Nature and Spirit Beings
Their Influence on Our Visible World
GA 98
29 April 1908, Munich
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Natur- und Geistwesen, 2nd ed.
16. Die Zusammenhänge der Welten und Wesen
16. Die Zusammenhänge der Welten und Wesen
[ 1 ] Wir wollen heute über einiges sprechen, was vielleicht aus dem gewöhnlichen Gange der Betrachtungen herausfällt, was aber von anderer Seite manches beleuchten wird aus verflossenen Vortragsstunden. Die heutige Summe von Mitteilungen soll dazu dienen, mancherlei von dem Gehörten und noch zu Hörenden in ein deutlicheres Licht zu rücken. Das, was heute besprochen werden soll, ist die Stufenfolge der Wesenheiten, die vom Menschen aufwärts in der Welt vorhanden sind. Wir haben schon gelegentlich von solchen Wesenheiten gesprochen im Zusammenhang mit der Entwikkelung der Erde. Heute sollen sie in einem gewissen anderen Zusammenhange betrachtet werden, nämlich vom Gesichtspunkte der Eigenschaften, Aufgaben und Arbeiten dieser Wesenheiten.
[ 1 ] Wir wollen heute über einiges sprechen, was vielleicht aus dem gewöhnlichen Gange der Betrachtungen herausfällt, was aber von anderer Seite manches beleuchten wird aus verflossenen Vortragsstunden. Die heutige Summe von Mitteilungen soll dazu dienen, mancherlei von dem Gehörten und noch zu Hörenden in ein deutlicheres Licht zu rücken. Das, was heute besprochen werden soll, ist die Stufenfolge der Wesenheiten, die vom Menschen aufwärts in der Welt vorhanden sind. Wir haben schon gelegentlich von solchen Wesenheiten gesprochen im Zusammenhang mit der Entwikkelung der Erde. Heute sollen sie in einem gewissen anderen Zusammenhange betrachtet werden, nämlich vom Gesichtspunkte der Eigenschaften, Aufgaben und Arbeiten dieser Wesenheiten.
[ 2 ] Es ist heute eine gewisse Bequemlichkeit in der Weltanschauung vorhanden, die darin besteht, daß gar mancher zwischen sich und der Gottheit keine anderen Wesenheiten setzen will. Es ist so unendlich bequem, sich ein Mineralreich, ein Pflanzenreich, ein Tierreich und das Reich der Menschen zu denken, und dann ohne weiteres hinaufzusteigen zu dem alles durchdringenden Gott, von dem man glaubt, auf diese oder jene Weise ein mehr oder weniger richtiges Bewußtsein oder Gefühl haben zu können. So bequem hat es die wirkliche Geisteswissenschaft nicht; sie muß zwischen dem Menschen und dem, was wir als die Gottheit der Welt ahnen können, Wesen von den verschiedensten Vollkommenheitsgraden einschalten. Diese Stufenfolge ist schon wiederholt angedeutet worden. In der christlichen Esoterik tragen sie die Namen: Engel, Erzengel, Urkräfte, Gewalten, Mächte, Herrschaften, Throne, Cherubim, Seraphim. Es sind dies neun verschiedene Arten von Wesenheiten, an die sich zuunterst der Mensch anschließt. Erst wenn wir sozusagen jenseits des Reiches der Seraphim hinaufschauen, erahnen wir dasjenige, was wir als die Gottheit ansprechen.
[ 2 ] Es ist heute eine gewisse Bequemlichkeit in der Weltanschauung vorhanden, die darin besteht, daß gar mancher zwischen sich und der Gottheit keine anderen Wesenheiten setzen will. Es ist so unendlich bequem, sich ein Mineralreich, ein Pflanzenreich, ein Tierreich und das Reich der Menschen zu denken, und dann ohne weiteres hinaufzusteigen zu dem alles durchdringenden Gott, von dem man glaubt, auf diese oder jene Weise ein mehr oder weniger richtiges Bewußtsein oder Gefühl haben zu können. So bequem hat es die wirkliche Geisteswissenschaft nicht; sie muß zwischen dem Menschen und dem, was wir als die Gottheit der Welt ahnen können, Wesen von den verschiedensten Vollkommenheitsgraden einschalten. Diese Stufenfolge ist schon wiederholt angedeutet worden. In der christlichen Esoterik tragen sie die Namen: Engel, Erzengel, Urkräfte, Gewalten, Mächte, Herrschaften, Throne, Cherubim, Seraphim. Es sind dies neun verschiedene Arten von Wesenheiten, an die sich zuunterst der Mensch anschließt. Erst wenn wir sozusagen jenseits des Reiches der Seraphim hinaufschauen, erahnen wir dasjenige, was wir als die Gottheit ansprechen.
[ 3 ] Glauben Sie nicht, daß es wesen- und bedeutungslos ist, wenn gesagt wird, es sei eine Bequemlichkeit der Weltanschauung, einfach vom Menschen zur Gottheit aufzusteigen und nicht diese Wesenheiten einzuschalten. Wenn die Menschen nicht vergessen hätten, sie zu studieren und anzuerkennen, dann würde nicht jene Verirrung des Materialismus eingetreten sein. Denn man kann gewissermaßen eine Art religiöser Empfindung, eine Art dunklen, religiösen Gefühles damit vereinigen, wenn man unmittelbar vom Menschen zur Gottheit aufsteigt; aber niemals ist so ein wirkliches Verständnis der Welt möglich, nimmermehr kann man damit ein wirkliches Bild der Weltentwickelung vereinigen. Darum ist jetzt der Menschheit das Weltverständnis verloren gegangen; und dasjenige in der Religion, was nur auf Empfindung, auf dumpfen Gefühlen beruht, wird sich immer wieder hinwegleugnen lassen gegenüber den materialistischen Vorstellungen. Durch die theosophische Weltanschauung wird wieder ein Weltverständnis eröffnet dadurch, daß die Menschen wieder etwas von diesen Wesenheiten erfahren. Und so wird ein Anhaltspunkt geschaffen, um dem Leugnen einer höheren Welt zu begegnen. Die Menschen, die sich heute sträuben, diese Welt anzuerkennen, bereiten immer mehr den Boden vor des plattesten, verheerendsten Materialismus. Die Materialisten sind selbst eigentlich dabei die Opfer; die eigentlichen Verursacher sind diejenigen, die aus Bequemlichkeit nichts wissen wollen von dem, was zwischen Mensch und Gottheit besteht.
[ 3 ] Glauben Sie nicht, daß es wesen- und bedeutungslos ist, wenn gesagt wird, es sei eine Bequemlichkeit der Weltanschauung, einfach vom Menschen zur Gottheit aufzusteigen und nicht diese Wesenheiten einzuschalten. Wenn die Menschen nicht vergessen hätten, sie zu studieren und anzuerkennen, dann würde nicht jene Verirrung des Materialismus eingetreten sein. Denn man kann gewissermaßen eine Art religiöser Empfindung, eine Art dunklen, religiösen Gefühles damit vereinigen, wenn man unmittelbar vom Menschen zur Gottheit aufsteigt; aber niemals ist so ein wirkliches Verständnis der Welt möglich, nimmermehr kann man damit ein wirkliches Bild der Weltentwickelung vereinigen. Darum ist jetzt der Menschheit das Weltverständnis verloren gegangen; und dasjenige in der Religion, was nur auf Empfindung, auf dumpfen Gefühlen beruht, wird sich immer wieder hinwegleugnen lassen gegenüber den materialistischen Vorstellungen. Durch die theosophische Weltanschauung wird wieder ein Weltverständnis eröffnet dadurch, daß die Menschen wieder etwas von diesen Wesenheiten erfahren. Und so wird ein Anhaltspunkt geschaffen, um dem Leugnen einer höheren Welt zu begegnen. Die Menschen, die sich heute sträuben, diese Welt anzuerkennen, bereiten immer mehr den Boden vor des plattesten, verheerendsten Materialismus. Die Materialisten sind selbst eigentlich dabei die Opfer; die eigentlichen Verursacher sind diejenigen, die aus Bequemlichkeit nichts wissen wollen von dem, was zwischen Mensch und Gottheit besteht.
[ 4 ] Wir werden also, nachdem wir bis jetzt von dem Grund gesprochen haben, weshalb heute von ihnen geredet werden muß, nun in freier, aphoristischer Weise auf die Eigenschaften dieser höheren Wesenheiten eingehen. Wir betrachten nun zuerst die dem Menschen am nächsten stehenden Engel, die Boten der Gottheit, die Angeloi. Sie unterscheiden sich vom Menschen vor allem durch die Art des Wahrnehmungs- und Erkenntnisvermögens. Der Mensch nimmt wahr und begeht seine Taten innerhalb einer Welt, die aus den vier Reichen der Natur besteht. Seine Taten spielen sich ab zwischen Mineralien, Pflanzen, Tieren und Menschen. Das ist die Art seines Wahrnehmens, seiner Willenstaten.
[ 4 ] Wir werden also, nachdem wir bis jetzt von dem Grund gesprochen haben, weshalb heute von ihnen geredet werden muß, nun in freier, aphoristischer Weise auf die Eigenschaften dieser höheren Wesenheiten eingehen. Wir betrachten nun zuerst die dem Menschen am nächsten stehenden Engel, die Boten der Gottheit, die Angeloi. Sie unterscheiden sich vom Menschen vor allem durch die Art des Wahrnehmungs- und Erkenntnisvermögens. Der Mensch nimmt wahr und begeht seine Taten innerhalb einer Welt, die aus den vier Reichen der Natur besteht. Seine Taten spielen sich ab zwischen Mineralien, Pflanzen, Tieren und Menschen. Das ist die Art seines Wahrnehmens, seiner Willenstaten.
[ 5 ] Die Engel, die eine Stufe höherstehen als die Menschen, unterscheiden sich von ihnen dadurch, daß für ihre Wahrnehmung das Mineralreich nicht vorhanden ist. Ihr Wahrnehmungsvermögen beginnt beim Pflanzenreich und umfaßt dann weiter das Tier-, Menschen- und Engelreich, ihr eigenes Reich. Innerhalb dieser vier Reiche spielt sich das Leben der Engel ab. Das, was der Mensch als Mineral wahrnimmt, als eine Raumausfüllung, ist für diese Wesenheiten ein leerer Raum, ein ausgesparter Raum. Wenn Sie sich erinnern, was in meiner «Theosophie» dargestellt worden ist, wie der Mensch im Devachan die mineralische Welt wahrnimmt, nämlich auch wie ausgespart, dann haben Sie auch ungefähr die Auffassungsweise dieser Wesenheiten, die fortwährend in einer solchen Welt leben. Das Mineralische bietet für sie kein Hindernis; sie können hindurchgehen, es interessiert sie nicht; es ist ihnen ein zu untergeordnetes Reich. Ihre Wahrnehmung beginnt erst mit der Pflanzenwelt und erstreckt sich bis zu ihrem eigenen Reich. Als Engelwesen sagen sie zu sich «Ich.» - Dadurch, daß diese Wesenheiten so beschaffen sind, werden sie in ihrer Wirksamkeit etwas verständlich machen, was wir schon kennen. Wenn der Mensch durch die Pforte des Todes geschritten ist, so hat er zunächst das eigentümliche Erlebnis des Erinnerungsbildes.
[ 5 ] Die Engel, die eine Stufe höherstehen als die Menschen, unterscheiden sich von ihnen dadurch, daß für ihre Wahrnehmung das Mineralreich nicht vorhanden ist. Ihr Wahrnehmungsvermögen beginnt beim Pflanzenreich und umfaßt dann weiter das Tier-, Menschen- und Engelreich, ihr eigenes Reich. Innerhalb dieser vier Reiche spielt sich das Leben der Engel ab. Das, was der Mensch als Mineral wahrnimmt, als eine Raumausfüllung, ist für diese Wesenheiten ein leerer Raum, ein ausgesparter Raum. Wenn Sie sich erinnern, was in meiner «Theosophie» dargestellt worden ist, wie der Mensch im Devachan die mineralische Welt wahrnimmt, nämlich auch wie ausgespart, dann haben Sie auch ungefähr die Auffassungsweise dieser Wesenheiten, die fortwährend in einer solchen Welt leben. Das Mineralische bietet für sie kein Hindernis; sie können hindurchgehen, es interessiert sie nicht; es ist ihnen ein zu untergeordnetes Reich. Ihre Wahrnehmung beginnt erst mit der Pflanzenwelt und erstreckt sich bis zu ihrem eigenen Reich. Als Engelwesen sagen sie zu sich «Ich.» - Dadurch, daß diese Wesenheiten so beschaffen sind, werden sie in ihrer Wirksamkeit etwas verständlich machen, was wir schon kennen. Wenn der Mensch durch die Pforte des Todes geschritten ist, so hat er zunächst das eigentümliche Erlebnis des Erinnerungsbildes.
[ 6 ] Das stellt sich so dar: Wenn der Mensch stirbt, so hat er zunächst das Gefühl, als würde er immer mehr wachsen und wachsen, und dieses Größerwerden ist begleitet von dem Auftauchen dieses Erinnerungsbildes. Wenn dann das Bild aufhört, dann bleibt eine Art Extrakt wie die Frucht des letzten Lebens zurück. Diese bildet eine Art von Keimkraft für den Aufbau des Menschen in seiner nächsten Inkarnation. Es ist eine Art ätherischer, in sich gegliederter Essenz, die ihm bleibt als das Wesentliche der Erlebnisse im Ätherleibe und die mit ihm durch die Ewigkeiten geht. Wenn wir uns weiter erinnern, daß der Mensch nach dem Durchgang durch das Kamaloka diese Essenz mit nach dem Devachan nimmt, und daß er dort nicht untätig ist, sondern seine wesentlichen Aufgaben hat, dann werden uns die Tätigkeiten dieser Wesenheiten, die eine Stufe höherstehen, gar wohl begreiflich sein. Der Mensch wird dann erst wieder inkarniert, wenn er etwas Neues erleben kann, wenn er eine neue Frucht in sich aufnehmen kann. Die Erde geht durch viele Verwandlungen hindurch. Und es ist deshalb unrichtig, wenn manche glauben, es sei unnötig, immer wieder zu kommen. Immer kann der Mensch Neues erleben, das er wieder mitnimmt in die Ewigkeit.
[ 6 ] Das stellt sich so dar: Wenn der Mensch stirbt, so hat er zunächst das Gefühl, als würde er immer mehr wachsen und wachsen, und dieses Größerwerden ist begleitet von dem Auftauchen dieses Erinnerungsbildes. Wenn dann das Bild aufhört, dann bleibt eine Art Extrakt wie die Frucht des letzten Lebens zurück. Diese bildet eine Art von Keimkraft für den Aufbau des Menschen in seiner nächsten Inkarnation. Es ist eine Art ätherischer, in sich gegliederter Essenz, die ihm bleibt als das Wesentliche der Erlebnisse im Ätherleibe und die mit ihm durch die Ewigkeiten geht. Wenn wir uns weiter erinnern, daß der Mensch nach dem Durchgang durch das Kamaloka diese Essenz mit nach dem Devachan nimmt, und daß er dort nicht untätig ist, sondern seine wesentlichen Aufgaben hat, dann werden uns die Tätigkeiten dieser Wesenheiten, die eine Stufe höherstehen, gar wohl begreiflich sein. Der Mensch wird dann erst wieder inkarniert, wenn er etwas Neues erleben kann, wenn er eine neue Frucht in sich aufnehmen kann. Die Erde geht durch viele Verwandlungen hindurch. Und es ist deshalb unrichtig, wenn manche glauben, es sei unnötig, immer wieder zu kommen. Immer kann der Mensch Neues erleben, das er wieder mitnimmt in die Ewigkeit.
[ 7 ] Was bewirkt nun die Veränderung der Erdoberfläche? Wer ist es, der an der Umgestaltung der Erde arbeitet? Wie kommt es, daß in einer bestimmten Gegend ein ganz anderes Bild der Pflanzenwelt, ganz andere Lebensbedingungen entstehen? — Gerade wie der Mensch auf dem physischen Plane mit physischen Kräften das Antlitz der Erde fortwährend verändert — versuchen Sie zum Beispiel einmal sich vorzustellen, wie es vor dreitausend Jahren aussah an der Stelle, wo heute München steht -, so werden Sie sich vorstellen können, daß andere Veränderungen vom Devachan ausgehen müssen, denn die Menschen verändern nur das Mineralreich. Und da sind es wieder die Menschen selber, die vom Geistigen aus fortwährend die Erde umgestalten. Aber allein könnten sie es nicht. Sie würden nicht wissen, wie das Antlitz der Erde ausschauen müßte, welchen Zustand sie haben soll. Sie können es nur bewirken unter Leitung höherer Wesenheiten. Diejenigen höheren Wesenheiten, welche sie leiten und führen, sind die Wesen, die wir als Engel bezeichnen. Sie haben es zu tun mit dem im Menschen, was in anderer Gestalt vorhanden ist während des Aufenthaltes im Devachan. Sie lenken und führen das ewige Ich des Menschen. Und weil sie in ihrer Art hinunterreichen bis in die Pflanzenwelt, können sie diese Umgestaltung der Erde bewirken.
[ 7 ] Was bewirkt nun die Veränderung der Erdoberfläche? Wer ist es, der an der Umgestaltung der Erde arbeitet? Wie kommt es, daß in einer bestimmten Gegend ein ganz anderes Bild der Pflanzenwelt, ganz andere Lebensbedingungen entstehen? — Gerade wie der Mensch auf dem physischen Plane mit physischen Kräften das Antlitz der Erde fortwährend verändert — versuchen Sie zum Beispiel einmal sich vorzustellen, wie es vor dreitausend Jahren aussah an der Stelle, wo heute München steht -, so werden Sie sich vorstellen können, daß andere Veränderungen vom Devachan ausgehen müssen, denn die Menschen verändern nur das Mineralreich. Und da sind es wieder die Menschen selber, die vom Geistigen aus fortwährend die Erde umgestalten. Aber allein könnten sie es nicht. Sie würden nicht wissen, wie das Antlitz der Erde ausschauen müßte, welchen Zustand sie haben soll. Sie können es nur bewirken unter Leitung höherer Wesenheiten. Diejenigen höheren Wesenheiten, welche sie leiten und führen, sind die Wesen, die wir als Engel bezeichnen. Sie haben es zu tun mit dem im Menschen, was in anderer Gestalt vorhanden ist während des Aufenthaltes im Devachan. Sie lenken und führen das ewige Ich des Menschen. Und weil sie in ihrer Art hinunterreichen bis in die Pflanzenwelt, können sie diese Umgestaltung der Erde bewirken.
[ 8 ] Jetzt wird es uns leicht einzusehen, daß diese Wesenheiten immer leitende, führende Wesenheiten für das menschliche Ich sind. Sie unterbrechen auch ihre Führung nicht, wenn das Ich von neuem inkarniert wird. Das Ich wird reguliert und geleitet von solchen Wesenheiten. Daher ist der naive Glaube nicht ohne Grund, daß es eine das höhere Ich behütende Wesenheit gäbe. Wir wissen aber, daß diese Wesenheiten, die wir als Engel bezeichnen, auf dem Monde selbst noch Menschen waren. Aus Menschen haben sie sich hinaufentwickelt. Das können Sie daraus leicht begreifen, daß der Mensch auf dem Wege ist, selbst ein solches Wesen zu werden; und auf dem Jupiter wird er es sein. So ist dasjenige im Menschen, was heute sich zu einem höheren Dasein hinaufarbeitet, auf dem Wege, ein solches Wesen zu werden. Er ist dann gleichartiger Natur mit solchen Engelwesen. Da sehen wir tief hinein in die geistige Weltentwickelung. Was wir aber als solche Namen vor uns haben, müssen wir nicht als etwas Bleibendes betrachten, sondern es sind nur Rangstufen.
[ 8 ] Jetzt wird es uns leicht einzusehen, daß diese Wesenheiten immer leitende, führende Wesenheiten für das menschliche Ich sind. Sie unterbrechen auch ihre Führung nicht, wenn das Ich von neuem inkarniert wird. Das Ich wird reguliert und geleitet von solchen Wesenheiten. Daher ist der naive Glaube nicht ohne Grund, daß es eine das höhere Ich behütende Wesenheit gäbe. Wir wissen aber, daß diese Wesenheiten, die wir als Engel bezeichnen, auf dem Monde selbst noch Menschen waren. Aus Menschen haben sie sich hinaufentwickelt. Das können Sie daraus leicht begreifen, daß der Mensch auf dem Wege ist, selbst ein solches Wesen zu werden; und auf dem Jupiter wird er es sein. So ist dasjenige im Menschen, was heute sich zu einem höheren Dasein hinaufarbeitet, auf dem Wege, ein solches Wesen zu werden. Er ist dann gleichartiger Natur mit solchen Engelwesen. Da sehen wir tief hinein in die geistige Weltentwickelung. Was wir aber als solche Namen vor uns haben, müssen wir nicht als etwas Bleibendes betrachten, sondern es sind nur Rangstufen.
[ 9 ] Wenn wir nun in der Betrachtung hinaufsteigen zu den Erzengeln, dann kommen wir zu Wesenheiten, welche wieder ein anderes Wahrnehmungsvermögen haben und eine andere Art von Taten. Für sie ist auch die Pflanzenwelt nicht mehr von Interesse, nicht mehr wahrnehmbar. Ihre Wahrnehmung beginnt erst mit der Tierheit. Sie ist ihr unterstes Reich; dann kommen die Menschen, Engel und Erzengel. Das sind die vier Reiche dieser Wesenheiten. So dürfen wir sagen, daß wir zu solchen erhabenen Wesenheiten hinaufschauen, die mit ihren Taten nur noch bis in die Tierheit hinunterreichen. Sie leben in dem Tierreich, Menschenreich und so weiter. Bis in das Pflanzenreich reichen ihre Taten nicht hinunter. Diese Dinge wußte ein früheres Bewußtsein der Menschen. Und wir können hier einen tiefen Blick tun in das Gemütsleben früherer Völker und Zeiten. Ebenso wie unsere Vorfahren in den Pflanzen noch die Taten der Engel empfunden haben, so empfanden sie in den Tieren die Taten der Erzengel. Deswegen widmeten die alten Völker bestimmten Tieren eine gewisse Verehrung, zum Beispiel die Ägypter. Hier drückt sich das Wissen der Menschen aus. Wer die merkwürdigen Gestalten der ägyptischen Tierverehrung so betrachtet, der wird mit Ehrfurcht stehen vor der tiefen Weisheit dieser Menschen. Nicht umsonst brachten sie diese Tiere in Zusammenhang mit höheren Wesenheiten und mit dem Menschen. Erinnern wir uns daran, wie das Leben der Menschen immer zusammengehangen hat mit dem Leben der Tiere, wie der Fortschritt auf Erden mit den Tieren zusammenhängt — gewisse Erwerbszweige sind von den Tieren abhängig -, dann werden wir begreifen, was für eine tiefe Grundlage diese Tierverehrung hatte.
[ 9 ] Wenn wir nun in der Betrachtung hinaufsteigen zu den Erzengeln, dann kommen wir zu Wesenheiten, welche wieder ein anderes Wahrnehmungsvermögen haben und eine andere Art von Taten. Für sie ist auch die Pflanzenwelt nicht mehr von Interesse, nicht mehr wahrnehmbar. Ihre Wahrnehmung beginnt erst mit der Tierheit. Sie ist ihr unterstes Reich; dann kommen die Menschen, Engel und Erzengel. Das sind die vier Reiche dieser Wesenheiten. So dürfen wir sagen, daß wir zu solchen erhabenen Wesenheiten hinaufschauen, die mit ihren Taten nur noch bis in die Tierheit hinunterreichen. Sie leben in dem Tierreich, Menschenreich und so weiter. Bis in das Pflanzenreich reichen ihre Taten nicht hinunter. Diese Dinge wußte ein früheres Bewußtsein der Menschen. Und wir können hier einen tiefen Blick tun in das Gemütsleben früherer Völker und Zeiten. Ebenso wie unsere Vorfahren in den Pflanzen noch die Taten der Engel empfunden haben, so empfanden sie in den Tieren die Taten der Erzengel. Deswegen widmeten die alten Völker bestimmten Tieren eine gewisse Verehrung, zum Beispiel die Ägypter. Hier drückt sich das Wissen der Menschen aus. Wer die merkwürdigen Gestalten der ägyptischen Tierverehrung so betrachtet, der wird mit Ehrfurcht stehen vor der tiefen Weisheit dieser Menschen. Nicht umsonst brachten sie diese Tiere in Zusammenhang mit höheren Wesenheiten und mit dem Menschen. Erinnern wir uns daran, wie das Leben der Menschen immer zusammengehangen hat mit dem Leben der Tiere, wie der Fortschritt auf Erden mit den Tieren zusammenhängt — gewisse Erwerbszweige sind von den Tieren abhängig -, dann werden wir begreifen, was für eine tiefe Grundlage diese Tierverehrung hatte.
[ 10 ] Was ist nun die Aufgabe der Erzengel? — Manche Leute reden ja heute noch davon, daß es einen Volksgeist gäbe; aber das ist für die meisten ein bloßes Wort, ein Abstraktes geworden. Daß aber tatsächlich das Volk von einem realen Volksgeist geleitet wird, davon wissen die Menschen heute nicht mehr viel. Dieser Volksgeist, für den das ganze Volk so ist, wie für den Menschengeist ein Menschenleib, das ist ein Erzengel. Sie sind die Stammesgeister. Während die Engel einzelne Menschen lenken und leiten durch die Inkarnationen hindurch, lenken die Erzengel das Leben ganzer Gruppen, ganzer Völker. Jetzt werden wir begreifen: weil das Leben ganzer Völkergruppen tief zusammenhängt mit dem Leben gewisser Tiergruppen, haben die Ägypter empfunden, daß die Gottheit ihnen gewisse Tiere zugesellt hat. Darin haben sie Taten des Volksgeistes mit Recht gesehen. Sie beteten die Kraft des Volksgeistes an, der ihnen das Tier zugesellt hat.
[ 10 ] Was ist nun die Aufgabe der Erzengel? — Manche Leute reden ja heute noch davon, daß es einen Volksgeist gäbe; aber das ist für die meisten ein bloßes Wort, ein Abstraktes geworden. Daß aber tatsächlich das Volk von einem realen Volksgeist geleitet wird, davon wissen die Menschen heute nicht mehr viel. Dieser Volksgeist, für den das ganze Volk so ist, wie für den Menschengeist ein Menschenleib, das ist ein Erzengel. Sie sind die Stammesgeister. Während die Engel einzelne Menschen lenken und leiten durch die Inkarnationen hindurch, lenken die Erzengel das Leben ganzer Gruppen, ganzer Völker. Jetzt werden wir begreifen: weil das Leben ganzer Völkergruppen tief zusammenhängt mit dem Leben gewisser Tiergruppen, haben die Ägypter empfunden, daß die Gottheit ihnen gewisse Tiere zugesellt hat. Darin haben sie Taten des Volksgeistes mit Recht gesehen. Sie beteten die Kraft des Volksgeistes an, der ihnen das Tier zugesellt hat.
[ 11 ] Nun könnten Sie mich fragen, nicht wahr, es könnte gedacht werden ein Wesen, das die einzelnen Organe des Menschen wahrnimmt und ihn nicht als ein Ganzes begreifen kann; es kann sich nicht denken, daß diese Organe ein Ganzes bilden. So könnten Sie sagen: Gewiß, vielleicht nimmt der Mensch mit seiner heutigen Wahrnehmung nicht unmittelbar die Engel und Erzengel wahr, vielleicht nimmt er das wahr, was ihre Organe, ihre Ohren, ihre Augen sind. Oder wir können uns vorstellen, die Engel nehmen Pflanzen, Tiere, Menschen und Engel wahr; welches sind denn ihre Sinnesorgane? — Vielleicht könnte der Mensch die Sinnesorgane der Engel wahrnehmen? Wo sind diese? — Sie sind vorhanden und sind für den Menschen wahrnehmbar. Die Menschen wissen es nur nicht. Die Sinnesorgane der Engelwesen werden Ihnen begreiflich sein, wenn ich Ihnen sage, daß der Mensch an sich selber zwei Augen hat zum Sehen der mineralischen Welt, daß er sie aber an sich selber nicht unmittelbar wahrnimmt. Die Sinnesorgane sind da zum Wahrnehmen, nehmen sich aber selbst nicht wahr. So geht es den Engeln mit der mineralischen Welt. Ihre Sinnesorgane sind in der mineralischen, physischen Welt zu finden; aber sie nehmen diese Welt selber nicht wahr. Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Diese sind ein geheimnisvolles Werkzeug für die Wahrnehmung der Engelwesen. Die Organe liegen also innerhalb der mineralischen Welt. Wie der Mensch seinen Gefühlssinn, seinen Tastsinn hat, so haben auch diese Wesenheiten ihren Gefühlssinn, und der drückt sich aus im Karneol, ihr Gesichtssinn im Chrysolith. Sie nehmen eben in der mineralischen Welt nicht wahr, weil ihre Sinnesorgane darin sind. Selbst davon finden wir bei den alten Völkern ein dunkles Bewußtsein; sie schreiben den Edelsteinen eine bestimmte Wirkung zu. Diese Wirkung kommt daher, weil die Engel in ihnen anwesend sind.
[ 11 ] Nun könnten Sie mich fragen, nicht wahr, es könnte gedacht werden ein Wesen, das die einzelnen Organe des Menschen wahrnimmt und ihn nicht als ein Ganzes begreifen kann; es kann sich nicht denken, daß diese Organe ein Ganzes bilden. So könnten Sie sagen: Gewiß, vielleicht nimmt der Mensch mit seiner heutigen Wahrnehmung nicht unmittelbar die Engel und Erzengel wahr, vielleicht nimmt er das wahr, was ihre Organe, ihre Ohren, ihre Augen sind. Oder wir können uns vorstellen, die Engel nehmen Pflanzen, Tiere, Menschen und Engel wahr; welches sind denn ihre Sinnesorgane? — Vielleicht könnte der Mensch die Sinnesorgane der Engel wahrnehmen? Wo sind diese? — Sie sind vorhanden und sind für den Menschen wahrnehmbar. Die Menschen wissen es nur nicht. Die Sinnesorgane der Engelwesen werden Ihnen begreiflich sein, wenn ich Ihnen sage, daß der Mensch an sich selber zwei Augen hat zum Sehen der mineralischen Welt, daß er sie aber an sich selber nicht unmittelbar wahrnimmt. Die Sinnesorgane sind da zum Wahrnehmen, nehmen sich aber selbst nicht wahr. So geht es den Engeln mit der mineralischen Welt. Ihre Sinnesorgane sind in der mineralischen, physischen Welt zu finden; aber sie nehmen diese Welt selber nicht wahr. Die Sinnesorgane der Engel sind unsere Edelsteine. Diese sind ein geheimnisvolles Werkzeug für die Wahrnehmung der Engelwesen. Die Organe liegen also innerhalb der mineralischen Welt. Wie der Mensch seinen Gefühlssinn, seinen Tastsinn hat, so haben auch diese Wesenheiten ihren Gefühlssinn, und der drückt sich aus im Karneol, ihr Gesichtssinn im Chrysolith. Sie nehmen eben in der mineralischen Welt nicht wahr, weil ihre Sinnesorgane darin sind. Selbst davon finden wir bei den alten Völkern ein dunkles Bewußtsein; sie schreiben den Edelsteinen eine bestimmte Wirkung zu. Diese Wirkung kommt daher, weil die Engel in ihnen anwesend sind.
[ 12 ] Das, was wir Volksgeist nennen, ist sehr real vorhanden in dem, was wir als Erzengel bezeichnen. Nun gehen wir zu den Urkräften, die wieder eine Stufe höher stehen. Was haben sie in der Entwickelung der Menschheit zu tun? Wenn wir ihr Wahrnehmungsvermögen ins Auge fassen, müssen wir sagen, daß das Mineral-, Pflanzenund Tierreich für sie nicht da sind. Das Menschenreich ist das, was sie als unterstes Reich wahrnehmen. Dann erstreckt sich auch ihre Wahrnehmung über vier Reiche, das Menschenreich, das Engelreich, das Reich der Erzengel und ihr eigenes Reich. Sie reichen also noch bis zum Menschen herunter.
[ 12 ] Das, was wir Volksgeist nennen, ist sehr real vorhanden in dem, was wir als Erzengel bezeichnen. Nun gehen wir zu den Urkräften, die wieder eine Stufe höher stehen. Was haben sie in der Entwickelung der Menschheit zu tun? Wenn wir ihr Wahrnehmungsvermögen ins Auge fassen, müssen wir sagen, daß das Mineral-, Pflanzenund Tierreich für sie nicht da sind. Das Menschenreich ist das, was sie als unterstes Reich wahrnehmen. Dann erstreckt sich auch ihre Wahrnehmung über vier Reiche, das Menschenreich, das Engelreich, das Reich der Erzengel und ihr eigenes Reich. Sie reichen also noch bis zum Menschen herunter.
[ 13 ] Wir werden nun ihre Taten aufsuchen. Da haben wir wieder ein Wort, mit dem der Mensch auch nichts Reales verbindet: Geist einer Epoche, einer Zeit. Jede Epoche hat ihre bestimmte Charakteristik. Denken wir zum Beispiel an unsere nachatlantische Zeit. In fünf Epochen hat sich der Geist der Zeit verändert. Bei den Indern drückte er sich dadurch aus - nachdem unmittelbar untergesunken war ein dämmerhaftes Hellsehen und der Mensch heraustrat in die physische Welt —, daß der Zeitgeist die physische Welt nicht anerkennen, sie als Maja ansehen wollte. Von da sehen wir Stück für Stück die Welt erobert werden durch den Menschen.
[ 13 ] Wir werden nun ihre Taten aufsuchen. Da haben wir wieder ein Wort, mit dem der Mensch auch nichts Reales verbindet: Geist einer Epoche, einer Zeit. Jede Epoche hat ihre bestimmte Charakteristik. Denken wir zum Beispiel an unsere nachatlantische Zeit. In fünf Epochen hat sich der Geist der Zeit verändert. Bei den Indern drückte er sich dadurch aus - nachdem unmittelbar untergesunken war ein dämmerhaftes Hellsehen und der Mensch heraustrat in die physische Welt —, daß der Zeitgeist die physische Welt nicht anerkennen, sie als Maja ansehen wollte. Von da sehen wir Stück für Stück die Welt erobert werden durch den Menschen.
[ 14 ] Bei den Persern, in der zweiten Periode, wird der Mensch gewahr, daß die Erde ein Feld seiner Arbeit ist; er sieht, daß er der Welt der Materie seinen Geist aufdrücken muß. Er stellt sich der gütigen Geistigkeit Ormuzd als Diener gegenüber; den bösen Ahriman überwindet die Zeit.
[ 14 ] Bei den Persern, in der zweiten Periode, wird der Mensch gewahr, daß die Erde ein Feld seiner Arbeit ist; er sieht, daß er der Welt der Materie seinen Geist aufdrücken muß. Er stellt sich der gütigen Geistigkeit Ormuzd als Diener gegenüber; den bösen Ahriman überwindet die Zeit.
[ 15 ] Dann folgt die dritte Periode, die ägyptisch-chaldäisch-babylonische Zeit. Da arbeitet der Geist weiter. Die Wissenschaften treten auf. Der Mensch begreift die Welt nicht nur als Arbeitsfeld, sondern er sucht ihre Gesetze. Der Ägypter findet die Geometrie. Der Chaldäer sucht innerhalb des äußeren Weltraumes in den Bewegungen der Sterne eine Gesetzmäßigkeit. Die Welt wird in ihrer materiellen Substantialität von Gesetzen, das heißt, von Geist durchzogen gedacht.
[ 15 ] Dann folgt die dritte Periode, die ägyptisch-chaldäisch-babylonische Zeit. Da arbeitet der Geist weiter. Die Wissenschaften treten auf. Der Mensch begreift die Welt nicht nur als Arbeitsfeld, sondern er sucht ihre Gesetze. Der Ägypter findet die Geometrie. Der Chaldäer sucht innerhalb des äußeren Weltraumes in den Bewegungen der Sterne eine Gesetzmäßigkeit. Die Welt wird in ihrer materiellen Substantialität von Gesetzen, das heißt, von Geist durchzogen gedacht.
[ 16 ] In der vierten Periode, der griechischen Zeit, erobert der Mensch ein Stück mehr von dieser anderen Welt durch die Kunst. Die griechische Kunst ist aus dem Grunde etwas besonderes, weil hier der Mensch der Materie seine eigene «Ich-Form» aufprägt. Dann folgte wieder eine neue Epoche. Und so können wir Stufe für Stufe weitergehen; wir würden sehen, wie der Zeitgeist sich verändert. Gerade wie das Antlitz der Erde sich verändert durch die Engel und des Menschen Ich von ihnen geleitet wird, wie die Völker geleitet werden durch die Erzengel, so werden die aufeinanderfolgenden Epochen bestimmt durch die Urkräfte. Es ist außerordentlich wichtig, die Wesenheiten zu betrachten, die hinter den Vorgängen stehen.
[ 16 ] In der vierten Periode, der griechischen Zeit, erobert der Mensch ein Stück mehr von dieser anderen Welt durch die Kunst. Die griechische Kunst ist aus dem Grunde etwas besonderes, weil hier der Mensch der Materie seine eigene «Ich-Form» aufprägt. Dann folgte wieder eine neue Epoche. Und so können wir Stufe für Stufe weitergehen; wir würden sehen, wie der Zeitgeist sich verändert. Gerade wie das Antlitz der Erde sich verändert durch die Engel und des Menschen Ich von ihnen geleitet wird, wie die Völker geleitet werden durch die Erzengel, so werden die aufeinanderfolgenden Epochen bestimmt durch die Urkräfte. Es ist außerordentlich wichtig, die Wesenheiten zu betrachten, die hinter den Vorgängen stehen.
[ 17 ] Etwas anderes ist die einzelne menschliche Individualität, etwas anderes ihr Wirken unter dem Einflusse der Epochalgeister. Denken wir an Giordano Bruno. Er ist es nicht allein, der dasjenige getan hat, was durch ihn geschehen ist. Hätte er sich drei Jahrhunderte früher oder später inkarniert, so würde er ebenso eine begabte Individualität gewesen sein; aber er hätte, geleitet von dem Geiste seiner Zeit, etwas ganz anderes tun müssen. Die Zeitgeister, die der Ausdruck sind dieser Urkräfte, die herunterreichen bis zu dem Menschen, sie stellen die Menschen hin an die Plätze, wo sie hingehören. Dann verstehen Sie ihr Wirken, wenn Sie den einzelnen Menschen betrachten als Werkzeug dieser Urkräfte, als Material dieser Geister. Wo immer Menschen an einer großen oder kleinen Stelle auftauchen, müssen sie so beurteilt werden, denn für diese Urkräfte sind die Menschen das, was für uns die Mineralien sind. Es ist für jeden, der sich mit der Geisteswissenschaft beschäftigt, immer eine Frage, inwiefern ist diese oder jene Persönlichkeit das Material der Epochalgeister? — Da sieht man tief hinein in das Walten und Weben der Evolution, wenn man beobachtet, wie die Menschen an die entsprechenden Stellen der Welt gestellt werden.
[ 17 ] Etwas anderes ist die einzelne menschliche Individualität, etwas anderes ihr Wirken unter dem Einflusse der Epochalgeister. Denken wir an Giordano Bruno. Er ist es nicht allein, der dasjenige getan hat, was durch ihn geschehen ist. Hätte er sich drei Jahrhunderte früher oder später inkarniert, so würde er ebenso eine begabte Individualität gewesen sein; aber er hätte, geleitet von dem Geiste seiner Zeit, etwas ganz anderes tun müssen. Die Zeitgeister, die der Ausdruck sind dieser Urkräfte, die herunterreichen bis zu dem Menschen, sie stellen die Menschen hin an die Plätze, wo sie hingehören. Dann verstehen Sie ihr Wirken, wenn Sie den einzelnen Menschen betrachten als Werkzeug dieser Urkräfte, als Material dieser Geister. Wo immer Menschen an einer großen oder kleinen Stelle auftauchen, müssen sie so beurteilt werden, denn für diese Urkräfte sind die Menschen das, was für uns die Mineralien sind. Es ist für jeden, der sich mit der Geisteswissenschaft beschäftigt, immer eine Frage, inwiefern ist diese oder jene Persönlichkeit das Material der Epochalgeister? — Da sieht man tief hinein in das Walten und Weben der Evolution, wenn man beobachtet, wie die Menschen an die entsprechenden Stellen der Welt gestellt werden.
[ 18 ] Steigen wir nun noch zu den Gewalten auf, für welche der Mensch als solcher überhaupt nicht mehr da ist. Wir werden uns dann in noch anderer Weise eine Vorstellung machen können, was beteiligt ist an der Entwickelung der Naturkräfte. Das unterste Reich, das für ihre Wahrnehmung in Betracht kommt, sind die Engel. Für diese hoch erhabenen Wesenheiten sind die Engel dasselbe, was das Mineralreich für uns ist. Wir haben schon bei anderen Gelegenheiten hingewiesen auf das Wirken dieser Gewalten: alles, was über den einzelnen Menschen hinausgeht, was mit den Angelegenheiten unseres ganzen Planeten zusammenhängt, das sind die Taten dieser Wesenheiten. Wenn wir unsere Erde selbst verfolgen bis zurück zu der Zeit, wo sie entstanden ist und der Mensch mit ihr als eine sich allmählich bildende Wesenheit, dann kommen wir zu den Urkräften zurück.
[ 18 ] Steigen wir nun noch zu den Gewalten auf, für welche der Mensch als solcher überhaupt nicht mehr da ist. Wir werden uns dann in noch anderer Weise eine Vorstellung machen können, was beteiligt ist an der Entwickelung der Naturkräfte. Das unterste Reich, das für ihre Wahrnehmung in Betracht kommt, sind die Engel. Für diese hoch erhabenen Wesenheiten sind die Engel dasselbe, was das Mineralreich für uns ist. Wir haben schon bei anderen Gelegenheiten hingewiesen auf das Wirken dieser Gewalten: alles, was über den einzelnen Menschen hinausgeht, was mit den Angelegenheiten unseres ganzen Planeten zusammenhängt, das sind die Taten dieser Wesenheiten. Wenn wir unsere Erde selbst verfolgen bis zurück zu der Zeit, wo sie entstanden ist und der Mensch mit ihr als eine sich allmählich bildende Wesenheit, dann kommen wir zu den Urkräften zurück.
[ 19 ] Wollen wir aber das Leben und Werden der Erde selbst betrachten, so müssen wir zu den Gewalten zurückgehen. Sie haben nichts zu tun mit den einzelnen Menschen, sondern mit dem Werden des Planeten. Solche Gewalten haben wir in den Sonnen- und Mondkräften in uns. Wir wissen, daß die Menschheit als solche unter dem Einfluß dieser Sonnen- und Mondkräfte steht. Würden nur die Sonnenkräfte wirken, die warmen, feurigen, lichtspendenden Sonnenkräfte, so würde der Mensch sich rasch entwickeln, würde sich in einem Leben überstürzen. Die verzögernde Kraft liegt in den Mondkräften; die Mondeskräfte zwingen ihn in die Form hinein. Würden sie allein wirken, so würde der Mensch nur einmal leben, nur eine Inkarnation haben; er würde ersterben, in der Form mumifiziert werden. Die Erde würde bedeckt sein mit Statuen. Würden nur die Sonnenkräfte wirken, so würde der Mensch auch nur eine Inkarnation durchmachen, aber in dieser einen Inkarnation alles durchleben, was er sonst in unzähligen Inkarnationen durchleben würde.
[ 19 ] Wollen wir aber das Leben und Werden der Erde selbst betrachten, so müssen wir zu den Gewalten zurückgehen. Sie haben nichts zu tun mit den einzelnen Menschen, sondern mit dem Werden des Planeten. Solche Gewalten haben wir in den Sonnen- und Mondkräften in uns. Wir wissen, daß die Menschheit als solche unter dem Einfluß dieser Sonnen- und Mondkräfte steht. Würden nur die Sonnenkräfte wirken, die warmen, feurigen, lichtspendenden Sonnenkräfte, so würde der Mensch sich rasch entwickeln, würde sich in einem Leben überstürzen. Die verzögernde Kraft liegt in den Mondkräften; die Mondeskräfte zwingen ihn in die Form hinein. Würden sie allein wirken, so würde der Mensch nur einmal leben, nur eine Inkarnation haben; er würde ersterben, in der Form mumifiziert werden. Die Erde würde bedeckt sein mit Statuen. Würden nur die Sonnenkräfte wirken, so würde der Mensch auch nur eine Inkarnation durchmachen, aber in dieser einen Inkarnation alles durchleben, was er sonst in unzähligen Inkarnationen durchleben würde.
[ 20 ] Das Zusammenwirken beider Kräfte bewirkt die richtige Bilanz, so daß der Mensch sich in der Weise weiter entwickeln kann, wie er es tut. Der Mond allein würde mumifizierend wirken. Der Mond regelt jetzt die eine Inkarnation; die Sonne regelt die aufeinanderfolgenden Inkarnationen von außen, während die Engel von innen wirken. Da sehen wir auf das Wesen und Weben der Gewalten, die in der Bibel ganz richtig geschildert werden als Lichtgeister oder Elohim, die da waren, bevor die Erde geschaffen wurde. Einer von ihnen ist Jehova, der die Menschen in die Form zwingt. Im Wirken und Weben der Gewalten sehen wir, was mit dem Leben des ganzen Planeten in Zusammenhang steht. Wir haben hier die Möglichkeit, tief hineinzuschauen in das, was unserer Weltenevolution zugrunde liegt.
[ 20 ] Das Zusammenwirken beider Kräfte bewirkt die richtige Bilanz, so daß der Mensch sich in der Weise weiter entwickeln kann, wie er es tut. Der Mond allein würde mumifizierend wirken. Der Mond regelt jetzt die eine Inkarnation; die Sonne regelt die aufeinanderfolgenden Inkarnationen von außen, während die Engel von innen wirken. Da sehen wir auf das Wesen und Weben der Gewalten, die in der Bibel ganz richtig geschildert werden als Lichtgeister oder Elohim, die da waren, bevor die Erde geschaffen wurde. Einer von ihnen ist Jehova, der die Menschen in die Form zwingt. Im Wirken und Weben der Gewalten sehen wir, was mit dem Leben des ganzen Planeten in Zusammenhang steht. Wir haben hier die Möglichkeit, tief hineinzuschauen in das, was unserer Weltenevolution zugrunde liegt.
[ 21 ] Wir haben aber auch schon gehört, daß gewisse Wesenheiten immer in der Entwickelung zurückbleiben. Die jetzigen Gewalten waren auf dem Monde Urkräfte. Nun gibt es aber solche Urkräfte des Mondes, die ihr Pensum auf dem Monde nicht absolviert haben und die auf die Erde herein als Urkräfte gekommen sind, die sich nicht schnell genug entwickelt haben, obwohl sie die Anwartschaft gehabt haben, Gewalten zu werden. Die Hervorragendste dieser Urkräfte, die eigentlich vom Range der Gewalten sein könnten, ist die im Volksmund «Satan» genannte Wesenheit. Er ist also vom Range der Urkräfte und könnte sogar eine Gewalt sein. Innerhalb der Geister, die die Welt vorwärtsbringen, wirkt dieser Epochalgeist den anderen entgegen; er ist eine solche Kraft auf der Erde, wie sie auf den alten Mond gepaßt hätte und ist auch noch innig verwoben mit den Kräften des alten Mondes. Er ist der Meister aller Hindernisse und Hemmanisse, die sich den fortschreitenden Epochalgeistern entgegenstellen. Sie werden begreifen, was es heißt im Leben des Christus Jesus, daß er den Satan erst hat überwinden müssen, den Gegner des Fortschrittes, gerade im Momente des größten Fortschrittes; denn Christus wollte die Menschen, die Menschheit einen mächtigen Schritt weiterführen und mußte diesen Widersacher erst überwinden als das Hemmende und Störende in der Entwickelung, das die Urkräfte unserer Erde nicht vorwärtskommen lassen wollte. Diese widerrechtlichen Urkräfte bezeichnet die christliche Esoterik als satanische Gewalten. Das, was oft als Vorsehung bezeichnet wird, stellt sich ganz konkret im einzelnen dar als Gruppe von Wesenheiten. Manches würde der Mensch besser verstehen, wenn er wieder den Zusammenhang der sinnlichen Erscheinungen mit diesen geistigen Wesenheiten würde erforschen können. Alles, was uns in der Welt erscheint, ist ein Ausdruck geistiger Wesenheiten.
[ 21 ] Wir haben aber auch schon gehört, daß gewisse Wesenheiten immer in der Entwickelung zurückbleiben. Die jetzigen Gewalten waren auf dem Monde Urkräfte. Nun gibt es aber solche Urkräfte des Mondes, die ihr Pensum auf dem Monde nicht absolviert haben und die auf die Erde herein als Urkräfte gekommen sind, die sich nicht schnell genug entwickelt haben, obwohl sie die Anwartschaft gehabt haben, Gewalten zu werden. Die Hervorragendste dieser Urkräfte, die eigentlich vom Range der Gewalten sein könnten, ist die im Volksmund «Satan» genannte Wesenheit. Er ist also vom Range der Urkräfte und könnte sogar eine Gewalt sein. Innerhalb der Geister, die die Welt vorwärtsbringen, wirkt dieser Epochalgeist den anderen entgegen; er ist eine solche Kraft auf der Erde, wie sie auf den alten Mond gepaßt hätte und ist auch noch innig verwoben mit den Kräften des alten Mondes. Er ist der Meister aller Hindernisse und Hemmanisse, die sich den fortschreitenden Epochalgeistern entgegenstellen. Sie werden begreifen, was es heißt im Leben des Christus Jesus, daß er den Satan erst hat überwinden müssen, den Gegner des Fortschrittes, gerade im Momente des größten Fortschrittes; denn Christus wollte die Menschen, die Menschheit einen mächtigen Schritt weiterführen und mußte diesen Widersacher erst überwinden als das Hemmende und Störende in der Entwickelung, das die Urkräfte unserer Erde nicht vorwärtskommen lassen wollte. Diese widerrechtlichen Urkräfte bezeichnet die christliche Esoterik als satanische Gewalten. Das, was oft als Vorsehung bezeichnet wird, stellt sich ganz konkret im einzelnen dar als Gruppe von Wesenheiten. Manches würde der Mensch besser verstehen, wenn er wieder den Zusammenhang der sinnlichen Erscheinungen mit diesen geistigen Wesenheiten würde erforschen können. Alles, was uns in der Welt erscheint, ist ein Ausdruck geistiger Wesenheiten.
[ 22 ] So zum Beispiel wissen Sie, daß die Planeten, die Himmelskörper, gewisse Bewegungen um sich selbst und um andere ausführen. Warum geschieht das? Die Bewegung der Erde um ihre Achse war nicht immer da. Warum ist sie eingetreten? Weil der Mensch in seiner gegenwärtigen Entwickelung die Abwechslung zwischen Tag und Nacht, zwischen Schlafen und Wachen braucht. Der Makrokosmos hängt auf das innigste zusammen mit dem Mikrokosmos; durch die Einteilung der Zeiten wird das Leben geregelt. Während der alten Mondenzeit war es ganz anders. Da gab es eine ganz andere Zeiteinteilung, einen ganz anderen Wechsel zwischen Tag und Nacht, denn der alte Mond bewegte sich ganz anders. Die Wesenheiten, die heute die Bewegungen lenken, haben in ihrem eigenen Leben diese Bewegungen schon vorbereitet, denn hinter diesen Bewegungen stehen geistige Wesenheiten; sie sind die Taten geistiger Wesenheiten. In diesen Bewegungen wird der Mensch einst eine tiefe Weisheit erkennen.
[ 22 ] So zum Beispiel wissen Sie, daß die Planeten, die Himmelskörper, gewisse Bewegungen um sich selbst und um andere ausführen. Warum geschieht das? Die Bewegung der Erde um ihre Achse war nicht immer da. Warum ist sie eingetreten? Weil der Mensch in seiner gegenwärtigen Entwickelung die Abwechslung zwischen Tag und Nacht, zwischen Schlafen und Wachen braucht. Der Makrokosmos hängt auf das innigste zusammen mit dem Mikrokosmos; durch die Einteilung der Zeiten wird das Leben geregelt. Während der alten Mondenzeit war es ganz anders. Da gab es eine ganz andere Zeiteinteilung, einen ganz anderen Wechsel zwischen Tag und Nacht, denn der alte Mond bewegte sich ganz anders. Die Wesenheiten, die heute die Bewegungen lenken, haben in ihrem eigenen Leben diese Bewegungen schon vorbereitet, denn hinter diesen Bewegungen stehen geistige Wesenheiten; sie sind die Taten geistiger Wesenheiten. In diesen Bewegungen wird der Mensch einst eine tiefe Weisheit erkennen.
[ 23 ] Im Umlauf der Erde um die Sonne, diesem sogenannten Umlauf, liegt eine tiefe Weisheit, und der Mensch wird einst erkennen, daß darin etwas ungeheuer Bedeutungsvolles sich abspielt. Wundern Sie sich nicht, daß ich sage: «sogenannt». Was heute in den Schulen gelehrt wird über die Art, wie die Erde sich um die Sonne bewegt, ist nur das Ergebnis eines Rechenexempels. Es ist gar nicht absolut wahr. Diese Erklärung wird auch einst ganz andere Formen annehmen. Selbst geschichtlich könnten sich die Menschen unterrichten, daß es nicht so ist. Es ist eine ganz merkwürdige Sache mit dem System des Kopernikus. Er gründete seine Anschauung auf drei Grundsätze, von denen die heutige Wissenschaft nur zwei angenommen hat, den dritten aber unter den Tisch hat fallen lassen. In Wirklichkeit rast die Sonne mit großer Geschwindigkeit durch den Weltenraum auf das Sternbild des Herkules zu. Eine solche Bewegung, wie sie gewöhnlich geschildert wird, wird nur dadurch vorgetäuscht, daß sich die Planeten mitbewegen. Die wahre Erdbahn bildet eine Schraubenlinie. Was man die Schiefe der Ekliptik nennt, ist die Schwerkraftlinie zwischen Sonne und Erde. Man hat vergessen, daß die Erde im Laufe eines Jahres sich einmal dreht um die Achse der Ekliiptik, und diese Drehung kombiniert sich mit der Schraubendrehung. Diese beiden Dinge hat Kopernikus noch auseinandergehalten, aber jetzt tut man es nicht mehr. Die Bewegung mit der Ekliptik hat man fallen gelassen. So stimmt es mit den Tatsachen gar nicht überein, wenn man sagt, die Erde dreht sich um die Sonne. In Wahrheit ist eine Schraubenbewegung vorhanden.
[ 23 ] Im Umlauf der Erde um die Sonne, diesem sogenannten Umlauf, liegt eine tiefe Weisheit, und der Mensch wird einst erkennen, daß darin etwas ungeheuer Bedeutungsvolles sich abspielt. Wundern Sie sich nicht, daß ich sage: «sogenannt». Was heute in den Schulen gelehrt wird über die Art, wie die Erde sich um die Sonne bewegt, ist nur das Ergebnis eines Rechenexempels. Es ist gar nicht absolut wahr. Diese Erklärung wird auch einst ganz andere Formen annehmen. Selbst geschichtlich könnten sich die Menschen unterrichten, daß es nicht so ist. Es ist eine ganz merkwürdige Sache mit dem System des Kopernikus. Er gründete seine Anschauung auf drei Grundsätze, von denen die heutige Wissenschaft nur zwei angenommen hat, den dritten aber unter den Tisch hat fallen lassen. In Wirklichkeit rast die Sonne mit großer Geschwindigkeit durch den Weltenraum auf das Sternbild des Herkules zu. Eine solche Bewegung, wie sie gewöhnlich geschildert wird, wird nur dadurch vorgetäuscht, daß sich die Planeten mitbewegen. Die wahre Erdbahn bildet eine Schraubenlinie. Was man die Schiefe der Ekliptik nennt, ist die Schwerkraftlinie zwischen Sonne und Erde. Man hat vergessen, daß die Erde im Laufe eines Jahres sich einmal dreht um die Achse der Ekliiptik, und diese Drehung kombiniert sich mit der Schraubendrehung. Diese beiden Dinge hat Kopernikus noch auseinandergehalten, aber jetzt tut man es nicht mehr. Die Bewegung mit der Ekliptik hat man fallen gelassen. So stimmt es mit den Tatsachen gar nicht überein, wenn man sagt, die Erde dreht sich um die Sonne. In Wahrheit ist eine Schraubenbewegung vorhanden.


[ 24 ] Wenn diese Schraubenlinie eine Gerade wäre, so müßte der Fortschritt ein ungeheuer schneller sein; die Erde müßte ihren Weg mit ungeheurer Schnelligkeit zurücklegen, und das wäre gerade das, was der Mensch nicht vertragen könnte.
[ 24 ] Wenn diese Schraubenlinie eine Gerade wäre, so müßte der Fortschritt ein ungeheuer schneller sein; die Erde müßte ihren Weg mit ungeheurer Schnelligkeit zurücklegen, und das wäre gerade das, was der Mensch nicht vertragen könnte.
[ 25 ] Wenn die Erde jene Räume wirklich durchmessen würde, die sie geradlinig zurücklegen würde, dann müßte der Mensch gleich alt werden. Nun ist aber die Bewegung in einer weisen Art abgebogen durch die leitenden Geister. Der absolute Fortschritt wird durch die andere Art der Bewegung verzögert. Sie sehen, wie tiefe Weisheit im Kosmos liegt; diese Weisheit ist der Ausdruck der leitenden Geister. Wir haben Regulatoren unserer Evolution, gegeben in den Engeln und Erzengeln. Die Kräfte, die wirken von Inkarnation zu Inkarnation, die den Menschen weitertreiben, daß er nicht mumifiziert werden kann, das sind die Regulatoren künftiger Umlaufszeiten des Jupiter. Solche Geister, die über dem Menschen stehen und sein Leben regeln, nennt man daher auch «Geister der Umlaufszeiten», weil ihre Taten später in den Umlaufszeiten der Himmelskörper zum Ausdruck kommen werden. In dem, wie die Sterne sich heute bewegen, können Sie die Resultate sehen dessen, was höhere Wesenheiten damals getan haben, und in der heutigen Menschheit können Sie schon die künftigen Umlaufszeiten erkennen. Da kommt ungeheures geistiges Leben in den Himmelsraum hinein, wenn wir ihn so betrachten lernen.
[ 25 ] Wenn die Erde jene Räume wirklich durchmessen würde, die sie geradlinig zurücklegen würde, dann müßte der Mensch gleich alt werden. Nun ist aber die Bewegung in einer weisen Art abgebogen durch die leitenden Geister. Der absolute Fortschritt wird durch die andere Art der Bewegung verzögert. Sie sehen, wie tiefe Weisheit im Kosmos liegt; diese Weisheit ist der Ausdruck der leitenden Geister. Wir haben Regulatoren unserer Evolution, gegeben in den Engeln und Erzengeln. Die Kräfte, die wirken von Inkarnation zu Inkarnation, die den Menschen weitertreiben, daß er nicht mumifiziert werden kann, das sind die Regulatoren künftiger Umlaufszeiten des Jupiter. Solche Geister, die über dem Menschen stehen und sein Leben regeln, nennt man daher auch «Geister der Umlaufszeiten», weil ihre Taten später in den Umlaufszeiten der Himmelskörper zum Ausdruck kommen werden. In dem, wie die Sterne sich heute bewegen, können Sie die Resultate sehen dessen, was höhere Wesenheiten damals getan haben, und in der heutigen Menschheit können Sie schon die künftigen Umlaufszeiten erkennen. Da kommt ungeheures geistiges Leben in den Himmelsraum hinein, wenn wir ihn so betrachten lernen.
[ 26 ] Es sollte heute nur das betrachtet werden, was bis zu den Gewalten hinauf die Eigentümlichkeiten dieser Wesenheiten sind. Wir können uns vorstellen, wie das Äußere der Ausdruck eines Inneren ist. Wenn dies wieder einmal die Menschen erfüllen wird, was hier gesagt wird, wird sich manches ändern. Wir sind jetzt bei einem ungeheuren Tiefstand der gelehrten Bildung angelangt. Die äußeren Fortschritte gehen nicht zusammen mit dem geistigen Leben; dieses würde einem ungeheuren Tiefstand entgegengehen, wenn nicht solche. Wahrheiten bekannt würden, wenn mit ihnen nicht die Wissenschaft durchleuchtet würde. Die Menschen wissen gar nicht mehr, wohin sie mit ihrer materialistischen Wissenschaft sollen. Es ist kürzlich ein Psychologiebuch erschienen; man darf nicht glauben, daß ein solches Buch nicht wirkt, weil der Verfasser noch unbekannt ist. Es wird darin ausgeführt, daß das Gesetz der Erhaltung der Kräfte auch für die Seele gilt, daß innere Erscheinungen der Seele nur aus einer Umwandlung der Nahrungsmittel bestünden. Er sagt ungefähr: «Man weiß seit zehn Jahren ganz gewiß, daß dasjenige, was man als Gesetz der Erhaltung der Kraft bezeichnet, identisch ist mit den Wirkungen des Nervensystemes; denn man kann nachweisen, daß alles das, was der Mensch in Form von Kräften mit den Nahrungsmitteln aufnimmt, sich vollständig mit dem deckt, was er an Arbeit leistet. Da man genau nachweisen kann, daß es sich im Menschen geradeso verhält wie sonst in der Welt, so kann es ein seelisches Wesen gar nicht geben. Wir haben es nur mit einer Umwandlung der Nahrungsmittel in Kräfte zu tun, die wieder nach Außen abgegeben werden.»
[ 26 ] Es sollte heute nur das betrachtet werden, was bis zu den Gewalten hinauf die Eigentümlichkeiten dieser Wesenheiten sind. Wir können uns vorstellen, wie das Äußere der Ausdruck eines Inneren ist. Wenn dies wieder einmal die Menschen erfüllen wird, was hier gesagt wird, wird sich manches ändern. Wir sind jetzt bei einem ungeheuren Tiefstand der gelehrten Bildung angelangt. Die äußeren Fortschritte gehen nicht zusammen mit dem geistigen Leben; dieses würde einem ungeheuren Tiefstand entgegengehen, wenn nicht solche. Wahrheiten bekannt würden, wenn mit ihnen nicht die Wissenschaft durchleuchtet würde. Die Menschen wissen gar nicht mehr, wohin sie mit ihrer materialistischen Wissenschaft sollen. Es ist kürzlich ein Psychologiebuch erschienen; man darf nicht glauben, daß ein solches Buch nicht wirkt, weil der Verfasser noch unbekannt ist. Es wird darin ausgeführt, daß das Gesetz der Erhaltung der Kräfte auch für die Seele gilt, daß innere Erscheinungen der Seele nur aus einer Umwandlung der Nahrungsmittel bestünden. Er sagt ungefähr: «Man weiß seit zehn Jahren ganz gewiß, daß dasjenige, was man als Gesetz der Erhaltung der Kraft bezeichnet, identisch ist mit den Wirkungen des Nervensystemes; denn man kann nachweisen, daß alles das, was der Mensch in Form von Kräften mit den Nahrungsmitteln aufnimmt, sich vollständig mit dem deckt, was er an Arbeit leistet. Da man genau nachweisen kann, daß es sich im Menschen geradeso verhält wie sonst in der Welt, so kann es ein seelisches Wesen gar nicht geben. Wir haben es nur mit einer Umwandlung der Nahrungsmittel in Kräfte zu tun, die wieder nach Außen abgegeben werden.»
[ 27 ] Es ist das eine sehr gescheite Schlußfolgerung. Ebensogut könnte man sagen: Zwei Menschen vor einer Bank zählen das Geld, das herein- und hinausgetragen wird; es ist gleich viel; also gibt es in der Bank keine Beamten. - Sind aber nicht trotzdem Beamte notwendig, die alles besorgen? Auf derselben Stufe steht die Ansicht jenes Psychologen und ein großer Teil dessen, was heute als Wissenschaft figuriert. Wohin eine geistige Kultur führen würde, die so kurz denkt, das kann sich ein jeder vorstellen, der die Sache nur etwas ins Auge faßt. Es ist notwendig, das geistige Wissen zu haben, denn hier ist der einzige wirkliche Impuls für die Entwickelung der Menschheit gegeben. Wenn der Mensch nicht hinter die Erscheinungen kommt, ist die Welt nicht zu begreifen. Man muß zu den großen, umfassenden Gesetzen kommen, zu den Zusammenhängen der Wesen und Welten.
[ 27 ] Es ist das eine sehr gescheite Schlußfolgerung. Ebensogut könnte man sagen: Zwei Menschen vor einer Bank zählen das Geld, das herein- und hinausgetragen wird; es ist gleich viel; also gibt es in der Bank keine Beamten. - Sind aber nicht trotzdem Beamte notwendig, die alles besorgen? Auf derselben Stufe steht die Ansicht jenes Psychologen und ein großer Teil dessen, was heute als Wissenschaft figuriert. Wohin eine geistige Kultur führen würde, die so kurz denkt, das kann sich ein jeder vorstellen, der die Sache nur etwas ins Auge faßt. Es ist notwendig, das geistige Wissen zu haben, denn hier ist der einzige wirkliche Impuls für die Entwickelung der Menschheit gegeben. Wenn der Mensch nicht hinter die Erscheinungen kommt, ist die Welt nicht zu begreifen. Man muß zu den großen, umfassenden Gesetzen kommen, zu den Zusammenhängen der Wesen und Welten.
