden, betten wir die Gruppenseele ein. Wir bilden gewissermaßen das Bett, die Umgebung, in der sich die Gruppenseele verkörpern kann. Die Menschen werden das Erdenleben bereichern, indem sie etwas entwickeln, was aus höheren Welten geistige Wesenheiten herniedersteigen läßt. Das ist das Ziel der geisteswissenschaftlichen Bewegung.
[ 31 ] Erst war eine Menschengruppenseele da. Dann wurde die Menschheit in der Vergangenheit entlassen aus der Gruppenseele. Aber in der Zukunft der Entwickelung müssen sich die Menschen ein sicheres Ziel setzen, dem sie zustreben. Wenn sich Menschen vereinigen in einer höheren Weisheit, dann steigt aus höheren Welten wieder eine Gruppenseele herab — wenn aus den gebundenen natürlichen Gemeinschaften freie Gemeinschaften entstehen. Was gewollt ist von den Leitern der geisteswissenschaftlichen Bewegung, das ist, daß wir in ihr eine Gesellschaft finden, in welcher die Herzen der Weisheit zuströmen, wie die Pflanzen dem Sonnenlichte zuströmen. Wo die gemeinschaftliche Wahrheit die verschiedenen Iche verbindet, da geben wir der höheren Gruppenseele Gelegenheit zum Herabstieg. Indem wir unsere Herzen gemeinsam einer höheren Weisheit zuwenden, betten wir die Gruppenseele ein. Wir bilden gewissermaßen das Bett, die Umgebung, in der sich die Gruppenseele verkörpern kann. Die Menschen werden das Erdenleben bereichern, indem sie etwas entwickeln, was aus höheren Welten geistige Wesenheiten herniedersteigen läßt. Das ist das Ziel der geisteswissenschaftlichen Bewegung.
[ 32 ] Das ist in großartiger, gewaltiger Form einmal vor die Menschheit hingestellt worden, um zu zeigen, daß der Mensch ohne dieses geistlebendige Ideal in ein anderes Verhältnis übergehen würde: es ist ein Wahrzeichen, das den Menschen mit überwältigender Kraft zeigen kann, wie die Menschheit den Weg finden kann, um im seelischen Zusammenschluß dem gemeinsamen Geist eine Verkörperungsstätte zu bieten. Dieses Wahrzeichen ist uns hingestellt in der Pfingstgemeinde, als gemeinsame Empfindung inbrünstiger Liebe und Hingabe eine Anzahl Menschen durchglühten, die sich zu gemeinsamer Tat versammelt hatten. Da ist eine Anzahl von Menschen, deren Seelen noch nachbeben von dem erschütternden Ereignis, so daß in allen das Gleiche lebte. In dem Zusammenströmen dieses einen, gleichen Gefühles lieferten sie das, worin sich ein Höheres, eine gemeinsame Seele verkörpern konnte. Das wird ausgedrückt mit jenen Worten, die besagen, daß der Heilige Geist, die Gruppenseele, sich herniederließ und sich zerteilte wie feurige Zungen. Das ist das große Symbolum für die Menschheit der Zukunft.
[ 32 ] Das ist in großartiger, gewaltiger Form einmal vor die Menschheit hingestellt worden, um zu zeigen, daß der Mensch ohne dieses geistlebendige Ideal in ein anderes Verhältnis übergehen würde: es ist ein Wahrzeichen, das den Menschen mit überwältigender Kraft zeigen kann, wie die Menschheit den Weg finden kann, um im seelischen Zusammenschluß dem gemeinsamen Geist eine Verkörperungsstätte zu bieten. Dieses Wahrzeichen ist uns hingestellt in der Pfingstgemeinde, als gemeinsame Empfindung inbrünstiger Liebe und Hingabe eine Anzahl Menschen durchglühten, die sich zu gemeinsamer Tat versammelt hatten. Da ist eine Anzahl von Menschen, deren Seelen noch nachbeben von dem erschütternden Ereignis, so daß in allen das Gleiche lebte. In dem Zusammenströmen dieses einen, gleichen Gefühles lieferten sie das, worin sich ein Höheres, eine gemeinsame Seele verkörpern konnte. Das wird ausgedrückt mit jenen Worten, die besagen, daß der Heilige Geist, die Gruppenseele, sich herniederließ und sich zerteilte wie feurige Zungen. Das ist das große Symbolum für die Menschheit der Zukunft.
[ 33 ] Hätte der Mensch diesen Anschluß nicht gefunden, so würde der Mensch in ein Elementarwesen übergehen. Nun soll die Menschheit eine Stätte suchen für die sich herabneigenden Wesen aus höheren Welten. In dem Osterereignisse wurde dem Menschen die Kraft gegeben, solche mächtige Vorstellungen in sich aufzunehmen und einem Geiste zuzustreben. Das Pfingstfest ist die Frucht der Entfaltung dieser Kraft.
[ 33 ] Hätte der Mensch diesen Anschluß nicht gefunden, so würde der Mensch in ein Elementarwesen übergehen. Nun soll die Menschheit eine Stätte suchen für die sich herabneigenden Wesen aus höheren Welten. In dem Osterereignisse wurde dem Menschen die Kraft gegeben, solche mächtige Vorstellungen in sich aufzunehmen und einem Geiste zuzustreben. Das Pfingstfest ist die Frucht der Entfaltung dieser Kraft.
[ 34 ] Immerdar soll durch das Zusammenströmen der Seelen zu der gemeinsamen Weisheit sich das vollziehen, was eine lebendige Beziehung herstellt zu den Kräften und Wesenheiten höherer Welten und zu etwas, was jetzt noch so wenig Bedeutung hat für die Menschheit wie das Pfingstfest. Durch die Geisteswissenschaft wird es dem Menschen wieder etwas werden. Wenn die Menschen wissen werden, was die Herabkunft des Heiligen Geistes in der Zukunft für die Menschen bedeuten wird, dann wird das Pfingstfest wieder lebendig werden. Es wird dann nicht nur eine Erinnerung sein an jenes Ereignis in Jerusalem, sondern es wird eintreten für die Menschen jenes immer dauernde Pfingstfest des seelischen Zusammenstrebens. Es wird ein Symbolum werden für die dereinstige große Pfingstgemeinde, wenn die Menschheit sich in einer gemeinsamen Wahrheit zusammenfinden wird, um höheren Wesenheiten die Möglichkeit zur Verkörperung zu geben. Von den Menschen selbst wird es abhängen, wie wertvoll dadurch die Erde für die Zukunft werden wird und wie wirkungsvoll solche Ideale für die Menschheit sein können. Wenn die Menschheit in dieser rechten Weise zu der Weisheit hinstrebt, dann werden höhere Geister sich mit den Menschen verbinden.
[ 34 ] Immerdar soll durch das Zusammenströmen der Seelen zu der gemeinsamen Weisheit sich das vollziehen, was eine lebendige Beziehung herstellt zu den Kräften und Wesenheiten höherer Welten und zu etwas, was jetzt noch so wenig Bedeutung hat für die Menschheit wie das Pfingstfest. Durch die Geisteswissenschaft wird es dem Menschen wieder etwas werden. Wenn die Menschen wissen werden, was die Herabkunft des Heiligen Geistes in der Zukunft für die Menschen bedeuten wird, dann wird das Pfingstfest wieder lebendig werden. Es wird dann nicht nur eine Erinnerung sein an jenes Ereignis in Jerusalem, sondern es wird eintreten für die Menschen jenes immer dauernde Pfingstfest des seelischen Zusammenstrebens. Es wird ein Symbolum werden für die dereinstige große Pfingstgemeinde, wenn die Menschheit sich in einer gemeinsamen Wahrheit zusammenfinden wird, um höheren Wesenheiten die Möglichkeit zur Verkörperung zu geben. Von den Menschen selbst wird es abhängen, wie wertvoll dadurch die Erde für die Zukunft werden wird und wie wirkungsvoll solche Ideale für die Menschheit sein können. Wenn die Menschheit in dieser rechten Weise zu der Weisheit hinstrebt, dann werden höhere Geister sich mit den Menschen verbinden.
