Nature and Spirit Beings
Their Influence on Our Visible World
GA 98
2 February 1908 p.m., Heidelberg
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Natur- und Geistwesen, 2nd ed.
12. Über die Gruppen-Iche von Tieren, Pflanzen und Mineralien
12. Über die Gruppen-Iche von Tieren, Pflanzen und Mineralien
[ 1 ] Gewisse Tatsachen, die wir durch die Geheimwissenschaft erkennen, zeigen uns, wie die Welt etwas ganz anderes wird durch die Theosophie oder Geheimwissenschaft. Sprechen wollen wir zunächst über die Beseelung der verschiedenen Reiche der Natur, der Welt um uns herum. Es wird uns in der Theosophie dargestellt, daß der Mensch zunächst aus vier Gliedern besteht: aus dem physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich. Die anderen drei höheren Glieder sind Entwickelungen dieser vier Glieder.
[ 1 ] Gewisse Tatsachen, die wir durch die Geheimwissenschaft erkennen, zeigen uns, wie die Welt etwas ganz anderes wird durch die Theosophie oder Geheimwissenschaft. Sprechen wollen wir zunächst über die Beseelung der verschiedenen Reiche der Natur, der Welt um uns herum. Es wird uns in der Theosophie dargestellt, daß der Mensch zunächst aus vier Gliedern besteht: aus dem physischen Leib, dem Ätherleib, dem Astralleib und dem Ich. Die anderen drei höheren Glieder sind Entwickelungen dieser vier Glieder.
[ 2 ] Wenn wir sagen, das Mineral hat mit der ganzen leblosen Natur gemeinschaftlich den physischen Leib, die Pflanzen haben dazu noch den Ätherleib, das Tier noch den Astralleib, und der Mensch noch das «Ich bin», so bezieht sich eine solche Erklärung auf unsere physische Welt. Beim Mineral können wir auf dem physischen Plan auch mit dem am stärksten entwickelten Auge des Sehers nur einen physischen Leib finden, bei der Pflanze außerdem nur noch den Ätherleib, beim Tier dazu noch den Astralleib und beim Menschen noch das «Ich bin» innerhalb der physischen Welt. Wenn man diese Wesenheiten betrachtet in höheren Welten, dann ist es nicht so, daß die Pflanze nur einen physischen Leib und einen Ätherleib hat, dann stellt sich uns diese Pflanze als ein recht kompliziertes Wesen dar. Wenn wir die Pflanze zunächst untersuchen, dann findet man sie unter der Erde mit ihrer Wurzel, und sie ragt heraus aus der Erde mit dem Stengel und treibt heraus aus dem Stengel Blatt an Blatt. Wenn wir mit dem Auge des Sehers über der Pflanze die astralische Welt betrachten, dann sehen wir über der Pflanze ein astralisches Glimmlicht, das die Blüte der Pflanze einhüllt. Wenn wir nun auch noch die Devachanwelt prüfen können, dann stellt sich etwas Merkwürdiges heraus. Da ist die Pflanze wie in einer Scheide eingehüllt; die geht bis zum Mittelpunkt der Erde und hat dort im Mittelpunkt der Erde ihre Spitze. Das ist erst in Wirklichkeit die ganze Pflanze. Wenn wir die ganze Pflanzendecke der Erde betrachten, sehen wir diese Glimmlichter im Astralischen.
[ 2 ] Wenn wir sagen, das Mineral hat mit der ganzen leblosen Natur gemeinschaftlich den physischen Leib, die Pflanzen haben dazu noch den Ätherleib, das Tier noch den Astralleib, und der Mensch noch das «Ich bin», so bezieht sich eine solche Erklärung auf unsere physische Welt. Beim Mineral können wir auf dem physischen Plan auch mit dem am stärksten entwickelten Auge des Sehers nur einen physischen Leib finden, bei der Pflanze außerdem nur noch den Ätherleib, beim Tier dazu noch den Astralleib und beim Menschen noch das «Ich bin» innerhalb der physischen Welt. Wenn man diese Wesenheiten betrachtet in höheren Welten, dann ist es nicht so, daß die Pflanze nur einen physischen Leib und einen Ätherleib hat, dann stellt sich uns diese Pflanze als ein recht kompliziertes Wesen dar. Wenn wir die Pflanze zunächst untersuchen, dann findet man sie unter der Erde mit ihrer Wurzel, und sie ragt heraus aus der Erde mit dem Stengel und treibt heraus aus dem Stengel Blatt an Blatt. Wenn wir mit dem Auge des Sehers über der Pflanze die astralische Welt betrachten, dann sehen wir über der Pflanze ein astralisches Glimmlicht, das die Blüte der Pflanze einhüllt. Wenn wir nun auch noch die Devachanwelt prüfen können, dann stellt sich etwas Merkwürdiges heraus. Da ist die Pflanze wie in einer Scheide eingehüllt; die geht bis zum Mittelpunkt der Erde und hat dort im Mittelpunkt der Erde ihre Spitze. Das ist erst in Wirklichkeit die ganze Pflanze. Wenn wir die ganze Pflanzendecke der Erde betrachten, sehen wir diese Glimmlichter im Astralischen.


[ 3 ] Der Ätherleib der Pflanze ist ein Kraftleib. Er hat eine ganz bestimmte Aufgabe im Pflanzenleben. Er hat die Aufgabe, Blatt an Blatt in einer Art Wiederholung anzusetzen. Wäre bloß der Ätherleib in der Pflanze, dann würde sie nie eine Blüte ansetzen. Sie würde nur Blatt an Blatt entwickeln. Der Ätherleib ist das Prinzip der Wiederholung. Wir können das auch beobachten am Menschen selber. Der Mensch besteht aus dem physischen Leib, Ätherleib, Astralleib und dem Ich. Nicht alle Teile am Menschen sind an diesen vier Gliedern in gleicher Weise beteiligt. Es gibt Teile, von denen sich der Astralleib wieder zurückgezogen hat. An manchen solchen Organen greift er nicht mehr ein, er hat da keine Kraft. Oben am Kopf hat er sich zurückgezogen; da wirkt nur der Ätherleib mit der Wiederholung und erzeugt die sich wiederholenden Haare in derselben Form. An einer anderen Stelle kann man sehen, wie das Prinzip des Ätherleibes übergeht in das Prinzip des Astralleibes. In den Wirbeln der Wirbelsäule wirkt das Prinzip des Ätherleibes. Da greift am Ende der Astralleib ein und treibt die Wirbel auf zum Hohlraum des Kopfes.
[ 3 ] Der Ätherleib der Pflanze ist ein Kraftleib. Er hat eine ganz bestimmte Aufgabe im Pflanzenleben. Er hat die Aufgabe, Blatt an Blatt in einer Art Wiederholung anzusetzen. Wäre bloß der Ätherleib in der Pflanze, dann würde sie nie eine Blüte ansetzen. Sie würde nur Blatt an Blatt entwickeln. Der Ätherleib ist das Prinzip der Wiederholung. Wir können das auch beobachten am Menschen selber. Der Mensch besteht aus dem physischen Leib, Ätherleib, Astralleib und dem Ich. Nicht alle Teile am Menschen sind an diesen vier Gliedern in gleicher Weise beteiligt. Es gibt Teile, von denen sich der Astralleib wieder zurückgezogen hat. An manchen solchen Organen greift er nicht mehr ein, er hat da keine Kraft. Oben am Kopf hat er sich zurückgezogen; da wirkt nur der Ätherleib mit der Wiederholung und erzeugt die sich wiederholenden Haare in derselben Form. An einer anderen Stelle kann man sehen, wie das Prinzip des Ätherleibes übergeht in das Prinzip des Astralleibes. In den Wirbeln der Wirbelsäule wirkt das Prinzip des Ätherleibes. Da greift am Ende der Astralleib ein und treibt die Wirbel auf zum Hohlraum des Kopfes.
[ 4 ] Das Glimmlicht über der Pflanze ist auch astrale Substantialität, die hier aber durchdrungen sein muß von der geistigen Kraft der Sonnenstrahlen. Die Kraft, die hier die Pflanze umgibt und umsäumt, wird angeregt von den geistigen Kräften des Sonnenlichtes und wandelt das Prinzip der Wiederholung, der Blätter, des Ätherleibes, in die Blüte durch das Prinzip des Astralischen. Ein solches Eingreifen des Astralischen ist eine Hemmung. Wenn wir dann die Scheide der Pflanze bis ins Innere der Erde verfolgen, haben wir dort das Ich der Pflanze. Niemand darf einwenden, daß dort im Mittelpunkt der Erde nicht alle Pflanzen-Iche Platz hätten. Im Geistigen gilt das Prinzip der Durchlässigkeit. Alle Pflanzen-Iche sind im Mittelpunkt der Erde zusammen. Wenn wir von diesem Gesichtspunkte aus die Erde betrachten, erscheint sie uns nicht nur als eine Kugel im Weltenraum, sondern sie erscheint uns durchseelt. Die einzelnen Pflanzen wachsen aus der Erde heraus wie die Nägel aus unserem Organismus. Nur sind in der Erde viele Pflanzen-Iche zusammen. Aber nicht jede Pflanze hat ein Ich, sondern ganze Gruppen von Pflanzen haben ein gemeinschaftliches Ich.
[ 4 ] Das Glimmlicht über der Pflanze ist auch astrale Substantialität, die hier aber durchdrungen sein muß von der geistigen Kraft der Sonnenstrahlen. Die Kraft, die hier die Pflanze umgibt und umsäumt, wird angeregt von den geistigen Kräften des Sonnenlichtes und wandelt das Prinzip der Wiederholung, der Blätter, des Ätherleibes, in die Blüte durch das Prinzip des Astralischen. Ein solches Eingreifen des Astralischen ist eine Hemmung. Wenn wir dann die Scheide der Pflanze bis ins Innere der Erde verfolgen, haben wir dort das Ich der Pflanze. Niemand darf einwenden, daß dort im Mittelpunkt der Erde nicht alle Pflanzen-Iche Platz hätten. Im Geistigen gilt das Prinzip der Durchlässigkeit. Alle Pflanzen-Iche sind im Mittelpunkt der Erde zusammen. Wenn wir von diesem Gesichtspunkte aus die Erde betrachten, erscheint sie uns nicht nur als eine Kugel im Weltenraum, sondern sie erscheint uns durchseelt. Die einzelnen Pflanzen wachsen aus der Erde heraus wie die Nägel aus unserem Organismus. Nur sind in der Erde viele Pflanzen-Iche zusammen. Aber nicht jede Pflanze hat ein Ich, sondern ganze Gruppen von Pflanzen haben ein gemeinschaftliches Ich.
[ 5 ] Ebenso ist es bei den Tieren. Auch da haben ganze Gruppen ein gemeinschaftliches Ich. Ob der eine Löwe in Afrika ist und der andere in einer Menagerie, darauf kommt es nicht an; sie sind Glieder des einen Löwen-Ichs. Denken wir uns unsere Hand gesteckt durch einen Schirm. Wir müssen uns sagen: zu den Fingern gehört ein Ich dazu. So gehören alle Löwen auf der Erde zu einem einzigen Ich, alle Tiger auf der Erde zu einem Tiger-Ich. Alle Löwen, alle Tiger sind Glieder eines gemeinschaftlichen Gruppen-Ichs.
[ 5 ] Ebenso ist es bei den Tieren. Auch da haben ganze Gruppen ein gemeinschaftliches Ich. Ob der eine Löwe in Afrika ist und der andere in einer Menagerie, darauf kommt es nicht an; sie sind Glieder des einen Löwen-Ichs. Denken wir uns unsere Hand gesteckt durch einen Schirm. Wir müssen uns sagen: zu den Fingern gehört ein Ich dazu. So gehören alle Löwen auf der Erde zu einem einzigen Ich, alle Tiger auf der Erde zu einem Tiger-Ich. Alle Löwen, alle Tiger sind Glieder eines gemeinschaftlichen Gruppen-Ichs.
[ 6 ] Zunächst ist es interessant, sich ein wenig bekanntzumachen mit diesen tierischen Ichen. Wenn ein Mensch vom matenialistischen Standpunkt aus die Welt beobachtet, glaubt er, er geht nur durch materielle Substanzen. Aber das ist nicht so. Die tierischen Gruppenseelen laufen wie die Passatwinde um die Erde herum in den mannigfaltigsten Linien. Sie gehen im Kreise um die Erde herum, gehen durch das Rückenmark des Tieres. Die hauptsächlichste Eigenschaft dieses Gruppen-Ichs ist folgendes: Der astrale Plan hat abgeschlossene Wesenheiten, nur haben diese keinen abgeschlossenen Körper. Aber zum Beispiel zu allen Löwen gehört eine astrale abgeschlossene Wesenheit. Diese Wesenheiten sind dort wie eine Bevölkerung. Die tierischen Gruppen-Iche sind viel gescheiter als die Menschen-Iche; sie sind weiser. Alles, was im Tierreich ist an weisen Einrichtungen, rührt her von den tierischen Gruppen-Ichen.
[ 6 ] Zunächst ist es interessant, sich ein wenig bekanntzumachen mit diesen tierischen Ichen. Wenn ein Mensch vom matenialistischen Standpunkt aus die Welt beobachtet, glaubt er, er geht nur durch materielle Substanzen. Aber das ist nicht so. Die tierischen Gruppenseelen laufen wie die Passatwinde um die Erde herum in den mannigfaltigsten Linien. Sie gehen im Kreise um die Erde herum, gehen durch das Rückenmark des Tieres. Die hauptsächlichste Eigenschaft dieses Gruppen-Ichs ist folgendes: Der astrale Plan hat abgeschlossene Wesenheiten, nur haben diese keinen abgeschlossenen Körper. Aber zum Beispiel zu allen Löwen gehört eine astrale abgeschlossene Wesenheit. Diese Wesenheiten sind dort wie eine Bevölkerung. Die tierischen Gruppen-Iche sind viel gescheiter als die Menschen-Iche; sie sind weiser. Alles, was im Tierreich ist an weisen Einrichtungen, rührt her von den tierischen Gruppen-Ichen.
[ 7 ] Wenn wir die Vögel im Herbst nach dem Süden fliegen sehen, wenn wir den Biber bei der Arbeit an seinem Bau belauschen, da sehen wir die Wirkungen der tierischen Gruppen-Iche. Der einzelne Biber ist nicht gescheit, aber das Gruppen-Ich des Bibers ist weise. Wir treten da in eine Welt von Weisheit und Intelligenz, wenn wir zu diesen abgeschlossenen Wesen auf dem astralen Plan kommen. Es ist im Grunde genommen gerade sehr gut, sich mit diesen Wesenheiten zu unterhalten. Sie wissen viel mehr als wir von der Weisheit der Welt. Die Pflanzen-Iche sind in dem Mittelpunkt der Erde lokalisiert. Wenn wir sie aufsuchen, lernen wir da auch Freude und Schmerz der Pflanze kennen. Das, was die Pflanze herausschickt über die Oberfläche der Erde, wenn es auch grün ist, wenn es auch fest ist, ist es doch zu vergleichen mit der Milch, die aus dem Tiere kommt. Es ist tatsächlich so, als ob der ganze Erdorganismus etwas aus der Erde herausschickte wie die Milch, die aus dem Tiere kommt. Wenn wir die Pflanze abpflücken, so verursacht das der Pflanzenseele eine Art Wollust, wie sie die Kuh empfindet, wenn das Kalb am Euter saugt. Wenn der Mensch sich in die Pflanzenseele versetzt, dann lernt der Mensch ein Mitwissen und Mitfühlen mit der ganzen Natur. Wenn wir uns zu Mitwissern der ganzen Natur machen, dann wird die Seele so gestimmt, daß sie auch mit den anderen Menschen fühlt.
[ 7 ] Wenn wir die Vögel im Herbst nach dem Süden fliegen sehen, wenn wir den Biber bei der Arbeit an seinem Bau belauschen, da sehen wir die Wirkungen der tierischen Gruppen-Iche. Der einzelne Biber ist nicht gescheit, aber das Gruppen-Ich des Bibers ist weise. Wir treten da in eine Welt von Weisheit und Intelligenz, wenn wir zu diesen abgeschlossenen Wesen auf dem astralen Plan kommen. Es ist im Grunde genommen gerade sehr gut, sich mit diesen Wesenheiten zu unterhalten. Sie wissen viel mehr als wir von der Weisheit der Welt. Die Pflanzen-Iche sind in dem Mittelpunkt der Erde lokalisiert. Wenn wir sie aufsuchen, lernen wir da auch Freude und Schmerz der Pflanze kennen. Das, was die Pflanze herausschickt über die Oberfläche der Erde, wenn es auch grün ist, wenn es auch fest ist, ist es doch zu vergleichen mit der Milch, die aus dem Tiere kommt. Es ist tatsächlich so, als ob der ganze Erdorganismus etwas aus der Erde herausschickte wie die Milch, die aus dem Tiere kommt. Wenn wir die Pflanze abpflücken, so verursacht das der Pflanzenseele eine Art Wollust, wie sie die Kuh empfindet, wenn das Kalb am Euter saugt. Wenn der Mensch sich in die Pflanzenseele versetzt, dann lernt der Mensch ein Mitwissen und Mitfühlen mit der ganzen Natur. Wenn wir uns zu Mitwissern der ganzen Natur machen, dann wird die Seele so gestimmt, daß sie auch mit den anderen Menschen fühlt.
[ 8 ] Man lernt erkennen, wenn der Schnitter im Herbst mit der Sense über die Felder hinstreicht und Halm für Halm und Garbe für Garbe abmäht, daß da etwas wie Hauche von Wollustgefühlen über die Äcker hinstreicht. Das ist eine wunderbare Beobachtung, wenn man erkennt, wenn der Landmann mäht, wie etwas wie Hauche von Wollustgefühlen über die Erde dahinweht. Wenn man die Pflanzen mit der Wurzel ausreißt, dann verursacht man der Pflanzenseele Schmerz. Was für unseren physischen Plan gilt, das gilt nicht immer auch für die anderen Welten. Wenn jemand sich seine weißen Haare ausreißt, so mag das seinem Schönheitsgefühl entsprechen, aber weh tut es doch. So tut es auch der Pflanze weh, wenn man sie mit der Wurzel ausreißt, wenn man vielleicht auch findet, daß das richtiger sei, vom physischen Plan aus betrachtet. Wir dürfen nicht glauben, wenn man weiß, da oder dort wird Schmerz in der Natur verursacht, daß wir den Schmerz hindern können.
[ 8 ] Man lernt erkennen, wenn der Schnitter im Herbst mit der Sense über die Felder hinstreicht und Halm für Halm und Garbe für Garbe abmäht, daß da etwas wie Hauche von Wollustgefühlen über die Äcker hinstreicht. Das ist eine wunderbare Beobachtung, wenn man erkennt, wenn der Landmann mäht, wie etwas wie Hauche von Wollustgefühlen über die Erde dahinweht. Wenn man die Pflanzen mit der Wurzel ausreißt, dann verursacht man der Pflanzenseele Schmerz. Was für unseren physischen Plan gilt, das gilt nicht immer auch für die anderen Welten. Wenn jemand sich seine weißen Haare ausreißt, so mag das seinem Schönheitsgefühl entsprechen, aber weh tut es doch. So tut es auch der Pflanze weh, wenn man sie mit der Wurzel ausreißt, wenn man vielleicht auch findet, daß das richtiger sei, vom physischen Plan aus betrachtet. Wir dürfen nicht glauben, wenn man weiß, da oder dort wird Schmerz in der Natur verursacht, daß wir den Schmerz hindern können.
[ 9 ] So haben wir gesehen, wie der Mensch lernt, durch den Einblick in die Natur sich in die Mitwesen hineinzuleben. Auch die Seelen der Steine empfinden Lust und Leid. Wenn wir einen Steinbruch betrachten und sehen, wie die Arbeiter Stein um Stein absprengen, so könnten wir glauben, daß wenn die Steine heruntersplittern, dies dem Felsen Schmerz verursacht. Das ist nicht der Fall. Ganze Ströme von Wohlgefühl splittern da mit den Steinen ab und ergießen sich heraus aus dem Steinbruch. Wenn man ein Glas Wasser nimmt und Salz darin auflöst, so sieht der Seher, daß in der Auflösung des Salzes ganze Ströme von Wohlgefühl sich verbreiten. Wenn wiir dann das Wasser abkühlen, und das Salz wieder fest wird, dann verursacht das Schmerz.
[ 9 ] So haben wir gesehen, wie der Mensch lernt, durch den Einblick in die Natur sich in die Mitwesen hineinzuleben. Auch die Seelen der Steine empfinden Lust und Leid. Wenn wir einen Steinbruch betrachten und sehen, wie die Arbeiter Stein um Stein absprengen, so könnten wir glauben, daß wenn die Steine heruntersplittern, dies dem Felsen Schmerz verursacht. Das ist nicht der Fall. Ganze Ströme von Wohlgefühl splittern da mit den Steinen ab und ergießen sich heraus aus dem Steinbruch. Wenn man ein Glas Wasser nimmt und Salz darin auflöst, so sieht der Seher, daß in der Auflösung des Salzes ganze Ströme von Wohlgefühl sich verbreiten. Wenn wiir dann das Wasser abkühlen, und das Salz wieder fest wird, dann verursacht das Schmerz.
[ 10 ] Wenn wir ein Streichholz anzünden, irgend etwas abbrennen, dann verursacht das in einem Seelenwesen, das in diesem Verbrennungsprozeß wirkt, ganze innere Ströme von Wollust. Licht, das sich verbreitet im Weltenall, verbreitet sich nicht nur als physische Substantialität, sondern es verbreiten sich damit Ströme von Seligkeitsgefühl. Die geistigen Wesen, die im Lichte leben, geben das Licht gerne her; das ist Seligkeitsgefühl. Sie fühlen sich selig in dem Hinströmen des Lebens im Lichte. So lernen wir die ganze Welt innerlich kennen. Wenn wir so immer mehr das Leben um uns herum seelisch erkennen lernen, so lernen wir dadurch tatsächlich wunderbare Geheimnisse der menschlichen Entwickelung kennen.
[ 10 ] Wenn wir ein Streichholz anzünden, irgend etwas abbrennen, dann verursacht das in einem Seelenwesen, das in diesem Verbrennungsprozeß wirkt, ganze innere Ströme von Wollust. Licht, das sich verbreitet im Weltenall, verbreitet sich nicht nur als physische Substantialität, sondern es verbreiten sich damit Ströme von Seligkeitsgefühl. Die geistigen Wesen, die im Lichte leben, geben das Licht gerne her; das ist Seligkeitsgefühl. Sie fühlen sich selig in dem Hinströmen des Lebens im Lichte. So lernen wir die ganze Welt innerlich kennen. Wenn wir so immer mehr das Leben um uns herum seelisch erkennen lernen, so lernen wir dadurch tatsächlich wunderbare Geheimnisse der menschlichen Entwickelung kennen.
[ 11 ] Wir wollen zurückgehen in frühere Zeiten. Da war die Erde in einer so hohen Temperatur, daß alle Metalle, alle Mineralien aufgelöst waren. Wir können zurückblicken auf einen Zustand, wo in der Wärme alles aufgelöst war. Damals war der Mensch als geistiges Wesen mit der Erde verbunden. Wodurch ist die Erde der Schauplatz der jetzigen Menschen geworden, in der jetzigen Gestalt? Die Substanzen der Erde mußten fest werden, sich zusammen kristallisieren. Dieser Prozeß ist durchgemacht worden auf unserer Erde. In der Zukunft wird die Erde diesen Prozeß in der entgegengesetzten Weise durchmachen. Die Erde und alle Menschen werden sich vergeistigen. Für das physische Leben heißt Vergeistigen «Zerstieben in die kleinsten Teile». Wenn nach langen Zeiten ein Weltenkörper seine Aufgabe erfüllt hat, dann lösen sich nach und nach Teilchen dieses Weltenkörpers auf. Fort und fort wechselt das Zusammenballen der Materie ab mit dem Sich-Auflösen der Materie. Wir können schon am Radium sehen, daß die Erde beginnt zu zerstieben, sich zu vergeistigen. Wir haben, mit der Erdentwickelung beginnend, die Erde in feurigem Zustande, dann die Verdichtung zu den Gesteinen, das Zusammenballen. Die Gesteinsseelen müssen da Schmerzen durchmachen. Erst wenn der Weltenkörper wieder der Vergeistigung entgegengeht, dann entsteht durch die Zersplitterung das Wollust-, das Lustgefühl.
[ 11 ] Wir wollen zurückgehen in frühere Zeiten. Da war die Erde in einer so hohen Temperatur, daß alle Metalle, alle Mineralien aufgelöst waren. Wir können zurückblicken auf einen Zustand, wo in der Wärme alles aufgelöst war. Damals war der Mensch als geistiges Wesen mit der Erde verbunden. Wodurch ist die Erde der Schauplatz der jetzigen Menschen geworden, in der jetzigen Gestalt? Die Substanzen der Erde mußten fest werden, sich zusammen kristallisieren. Dieser Prozeß ist durchgemacht worden auf unserer Erde. In der Zukunft wird die Erde diesen Prozeß in der entgegengesetzten Weise durchmachen. Die Erde und alle Menschen werden sich vergeistigen. Für das physische Leben heißt Vergeistigen «Zerstieben in die kleinsten Teile». Wenn nach langen Zeiten ein Weltenkörper seine Aufgabe erfüllt hat, dann lösen sich nach und nach Teilchen dieses Weltenkörpers auf. Fort und fort wechselt das Zusammenballen der Materie ab mit dem Sich-Auflösen der Materie. Wir können schon am Radium sehen, daß die Erde beginnt zu zerstieben, sich zu vergeistigen. Wir haben, mit der Erdentwickelung beginnend, die Erde in feurigem Zustande, dann die Verdichtung zu den Gesteinen, das Zusammenballen. Die Gesteinsseelen müssen da Schmerzen durchmachen. Erst wenn der Weltenkörper wieder der Vergeistigung entgegengeht, dann entsteht durch die Zersplitterung das Wollust-, das Lustgefühl.
[ 12 ] Der Eingeweihte hat dies in tiefen Worten ausgesprochen. «Alle Kreatur seufzet unter Schmerzen, der Annahme an Kindesstatt harrend», sagt Paulus; das heißt: harrend jenes Momentes, wo alles wieder in die Vergeistigung übergeht. So lehrt uns am besten die Geheimweisheit wieder zu verstehen die religiösen Urkunden. Wir bekommen dann das richtige Gefühl gegenüber diesen Urkunden. Der heutige, matertalistische Mensch, der sagt: «Wie haben wir es so herrlich weit gebracht», weiß nichts von jener Entwickelung. Unendlich trivial werden heute vielfach diese Paulinischen Worte ausgelegt. Aber es werden wieder Schauer der Ehrfurcht den Menschen durchdringen, wenn er die Erde in dieser Weise betrachtet. Nicht nur unsere Erde, sondern alle einzelnen Glieder des Kosmos sind nicht nur physische Welten, sondern sind durchseelte und geistige Welten.
[ 12 ] Der Eingeweihte hat dies in tiefen Worten ausgesprochen. «Alle Kreatur seufzet unter Schmerzen, der Annahme an Kindesstatt harrend», sagt Paulus; das heißt: harrend jenes Momentes, wo alles wieder in die Vergeistigung übergeht. So lehrt uns am besten die Geheimweisheit wieder zu verstehen die religiösen Urkunden. Wir bekommen dann das richtige Gefühl gegenüber diesen Urkunden. Der heutige, matertalistische Mensch, der sagt: «Wie haben wir es so herrlich weit gebracht», weiß nichts von jener Entwickelung. Unendlich trivial werden heute vielfach diese Paulinischen Worte ausgelegt. Aber es werden wieder Schauer der Ehrfurcht den Menschen durchdringen, wenn er die Erde in dieser Weise betrachtet. Nicht nur unsere Erde, sondern alle einzelnen Glieder des Kosmos sind nicht nur physische Welten, sondern sind durchseelte und geistige Welten.
[ 13 ] Wenn der Mensch durch die Pforte des Todes geht, hat er eine Zeitlang in einer rein geistigen Welt zu verweilen, um dann zurückzukehren in eine neue Verkörperung. Hier auf der physischen Erde verfertigt sich der Mensch seine Instrumente, seine Geräte und so weiter. Ist nun des Menschen seelisches Wesen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt lediglich mit sich selbst beschäftigt? — Die Seele ist da gar nicht untätig und sie ist auch nicht in einer anderen Welt als in unserer eigenen. Die Wesen, die diesen Zustand durchmachen, sind wirklich um uns herum und alle arbeiten. Wenn der Mensch gestorben ist und wieder erscheint auf unserer Erdoberfläche in einer neuen Verkörperung, dann geschieht das in der Regel so, daß er die Erde mit einer neuen Physiognomie wiederfindet.
[ 13 ] Wenn der Mensch durch die Pforte des Todes geht, hat er eine Zeitlang in einer rein geistigen Welt zu verweilen, um dann zurückzukehren in eine neue Verkörperung. Hier auf der physischen Erde verfertigt sich der Mensch seine Instrumente, seine Geräte und so weiter. Ist nun des Menschen seelisches Wesen zwischen dem Tode und einer neuen Geburt lediglich mit sich selbst beschäftigt? — Die Seele ist da gar nicht untätig und sie ist auch nicht in einer anderen Welt als in unserer eigenen. Die Wesen, die diesen Zustand durchmachen, sind wirklich um uns herum und alle arbeiten. Wenn der Mensch gestorben ist und wieder erscheint auf unserer Erdoberfläche in einer neuen Verkörperung, dann geschieht das in der Regel so, daß er die Erde mit einer neuen Physiognomie wiederfindet.
[ 14 ] Man muß sich nur klarmachen, wie die Erde ihr Antlitz verändert. Denken wir nur daran, daß die klimatischen Verhältnisse, Pflanzen und Tiere, Kulturverhältnisse jetzt ganz anders sind als zur Zeit des Christus Jesus. Wer die Geschichte wirklich kennenlernt, der weiß, wie sich alles auf der Erde ändert. Wer ändert denn das Antlitz der Erde äußerlich, physisch? Dasjenige, was die Erde umändert, das machen wir selbst zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, allerdings unter Leitung höherer Wesenheiten.
[ 14 ] Man muß sich nur klarmachen, wie die Erde ihr Antlitz verändert. Denken wir nur daran, daß die klimatischen Verhältnisse, Pflanzen und Tiere, Kulturverhältnisse jetzt ganz anders sind als zur Zeit des Christus Jesus. Wer die Geschichte wirklich kennenlernt, der weiß, wie sich alles auf der Erde ändert. Wer ändert denn das Antlitz der Erde äußerlich, physisch? Dasjenige, was die Erde umändert, das machen wir selbst zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, allerdings unter Leitung höherer Wesenheiten.
[ 15 ] So sieht dann der Seher die Pflanzen fortwährend umschwirrt von den Seelen der Menschen, die sich das Bett vorbereiten für eine neue Inkarnation. Es sind höhere Wesenheiten, die diesen ganzen Prozeß regieren. Aber wir selbst arbeiten mit an diesem Umbau der Erde. Der Mensch ist der Arbeiter, der Umbildner an dem Bau unserer Erde selber. So gliedert sich für uns ein wunderbares Leben zusammen auf unserer Erde, wenn wir sie als Ganzes im Zusammenhang betrachten. So erkennen wir auch, wie wir leben unter höheren Wesenheiten, die mit unserer Erde in Verbindung stehen, die nicht bis zur physischen Verkörperung herabkommen.
[ 15 ] So sieht dann der Seher die Pflanzen fortwährend umschwirrt von den Seelen der Menschen, die sich das Bett vorbereiten für eine neue Inkarnation. Es sind höhere Wesenheiten, die diesen ganzen Prozeß regieren. Aber wir selbst arbeiten mit an diesem Umbau der Erde. Der Mensch ist der Arbeiter, der Umbildner an dem Bau unserer Erde selber. So gliedert sich für uns ein wunderbares Leben zusammen auf unserer Erde, wenn wir sie als Ganzes im Zusammenhang betrachten. So erkennen wir auch, wie wir leben unter höheren Wesenheiten, die mit unserer Erde in Verbindung stehen, die nicht bis zur physischen Verkörperung herabkommen.
[ 16 ] Unsere Erde macht ebenso Verkörperungen durch wie der einzelne Mensch. Die Erde ist hindurchgegangen durch frühere Verkörperungen und wird in Zukunft durch andere Verkörperungen hindurchgehen. Wenn wir unsere gegenwärtige Erde zusammenrühren würden mit dem jetzigen Mond, so würden wir den alten Mond bekommen. In einer noch früheren Verkörperung war die Erde Sonnenplanet. Wenn wir heute die Erde, Mond und Sonne durcheinanderrühren würden, so würden wir den alten Sonnenplaneten bekommen. In späterer Zeit wird die Erde verkörpert sein als Jupiter, als Venus, als Vulkan. Mit jedem solchen Dasein sind verknüpft geistige Wesenheiten. Die Erde geht von Verkörperung zu Verkörperung. Immer werden dabei auch geistige Wesenheiten zu höheren Höhen entwickelt, indem ein solcher Planet zu weiteren Verkörperungen vorschreitet.
[ 16 ] Unsere Erde macht ebenso Verkörperungen durch wie der einzelne Mensch. Die Erde ist hindurchgegangen durch frühere Verkörperungen und wird in Zukunft durch andere Verkörperungen hindurchgehen. Wenn wir unsere gegenwärtige Erde zusammenrühren würden mit dem jetzigen Mond, so würden wir den alten Mond bekommen. In einer noch früheren Verkörperung war die Erde Sonnenplanet. Wenn wir heute die Erde, Mond und Sonne durcheinanderrühren würden, so würden wir den alten Sonnenplaneten bekommen. In späterer Zeit wird die Erde verkörpert sein als Jupiter, als Venus, als Vulkan. Mit jedem solchen Dasein sind verknüpft geistige Wesenheiten. Die Erde geht von Verkörperung zu Verkörperung. Immer werden dabei auch geistige Wesenheiten zu höheren Höhen entwickelt, indem ein solcher Planet zu weiteren Verkörperungen vorschreitet.
[ 17 ] Als der alte Mond sich entwickelte, da erschien zuerst ein Körper. Dann entstanden zwei Körper. Als unsere Erde sich entwickelte, da trat aus dem Dunkel des Kosmos ein Weltenkörper. Dann spaltete sich zunächst der eine Weltenkörper in zwei. Dann spaltete sich wieder der Mond aus der Erde heraus, so daß wir drei Weltenkörper haben: Sonne, Mond und Erde. Mit diesen ganzen Verkörperungen war auch die Menschheit verbunden. Auf dem Saturn wurde die Anlage zum physischen Leib gelegt, auf der Sonne die Anlage zum Ätherleib, auf dem Mond die Anlage zum Astralleib. Über den Menschen stehen höhere Wesenheiten. Diese konnten ihre schnellere Entwickelung nicht mehr durchmachen, als die Erde mit Sonne und Mond noch verbunden war. Daher mußten sie sich abtrennen und die besten Substanzen herausnehmen, so daß die Sonne jetzt bewohnt ist von erhabenen Wesenheiten, die wir die göttlichen Schöpfer des Menschen nennen. Sie bewohnen die Sonne. Das, was im Lichte hinströmt, bewohnt die Sonne. Das erlebt jene Beseligung, die empfunden wird, wenn das Licht ausströmt.
[ 17 ] Als der alte Mond sich entwickelte, da erschien zuerst ein Körper. Dann entstanden zwei Körper. Als unsere Erde sich entwickelte, da trat aus dem Dunkel des Kosmos ein Weltenkörper. Dann spaltete sich zunächst der eine Weltenkörper in zwei. Dann spaltete sich wieder der Mond aus der Erde heraus, so daß wir drei Weltenkörper haben: Sonne, Mond und Erde. Mit diesen ganzen Verkörperungen war auch die Menschheit verbunden. Auf dem Saturn wurde die Anlage zum physischen Leib gelegt, auf der Sonne die Anlage zum Ätherleib, auf dem Mond die Anlage zum Astralleib. Über den Menschen stehen höhere Wesenheiten. Diese konnten ihre schnellere Entwickelung nicht mehr durchmachen, als die Erde mit Sonne und Mond noch verbunden war. Daher mußten sie sich abtrennen und die besten Substanzen herausnehmen, so daß die Sonne jetzt bewohnt ist von erhabenen Wesenheiten, die wir die göttlichen Schöpfer des Menschen nennen. Sie bewohnen die Sonne. Das, was im Lichte hinströmt, bewohnt die Sonne. Das erlebt jene Beseligung, die empfunden wird, wenn das Licht ausströmt.
[ 18 ] Auf dem Monde aber sind zunächst niedrigere Wesen. Es gab Wesen in der früheren Entwickelung, die sozusagen nicht die Möglichkeit hatten, sich bis zum Sonnendasein hinauf zu erheben. Sie konnten es auf der Sonne nicht aushalten, denn die war höheren Wesen vorbehalten. Auf der Erde konnten sie aber auch nicht sein, sie war ihnen zu wenig vorgeschritten. Auf beiden Weltenkörpern konnten sie nicht leben. Daher mußte die Sonne zwei andere Planeten abspalten, auf denen diese Wesenheiten leben. Das sind Merkur und Venus. Auf dem Merkur wohnen Wesenheiten ähnlich den Menschenwesenheiten, die aber den Tod nicht kennen. Das Leben der Merkurwesen verläuft sozusagen so, daß ein solcher Übergang nur wie eine Verwandlung ist, so wie wir zwischen der Geburt und dem Tode den Körper verändern. So leben die Seelen der Merkurwesen, wenn sie ihre Geistleiber ansetzen und wieder verlieren, aber sie kennen den Tod nicht. So leben auf der Venus auch Wesenheiten, die zwischen den Menschen und den Sonnenwesenheiten stehen. Sie bewohnen die Venus und können sogar wirksam werden auf der Erde. Sie werden wirksam im menschlichen Leibe. Diese Wesenheiten nennen wir luziferische Wesenheiten. Sie haben in gewisser Weise ihre Heimat auf der Venus. Daher nennt man die Venus auch «Luzifer».
[ 18 ] Auf dem Monde aber sind zunächst niedrigere Wesen. Es gab Wesen in der früheren Entwickelung, die sozusagen nicht die Möglichkeit hatten, sich bis zum Sonnendasein hinauf zu erheben. Sie konnten es auf der Sonne nicht aushalten, denn die war höheren Wesen vorbehalten. Auf der Erde konnten sie aber auch nicht sein, sie war ihnen zu wenig vorgeschritten. Auf beiden Weltenkörpern konnten sie nicht leben. Daher mußte die Sonne zwei andere Planeten abspalten, auf denen diese Wesenheiten leben. Das sind Merkur und Venus. Auf dem Merkur wohnen Wesenheiten ähnlich den Menschenwesenheiten, die aber den Tod nicht kennen. Das Leben der Merkurwesen verläuft sozusagen so, daß ein solcher Übergang nur wie eine Verwandlung ist, so wie wir zwischen der Geburt und dem Tode den Körper verändern. So leben die Seelen der Merkurwesen, wenn sie ihre Geistleiber ansetzen und wieder verlieren, aber sie kennen den Tod nicht. So leben auf der Venus auch Wesenheiten, die zwischen den Menschen und den Sonnenwesenheiten stehen. Sie bewohnen die Venus und können sogar wirksam werden auf der Erde. Sie werden wirksam im menschlichen Leibe. Diese Wesenheiten nennen wir luziferische Wesenheiten. Sie haben in gewisser Weise ihre Heimat auf der Venus. Daher nennt man die Venus auch «Luzifer».
[ 19 ] Wenn wir den Blick zu den Sternen hinaufrichten, so enthüllen sich uns diese Sterne so, daß wir geistige Wesenheiten in ihnen erkennen. Wir kennen die Welt erst, wenn wir überall vom Physischen zum Geistigen vordringen. Wie werden wir als Menschen in einer ganz anderen, bewußten Weise durch die Welt schreiten, wenn wir mitfühlen lernen mit allem, was um uns herum ist. Dadurch wird unser Leben unendlich reicher. Wir werden selbst dadurch Mitarbeiter im Geistigen. Das Wissen erhält seinen Wert erst dann, wenn es Leben wird, wenn wir anders leben lernen und nicht nur etwas wissen.
[ 19 ] Wenn wir den Blick zu den Sternen hinaufrichten, so enthüllen sich uns diese Sterne so, daß wir geistige Wesenheiten in ihnen erkennen. Wir kennen die Welt erst, wenn wir überall vom Physischen zum Geistigen vordringen. Wie werden wir als Menschen in einer ganz anderen, bewußten Weise durch die Welt schreiten, wenn wir mitfühlen lernen mit allem, was um uns herum ist. Dadurch wird unser Leben unendlich reicher. Wir werden selbst dadurch Mitarbeiter im Geistigen. Das Wissen erhält seinen Wert erst dann, wenn es Leben wird, wenn wir anders leben lernen und nicht nur etwas wissen.
